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Deutschland, Mainz: Bekanntmachung vergebener Aufträge (2021/S 037-093129)

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Deutschland, Mainz: Bekanntmachung vergebener Aufträge (2021/S 037-093129)

23/02/2021

  
S37

Deutschland-Mainz: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2021/S 037-093129

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz KdöR
Postanschrift: Langenbeckstraße 1
Ort: Mainz
NUTS-Code: DEB35 Mainz, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 55131
Land: Deutschland
E-Mail: vergabe@bmp.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.unimedizin-mainz.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Einrichtung des öffentlichen Rechts

I.5)Haupttätigkeit(en)

Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Errichtung eines Hybrid-OPs in Mainz

Referenznummer der Bekanntmachung: 2019.436 (II) Generalplanung – Verhandlungsverfahren

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität zu Mainz plant die Errichtung eines Hybrid-OPs in den Räumen der derzeit noch bestehenden Cafeteria im Erdgeschoss des Gebäudes 605 auf dem Campus des Universitätsklinikums Mainz.

Dieses Projekt ist Teil der strategischen und baulichen Abbildung eines Herz- und Gefäßzentrums, dessen Entwicklung auch den Neubau eines weiteren Gebäudes beinhaltet.

Gegenstand dieser Ausschreibung sind Generalplanerleistungen (Objektplanung, Technische Ausrüstung und Tragwerkplanung).

Die Kosten der Maßnahme KG 200 bis 600 betragen 4,4 Mio. EUR. Darin enthalten sind die Kosten für die medizinischen Großgeräte in Höhe von 1,75 Mio. EUR netto. Aus diesem Grund ist ein Schwerpunkt der Planungsaufgabe die medizintechnische Planung der TGA.

Die vorliegende Ausschreibung der Generalplanerleistungen erfolgt im Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb nach VgV. Dieses Verfahren ist vorliegend gemäß § 14 VgV ausnahmsweise zulässig. Es entfällt hier der sonst übliche öffentliche Teilnahmewettbewerb, das Verfahren wird nur mit vorher ausgewählten Büros (vorliegend insgesamt 3 Büros) geführt.

Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag bereits auf Grund der Erstangebote und der Angaben zum Projektteam zu erteilen; es besteht aber für den Auftraggeber aber auch die Option, dass Verhandlungen geführt werden. Eine Präsentation ist nicht vorgesehen.

II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)

Wert ohne MwSt.: 500 000.00 EUR

II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros

71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros

71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DEB35 Mainz, Kreisfreie Stadt

Hauptort der Ausführung:

Universitätsklinikum Mainz

Langenbeckstraße 1

55131 Mainz

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Generalplanung für die Leistungsphasen 1 bis 9 HOAI (D) der Objektplanung und der Technischen Ausrüstung sowie die Leistungsphasen 1 bis 6 HOAI (D) der Tragwerkplanung.

Zu beachten ist, dass die Ausführung durch einen Generalunternehmer erfolgen soll.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Qualitätskriterium – Name: Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals / Gewichtung: 40

Kostenkriterium – Name: Honorarangebot / Gewichtung: 60

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung, Weiterhin behält sich der Auftraggeber vor, erforderliche weitere Leistungsphasen/Stufen und sonstige Leistungen einzeln oder im Ganzen optional zu übertragen. Auf die Beauftragung weiterer Stufen bzw. Leistungen besteht kein Rechtsanspruch.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 176-424101

IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Der öffentliche Auftraggeber vergibt keine weiteren Aufträge auf der Grundlage der vorstehenden Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja

V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:

18/02/2021

V.2.2)Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein

V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

Offizielle Bezeichnung: Homann GmbH
Ort: Brilon
NUTS-Code: DEA57 Hochsauerlandkreis
Land: Deutschland

Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja

V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)

Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 500 000.00 EUR

Niedrigstes Angebot: 482 813.68 EUR / höchstes Angebot: 482 813.68 EUR das berücksichtigt wurde

V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Die geforderten Erklärungen sind mit den geforderten Nachweisen elektronisch in Textform zu übersenden. Der Teilnahmeantrag muss dort bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge eingegangen sein.

2. Die Kommunikation zu dieser Ausschreibung ist ausschließlich über diese Vergabeplattform zulässig.

3. Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied die gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vom Bewerber geforderten Erklärungen und Nachweise jeweils für sich vorzulegen. Soweit der Bewerber den Einsatz von Unterauftragnehmern für wesentliche Leistungen beabsichtigt, sind auch für diese die Erklärungen und Nachweise gemäß den Vorgaben des Bewerberbogens vorzulegen. Der Bewerber oder Bieter muss ein Unternehmen, das ein entsprechendes Eignungskriterium nicht erfüllt oder bei dem zwingende Ausschlussgründe nach § 123 oder fakultative Ausschlussgründe nach § 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen vorliegen, nach schriftlicher Anforderung ersetzen.

4. Der Auftraggeber behält sich vor, — sofern gesetzlich zulässig — fehlende Erklärungen oder Nachweise nachzufordern. Diese sind nach Anforderung der Vergabestelle innerhalb einer von der Vergabestelle vorzugebenden Frist vorzulegen. Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, Nachforderungen zu stellen.

5. Bei der Auftragsbearbeitung sind für die Verarbeitung personenbezogener Daten die Bestimmungen zum Datenschutz, insbesondere der EU-Datenschutzgrundverordnung einzuhalten.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YNDDV1S

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postanschrift: Stiftstraße 9
Ort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland

VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der öffentliche Auftraggeber weist darauf hin, dass gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ein Nachprüfungsantrag vor der o. g. Vergabekammer unzulässig ist, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Auf die prozessualen Vorschriften der §§ 160 ff. GWB wird außerdem hingewiesen.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

18/02/2021

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2021

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