Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Mainz: Results of design contests - arcguide.de

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Deutschland, Mainz: Results of design contests

Anzeige:
12/04/2019

  
S73
  
– – Dienstleistungen – Wettbewerbsergebnisse – Nicht offenes Verfahren 

Deutschland-Mainz: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 073-173591

Bekanntmachung der Wettbewerbsergebnisse

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Auslober des Wettbewerbs ist das Land Rheinland-Pfalz vertreten durch das Ministerium der Finanzen, vertreten durch den LBB (Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung) in Abstimmung mit der GDKE – Generaldirektion Kulturelles Erbe – des Landes Rheinland-Pfalz
Kaiser-Friedrich-Straße 5
Mainz
55116
Deutschland
Kontaktstelle(n): Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung – Niederlassung Koblenz -, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
Telefon: +49 2619701-0
E-Mail: VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de
Fax: +49 2619701-444
NUTS-Code: DEB35

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.LBBnet.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

17D0577 – Hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil „Entwicklung Burgruine Burgschwalbach“

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000

II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71222000

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Burg Schwalbach liegt oberhalb des Örtchens Burgschwalbach (Rhein-Lahn-Kreis). Die Burganlage aus dem 14. Jahrhundert wurde bis in die 1730er Jahre genutzt, danach dem Verfall preisgegeben. Mitte des 19. Jahrhunderts begann die touristische Nutzung der Anlage mit Instandsetzungsarbeiten und dem Betrieb einer Gastronomie. Die letzten größeren Umbaumaßnahmen wurden in den 1980er Jahren durchgeführt. Gegenwärtig ruht der Gastronomiebetrieb, an der Bausubstanz werden Instandsetzungs- und Sicherungsmaßnahmen durchgeführt.

Künftig soll in der Burganlage wieder eine Gastronomie betrieben werden. Im Rahmen eines Gutachtens wurden als Nutzungskonzept eine kleine Tages- und Ausflugsgastronomie sowie flexibel nutzbare Veranstaltungsräume vorgeschlagen. Auch Teile der Außenbereiche sollen für eine gastronomische Bewirtschaftung entwickelt werden. Neu ausgebaut werden soll auch die Annäherung an die Burg sowie die äußere Erschließung. So soll für die Kernburg eine attraktive Besucherführung vom Parkplatz durch das Torwächterhaus und den äußeren Burghof geschaffen werden.

Das Land Rheinland-Pfalz lobt für diese anspruchsvolle Aufgabe einen Planungswettbewerb aus, in dem konkrete Vorschläge für eine architektonische Umsetzung des Nutzungskonzepts erarbeitet werden sollen. Zugleich sollen Aussagen für die Gestaltung der Freiflächen innerhalb der Burg getroffen werden. Der Ideenteil des Wettbewerbs soll sich mit dem Umfeld und der Wegeführung zur Burg für Besucher auseinandersetzen. Ziel ist insgesamt die Schaffung eines attraktiven und qualitätsvollen touristischen Anziehungspunktes im nördlichen Rheinland-Pfalz, der zugleich der Geschichte und historischen Bedeutung der Burganlage Rechnung trägt.

Voraussichtliche Termine:

— 22. KW 2018 Auswahlgremium, Auswahl der Teilnehmer,

— 24. KW 2018 Ausgabe der Unterlagen, Start Wettbewerb,

— 25. KW 2018 Rückfragekolloquium,

— 33. KW 2018 Abgabe Wettbewerbsarbeiten,

— 36. KW 2018 Preisgerichtssitzung.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs

Nichtoffen

IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

— Angemessenheit im Umgang mit dem Denkmal,

— Freiraumplanerische und architektonische Qualität,

— Funktionale Qualität,

— Ökonomische Qualität,

— Ökologische Qualität,

— Technische Funktionalität.

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 078-174845

Abschnitt V: Wettbewerbsergebnisse

Der Wettbewerb endete ohne Vergabe: nein

V.3)Zuschlag und Preise
V.3.1)Datum der Entscheidung des Preisgerichts:

18/10/2018

V.3.2)Angaben zu den Teilnehmern

Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 21

Anzahl der beteiligten KMU: 21

Anzahl der ausländischen Teilnehmer: 3

V.3.3)Namen und Adressen der Gewinner des Wettbewerbs

Bietergemeinschaft Heinrich Lessing Architekten PartGmbB/Bierbaum Aichele Landschaftsarchitekten
Hauptstraße 17-19, Gebäude Nr. 6317
Mainz
55120
Deutschland
Telefon: +49 6131683056
E-Mail: kontakt@heinrich-lessing.de
Fax: +49 6131683057
NUTS-Code: DEB35

Internet-Adresse: http://www.heinrich-lessing.de

Der Gewinner ist ein KMU: ja

V.3.4)Höhe der Preise

Höhe der vergebenen Preise ohne MwSt.: 50 000.00 EUR

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Teilnahmeberechtigung:

Zu Ziff. III.1.10)

Der Auftragnehmer/die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten u. dem AG jährl. eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorlegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz i. H. d. im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr mind. das 2-fache der Deckungssumme beträgt.

Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.

Zu Ziff. III.2.1)

Voraussetzung zur Teilnahme ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft (BG) aus Architekten u. Landschaftsarchitekten bzw. für Innenarchitekten einer BG mit Architekten u. Landschaftsarchitekten. Sofern die genannten Qualifikationen innerh. eines Büros od. durch die Inanspruchnahme einer Nachunternehmerschaft in Verbindung mit einer Eignungsleihe gem. § 47 VgV nachgewiesen werden können, entfällt die verpflichtende Bildung einer BG.

Die Teilnahme von BGen ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer ARGE annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen u. sich vertragl. zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten.

Teilnahmeberechtigt sind natürl. Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt, Landschafts- bzw. Innenarchitekt zu tragen od. in der Bundesrepublik Deutschland entspr. tätig zu werden.

Jurist. Personen od. BG sind teilnahmeberechtigt, wenn sie einen für die Durchführung der Wettbewerbsleistung verantwortl., bevollmächtigten Vertreter. Dieser sowie der Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssen die an natürl. Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei jurist. Personen müssen zu deren satzungsgem. Geschäftszweck der Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen gehören. Bei ARGEn muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein. Als Teilnahmehindernis gelten die unter RPW 4.2 beschriebenen. Berater, Fachplaner u. Sachverständige unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen.

Auswärtige Bewerber mit Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der EU od. eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachl. Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der benannten Berufsbezeichnung nach der RL 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, geändert durch die RL 2013/55/EU, gewährleistet ist.

Verhandlungsgespräche:

Im Anschluss an den Wettbewerb werden alle Preisträger zu Verhandlungsgesprächen u. zur Abgabe eines Honorarangebots eingeladen. Die Zuschlagskriterien u. deren Gewichtung werden in der Anl. Zuschlagskriterien genannt.

Der Auslober wird unter Würdigung der Preisgerichtsempfehlung einen der Preisträger mit weiteren Leistungen beauftragen. Dies sind die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen der Lph 2-9 jew. nach §§ 33 ff. u. 38 ff. HOAI 2013, sofern das Bauvorhaben realisiert wird u. einer Beauftragung kein wichtiger Grund entgegensteht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Lph nach § 34 i. V. m. Anl. 10 bzw. § 39 i. V. m. Anl. 11 HOAI 2013 gliedern sich wie folgt: LS 1 (Lph 2, 3 u. 4), LS 2 (Lph 5 u. 6), LS 3 (Lph 7), LS 4 (Lph 8) und LS 5 (Lph 9) Der Auslober behält sich Änderungen der Auslobung u. deren Anlagen vor, die sich im Wettbewerbsverfahren ergeben, insbes. in Folge der Beantwortung von Fragen im Rückfragekolloquium.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Stiftsstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131162234
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Fax: +49 6131162113

Internet-Adresse: https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

GWB §160 (3):

Der Antrag ist unzulässig, soweit

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

10/04/2019

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2019

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