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Deutschland, Lübeck: Auftragsbekanntmachung (2022/S 187-529932)

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Deutschland, Lübeck: Auftragsbekanntmachung (2022/S 187-529932)

28/09/2022

  
S187

Deutschland-Lübeck: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2022/S 187-529932

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Hansestadt Lübeck, der Bürgermeister, Lübeck Port Authority
Postanschrift: Einsiedelstraße 6, Gebäude 96
Ort: Lübeck
NUTS-Code: DEF03 Lübeck, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 23552
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Hansestadt Lübeck, Bereich 5.061.2 – Fachbereichsdienste / Submission
E-Mail: SUBMISSIONPLANENUNDBAUEN@luebeck.de
Telefon: +49 451/122-60-14
Fax: +49 451/122-60-90
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.luebeck.de/de/rathaus/verwaltung/luebeck-port-authority

I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E15815754

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planungs- und Beratungsleistungen zur Freiraumplanung nach §§ 38 ff. HOAI 2021

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Im Zuge der Entwicklung und der Bebauung der ehemals gewerblich industriell genutzten Flächen im Travemünder Fischereihafen zwischen Böbs-Werft und Fischereigenossenschaft wurden die Hafenzone entlang des Ufers sowie das Ufer selbst umgestaltet. Diese Umgestaltung dient der Attraktivierung des Fischereihafens für den Tourismus und soll ebenso die vorhandene Infrastruktur für das Fischereigewerbe mit dem Tourismus- und Gastrogewerbe verbinden. Dieser Bereich stellt den 1. Bauabschnitt zur Umgestaltung des Fischereihafens Travemünde dar.

In einem nächsten Abschnitt, dem 2. Bauabschnitt, soll die Hafenzone im Bereich zwischen dem Gebäude der Fischereigenossenschaft und der Priwallfähre umgestaltet werden. Entgegen den Vorgaben zum 1. Bauabschnitt sind hier auch die wasserseitigen Anlagen mit in die Gesamtgestaltung einzubeziehen. Hierzu liegt bereits eine Konzeptstudie vor, deren Ergebnisse bei der weiteren Planung zu berücksichtigen sind.

Die Freiraumplanung soll hier die technischen Planer der Uferbauwerke und Steganlagen sowie der Verkehrsanlagen mit der Planung zur Gestaltung unterstützen und die LPA hinsichtlich der möglichen Freiraumgestaltung unter Berücksichtigung des Klimaanpassungskonzeptes der Stadt Lübeck beraten.

Die Planungs- und Beratungsleistungen sollen Mai 2023 beginnen und im Juli 2024 abgeschlossen sein.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert

Wert ohne MwSt.: 250 000.00 EUR

II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DEF03 Lübeck, Kreisfreie Stadt

Hauptort der Ausführung:

Lübeck-Travemünde Fischereihafen

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Grundleistungen und besondere Leistungen im Leistungsbild Freianlagen gemäß Anlage 11 HOAI 2021. Die Freiraumplanung soll die technischen Planer der Uferbauwerke und Steganlagen sowie der Verkehrsanlagen mit der Planung zur Gestaltung unterstützen und die LPA hinsichtlich der möglichen Freiraumgestaltung unter Berücksichtigung des Klimaanpassungskonzeptes der Stadt Lübeck beraten.

Die Ergebnisse der Freiraumplanung werden möglichen Förderanträgen beigefügt.

Die vorhandenen landseitigen zu überplanenden Flächen der Hafenzone habe eine Flächengröße von ca. 10.000 m².

Die vorhandene Ufersicherung hat eine Gesamtlänge von ca. 276 m und ist in 4 unterschiedliche Abschnitte unterschiedlicher Bauart unterteilt.

Die vorhandenen Stege sind komplett zu ersetzen. Das genaue Layout der wasserseitigen Anlagen ist noch nicht final festgelegt worden.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Die nachstehenden Kriterien

Qualitätskriterium – Name: Qualität der Angebote / Gewichtung: 50 %

Preis – Gewichtung: 50 %

II.2.6)Geschätzter Wert

Wert ohne MwSt.: 250 000.00 EUR

II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten: 14

Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Beauftragung in einer ersten Stufe die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 3 und dann optional Folgebeauftragung der Besonderen leistungen Leistungsphasen 4 bis 8.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die LPA behält sich gemäß § 17 Abs. 11 VgV vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB dürfen nicht vorliegen (siehe Eigenerklärung als Anlage) und das Unternehmen darf keinen Bezug zu Russland im Sinne der VO (EU) 2022/576 haben (siehe Eigenerklärung als Anlage).

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Nachweis der Gesamtjahresumsätze in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Dies betrifft die Jahre 2021, 2020 und 2019. Sollten die Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2021 noch nicht vorliegen, sind die die Umsatzzahlen für die Geschäftsjahre 2020, 2019 und 2018 anzugeben und die Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2021 nachzureichen, sobald diese vorliegen.

Aktueller Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung oder Erklärung, dass im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit der Mindestdeckungssumme abgeschlossen wird.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Haftpflichtversicherung für Personenschäden in Höhe von mind. 3.000.000 EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von mind. 1.000.000 EUR Deckungssumme. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen mind. das zweifache der Versicherungssumme pro Jahr beträgt. Bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied getrennt.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Team: Angabe des für die Auftragserfüllung vorgesehenen Projektteams mit Namen, Berufsbezeichnung und beruflicher Qualifikation.

2. Referenzen:Nachweis von 2 Referenzprojekten. Als Referenzprojekte werden Sportboothäfen und Promenaden angesehen. In jedem Referenzprojekt müssen Planungsleistungen der Freiraumplanung nach §§ 38 ff. der HOAI 2021 erbracht worden sein. Dabei müssen jeweils die Leistungsphasen 1 bis 8 erbracht worden sein.

Die Leistungen (alle Leistungsphasen 1-8) müssen innerhalb der letzten 10 Jahre (Stichtag 01.01.2012) erbracht worden sein. Beginn der zehn Jahresfrist ist der Abschluss der Leistungs-phase 2.

Eine Eigenerklärung zu den Referenzen ist ausreichend.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Es stehen als Planungsteam mindestens 1 Projektleiter:in, 1 Freiraumplaner:in und 1 Zeichner:in für die Erbringung der erforderlichen Planungsleistungen zur Verfügung. Mindestens der/ die Projektleiter:in verfügt über mindestens 10 Jahre Berufserfahrung.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Angaben zu einem besonderen Berufsstand Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

§ 75 VgV, §§ 55 LBO Schleswig-Holstein zugelassen sind:

— Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als freischaffende Architekten bzw.

Ingenieure tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung oder zum Tätigwerden in der Bundesrepublik Deutschlandberechtigt sind, ggf. ist der Nachweis nach den entsprechenden EU-Richtlinien zu führen;

— juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen gerichtet ist und einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne (vgl. 1. Spiegelstrich) benennen.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Zahlung des Vergabemindestlohnes von 9,99 EUR (brutto), siehe § 4 Vergabegesetz Schleswig-Holstein.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs

Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote

IV.1.5)Angaben zur Verhandlung

Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 28/10/2022

Ortszeit: 10:30

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 25/11/2022

IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

IV.2.6)Bindefrist des Angebots

Das Angebot muss gültig bleiben bis: 02/05/2023

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es handelt sich hier um ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach § 17 VgV. Diese Bekanntmachung dient der Bekanntmachung des Teilnahmewettbewerbs.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de
Telefon: +49 4319884640
Fax: +49 4319884702
Internet-Adresse: www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/V/vergabekammer.html

VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Antrag auf Nachprüfung ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB nur zulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Auftragsbekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis Ablauf der in der Auftragsbekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt worden sind,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

23/09/2022

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2022

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