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Deutschland, Mainz: Bekanntmachung vergebener Aufträge (2021/S 070-178977)

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Deutschland, Mainz: Bekanntmachung vergebener Aufträge (2021/S 070-178977)

12/04/2021

  
S70

Deutschland-Mainz: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2021/S 070-178977

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Postanschrift: Fritz-Kohl-Straße 9
Ort: Mainz
NUTS-Code: DEB35 Mainz, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 55122
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): LBB NL Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
E-Mail: VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de
Telefon: +49 2619701-0
Fax: +49 2619701-444
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.lbb.rlp.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

20D0371 u. 20D0372 – Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Forum, Sanierung Gesamtgebäude – Techn. Ausrüstung, Anlagen 4, 5 + 8

Referenznummer der Bekanntmachung: Bekanntmachung vergebener Auftrag – 20D0371 und 20D0372

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4, 5 und 8 gemäß Teil 4 Abschnitt 2 HOAI für die Sanierung eines vorhandenen Bürogebäudes als Gebäude für Hochschulleitung, Personalrat, Studierendenservice-Center mit Büro-, Archiv-, Seminarraum- und Hörsaalnutzung.

Es sind alle Leistungsphasen (LPH) 2 bis 3 und 5 bis 8 gem. § 55 HOAI zu erbringen. Aufgrund von Eigenleistungen in Teilbereichen der LPH kommt es auch zum Entfall von Grundleistungen bzw. Teilleistungen von Grundleistungen.

Neben Grundleistungen sind folgende Besondere Leistungen zu erbringen:

— Zuarbeit zur Überprüfung der QBA`s für den technischen Teil, d. h. ggf. Anpassung nach Abstimmung mit dem Nutzer für die hier beauftragten Anlagengruppen,

— Zuarbeit des technischen Teils des Raumbuches für die hier beauftragten Anlagengruppen an den Architekten,

— Aufpreis zur Grundleistung LPH 2f) für das Aufstellen einer Kostenschätzung nach Kostengruppen der 2. Ebene DIN 276 (BA2 und BA3),

— Optional: Aufpreis zur Grundleistung LPH 3f) für das Aufstellen einer Kostenberechnung nach Kostengruppen der 3. Ebene DIN 276 (BA2 und BA3),

— Optional – Separate Ausweisung der Kosten nach unterschiedlichen, vom AG vorgegebenen Parametern, wie z. B. Bauteilen, Geschossen, Gewerken, Kostengruppen,

— Optional – Zuarbeit des technischen Teils zur Fortschreibung des Raumbuchs in detaillierter Form für die hier beauftragten Anlagengruppen an den Architekten in LPH 5,

— Optional – Zuarbeit des technischen Teils zur Bestandsdokumentation des Raumbuches für die hier beauftragten Anlagengruppen an den Architekten,

— Mitwirken beim Inbetriebnahmemanagement,

— Überwachung der Mängelbeseitigung während der Verjährungsfristen,

— Mitwirkung bei der E-Mobilität.

Der AN erstellt gem. den Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Landes Rheinland-Pfalz die Haushaltsunterlage Bau (LPH 3). Nach Freigabe der HU-Bau erstellt der AN die Ausführungsplanung (LPH 5), die Leistungsbeschreibung mit Leistungsverzeichnissen (LPH 6) und übernimmt die Bauleitung während der Ausführung (LPH 8).

Die Beauftragung erfolgt stufenweise (s. Zigffer II.2.11).

II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)

Wert ohne MwSt.: 710 513.00 EUR

II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DEB35 Mainz, Kreisfreie Stadt

Hauptort der Ausführung:

Mainz

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftrag umfasst die Planung und Abwicklung der Sanierungsmaßnahme für das Gebäude Forum, das heutige Hauptgebäude der Johannes Gutenberg-Universität.

Das Gebäude liegt in einer Denkmalzone und hat gem. Denkmalliste Rheinland-Pfalz als nationalsozialistischer Kasernenbau im Zuge der Kriegsvorbereitung militärgeschichtliche Relevanz. Als Gründungsbau der ersten Landesuniversität von Rheinland-Pfalz ist es auch von landesgeschichtlicher Bedeutung.

Die Drei-Flügel-Anlage bildet den östlichen Eingangsbereich des Universitätsgeländes und weist eine typische Kasernenarchitektur auf. Das Gebäude ist U-förmig, wobei die beiden Seitenflügel in 2 kurzen Eckrisaliten über den mittleren Flügel nach Nordosten hinausragen und im Südwesten von 2 unterschiedlich großen Kopfbauten abgeschlossen werden. Der vollunterkellerte zweigeschossige Baukörper trägt ein Satteldach. Die Seitenflügel werden von 2 mächtigen Torbauten durchbrochen, die heute als Hauptzugang und Durchgangspforten aus Richtung Osten auf den Campus dienen. Dieses Entree liegt auf der sogenannten „Mittelachse“ des Masterplans von 2011 und wird durch den Flakturm im östlichen Seitenflügel des Hauptgebäudes betont.

Der vom Gebäude dreiseitig umschlossene ehemalige Appellplatz ist heute das Forum Universitatis und wurde im Rahmen der Neugestaltung Öffentlicher Räume als Forum Ost beplant.

Das Erdgeschoss liegt gegenüber dem Platzniveau um ca. 1.00 m erhöht. Das Gebäude gliedert sich organisatorisch in 7 Bauteile A bis G (bzw. 1-7). Diese sind jeweils dezentral erschlossen, haben eigene Zugänge und Treppenhäuser, sind einheitlich als Zweibund angelegt und über durchlaufende Flure miteinander verbunden.

Die Flächen (nach DIN 277) betragen

— NF 1-6 13.476,33 m2,

— NF 7 662,00 m2,

— NF 14 138,33 m2,

— TF 455,00 m2,

— VF 5 422,00 m2,

— NGF 20 015,33 m2.

Die Bruttogrundfläche beträgt ca. 22 876 m2 (BGF).

Der Bruttorauminhalt beträgt BRI ca. 94 170 m3.

Die Kostenermittlung ergibt Gesamtkosten von ca. 37,662 Mio. EUR brutto für KG 200-600.

Voraussichtliche Termine:

Für BA2 + 3:

— Einarbeitung in das Projekt/Konzept/Belegungsplanung ab voraussichtlich November 2020,

— Erstellung der Vorentwurfsplanung ab voraussichtlich Januar 2021.

Für BA2:

— Erstellung HU-Bau: ab voraussichtlich Juli 2021,

— Ausführungsplanung: ab voraussichtlich Juli 2022,

— Fertigstellung und Beginn Inbetriebnahme: geplant Ende 2025.

Für BA3:

— Erstellung HU-Bau: ab voraussichtlich April 2023,

— Ausführungsplanung: ab voraussichtlich Januar 2025,

— Fertigstellung und Beginn Inbetriebnahme: geplant Mitte 2029.

Vertreter des Planungsteams müssen während der gesamten Planungs- und Bauausführungsphase so rechtzeitig und so lange am Ort der Baumaßnahme präsent sein, dass ein zügiger Planungs- und Bauablauf gewährleistet ist. Der Auftragnehmer wird verpflichtet, ein Büro vor Ort ausreichend, jedoch mit mindestens 1 Mitarbeiter, bis zur Übergabe der baulichen Anlage zu besetzen.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Qualitätskriterium – Name: Vorstellung des Büros und des Projektteams in Bezug auf die konkrete Auftragsabwicklung / Gewichtung: 15

Qualitätskriterium – Name: Angaben zur Arbeitsweise im Hinblick auf die zu vergebende Leistung und konzeptionellen Vorgehensweise / Gewichtung: 30

Qualitätskriterium – Name: Vertiefende Angaben des Bewerbers zu technischen Belangen bei der Umsetzung der geplanten Maßnahme / Gewichtung: 30

Qualitätskriterium – Name: Qualität der Präsentation / Gewichtung: 10

Preis – Gewichtung: 15

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Leistungsphasen (LPH) nach § 55 HOAI gliedern sich wie folgt:

Leistungsstufe 1 (LPH 2, 3 und 4), Leistungsstufe 2 (LPH 5 und 6), Leistungsstufe 3 (LPH 7), Leistungsstufe 4 (LPH 8) und Leistungsstufe 5 (LPH 9).

Es ist beabsichtigt die o. g. Leistungen stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen sowie der besonderen Leistungen besteht nicht.

Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe nicht innerhalb einer angemessenen Frist abruft. Eine solche angemessene Frist endet im Regelfall nicht vor Ablauf von 6 Monaten nach vollständiger Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags:

Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B. Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die LPH 9.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

Beschleunigtes Verfahren

Begründung:

§ 17 Abs. 3 und 8 VgV, Die Sanierung Forum konnte nur durch den hälftigen Leerzug des Gesamtgebäudes überhaupt in Betracht gezogen werden.

Hierzu wurden bereits für 2020 Landesgelder für eine Auslagerung zur Verfügung gestellt.

Die Mietsumme für diese Flächen liegt bei rd. 800 000 EUR jährlich, mit einer Mietvertragsdauer von 10 Jahren.

Im Projektterminplan stellt sich diese Mietzeit derzeit als auskömmlich dar, wenn spätestens im Januar 2021 mit den Planungen begonnen wird.

Eine erneute Durchführung des Verhandlungsverfahrens mit voller Laufzeit würde den Planungsbeginn verschieben.

Dies wirkt sich auf den Projektstart aus, ebenfalls sind jedoch auch die späteren Planungsphasen und somit auch die Baudurchführung betroffen.

Kann im Januar nicht mit der Planung begonnen werden entsteht dem Land damit ggf. ein wirtschaftlicher Schaden durch die Verlängerung des Mietverhältnisses entsprechend der Projektlaufzeit um mind. 1 Jahr.

Aufgrund dieser Abhängigkeiten besteht Dringlichkeit.

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 222-544744

IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 20D0371 u. 20D0372

Bezeichnung des Auftrags:

Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Forum, Sanierung Gesamtgebäude – Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagen 4, 5 und 8 gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja

V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:

31/03/2021

V.2.2)Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein

V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

Offizielle Bezeichnung: ingplan GmbH
Ort: Marburg
NUTS-Code: DE724 Marburg-Biedenkopf
Land: Deutschland

Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja

V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)

Gesamtwert des Auftrags/Loses: 710 513.00 EUR

V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Bewerbergemeinschaften (BGen):

BGen, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer BGen sind unzulässig u. führen zum Ausschluss aller betroffenen BGen.

Für jedes Mitglied der BG ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer BG ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.

Bei BGen sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der BG ist darzustellen.

2. Eignungsleihe (§ 47 VgV):

Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche u. finanzielle sowie die technische u. berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen u. erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht od. liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.

3. Unteraufträge (§ 36 VgV):

Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, u. – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern u. dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.

4. Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag:

Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Formulare bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden u. bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle vollständig ausgefüllt, elektronisch in Textform (§ 126b BGB) u. in deutscher Sprache über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz (VMP RLP) www.vergabe.rlp.de einzureichen. Die Unterlagen sind im Projektraum im Bereich „Teilnahmeanträge“ hochzuladen.

Eine Unterschrift od. Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht erforderlich. Es ist jedoch zwingend an der dafür vorgesehenen Stelle der Name der bevollmächtigten, natürlichen Person anzugeben, die für den Bewerber die Eigenerklärung abgibt.

Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen u. Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.

Nicht form- u. fristgerecht od. in Papierform eingereichte Teilnahmeanträge/Bewerbungsbögen u. Unterlagen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Formulare des Auftraggebers bzw. der EEE gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

5. Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb:

Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich auf dem VMP RLP www.vergabe.rlp.de zur Verfügung gestellt. Diese können dort kostenlos bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote od. Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2) heruntergeladen u. Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des VMP RLP.

6. Kommunikation:

Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über den VMP RLP www.vergabe.rlp.de.

Bekanntmachungs-ID: CXPLYYDYCZU

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postanschrift: Stiftstraße 9
Ort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Telefon: +49 6131162234
Fax: +49 6131162113
Internet-Adresse: http://www.mwvlw.rlp.de

VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.

Die Feststellung der Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrags nach § 135 Abs. 1 GWB ist gem. § 135 Abs. 2 GWB in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union geltend zu machen.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

07/04/2021

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2021

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