Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Deutschland, Langenfeld: Auftragsbekanntmachung

13/02/2020

  
S31
  
Dienstleistungen – Auftragsbekanntmachung – Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Langenfeld: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2020/S 031-072514

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Stadt Langenfeld Rhld. – ZVS
Postanschrift: Konrad-Adenauer-Platz 1
Ort: Langenfeld
NUTS-Code: DEA1C
Postleitzahl: 40764
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle
E-Mail: vergabestelle@langenfeld.de
Telefon: +49 2173/794-1250
Fax: +49 2173 / 794-91255

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.langenfeld.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXS0Y6LYY4C/documents

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXS0Y6LYY4C

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Langenfeld (Rhld.) – Architektur- und Ingenieurleistungen als Generalplanung

Referenznummer der Bekanntmachung: 20-016-e

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Langenfeld (Rhld.) – Architektur- und Ingenieurleistungen als Generalplanung.

Durch das Vergabeverfahren soll ein Planungsbüro gefunden werden, das als Generalplaner die folgenden Planungs- und Beratungsleistungen erbringt:

— Leistungen gemäß Teil 3, Abschnitt 1, §§ 33 ff. HOAI (Objektplanung Gebäude und Innenräume),

— Leistungen gemäß Teil 4, Abschnitt 1, §§ 49 ff. HOAI (Fachplanung Tragwerksplanung), einschließlich besonderer Leistungen (konstruktiver Brandschutz, Nachweis der Erdbebensicherung),

— Leistungen gemäß Anlage 1.2 Bauphysik (Wärmeschutz und Energiebilanzierung) einschließlich besonderer Leistungen (Mitwirken bei der Baustellenkontrolle, Messtechnisches Überprüfen der Qualität der Bauausführung und von Bauteil- oder Raumeigenschaften),

— Leistungen gemäß Teil 4, Abschnitt 2, §§ 53 ff. HOAI (Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 („HLS")),

— Leistungen gemäß Teil 4, Abschnitt 2, §§ 53 ff. HOAI (Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppen 4, 5 und 8 („Elektro")),

— Leistungen gemäß Teil 3, Abschnitt 2, §§ 38 ff. HOAI (Objektplanung Freianlagen),

— Leistungen gemäß Teil 3, Abschnitt 3, §§ 41 ff. HOAI (Objektplanung Ingenieurbauwerke),

— Leistungen gemäß Teil 3 Abschnitt 4, §§ 45 ff. HOAI (Objektplanung Verkehrsanlagen),

— Erstellen des Brandschutzkonzeptes unter Berücksichtigung der Bauordnung NRW.

Es ist vorgesehen, jeweils bei den Leistungsbildern Gebäude und Innenräume, Freianlagen, Ingenieurbauwerke, Verkehrsanlagen, TGA „HLS" und TGA „Elektro" die Leistungsphasen 1 bis 9 stufenweise zu beauftragen. Zunächst werden die Leistungsphasen 1 bis 3 beauftragt. Die Leistungsphasen 4 bis 9 werden jeweils optional durch Bestimmung der Stadt Langenfeld beauftragt.

Es ist vorgesehen, beim Leistungsbild Tragwerksplanung die Leistungsphasen 1 bis 6 stufenweise zu beauftragen. Zunächst werden die Leistungsphase 1 bis 3 beauftragt. Die Leistungsphasen 4 bis 6 werden jeweils optional durch Bestimmung der Stadt Langenfeld beauftragt.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71200000

71222000

71300000

71321000

71327000

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DEA1C

Hauptort der Ausführung:

40764 Langenfeld

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand des Auftrags ist die Planung des Neubaus eines Feuerwehrgerätehauses in Langenfeld. Ziel ist es, das Feuerwehrgerätehaus im 4. Quartal 2022 fertigzustellen.

Das zu bebauende, ca. 4 650 m2 große Grundstück liegt im Stadtgebiet der Stadt Langenfeld – Haus Gravener Straße/Ecke Schneiderstraße.

Die zurzeit noch auf dem Grundstück befindlichen Gebäude werden abgerissen. Der Abbruch ist nicht Gegenstand der hier ausgeschriebenen Leistungen.

Es wird ein baureifes Grundstück zur Verfügung gestellt.

Die Bruttogeschossfläche für einen in Teilen zweigeschossigen Neubau beträgt nach derzeitigen Überlegungen rd. 2 020 m2. Die erforderlichen Freiflächen/Außenanlagen betragen rd. 3 250 m2.

Zielsetzung ist es, ein Kostenbudget vom rd. 2,6 Mio. EUR netto einzuhalten (Kostengruppen 300 bis 500, inkl. Kostengruppe 470).

Das bereits vorliegende Raumkonzept mit Funktionsplanung der Feuerwehr wird den Teilnehmern im Rahmen der Aufforderung zur Abgabe eines Erstangebotes als Information zur Verfügung gestellt.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten: 36

Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Mindestzahl: 3

Höchstzahl: 5

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Zunächst werden sämtliche Teilnahmeanträge auf Vollständigkeit geprüft und sodann wird geprüft, welche Bewerber grundsätzlich die Eignungsanforderungen anhand der vorgelegten Unterlagen erfüllen.

Für den Fall, dass mehr vollständige Teilnahmeanträge grundsätzlich geeigneter Bewerber vorliegen, als vor dem Hintergrund des Aufwands des Verfahrens am weiteren Verfahren beteiligt werden können, findet eine Auswahl einer begrenzten Zahl von Bewerbern statt. Sofern die Zahl geeigneter Bewerber geringer ist als vier, findet keine Begrenzung statt, sondern werden alle Bewerber am weiteren Verfahren beteiligt. Bei der Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern finden folgende Kriterien Anwendung:

1) Durchschnittlicher Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Planungs- und Beratungsleistungen betrifft, die mit den zu vergebenden Planungs- und Beratungsleistungen vergleichbar sind: max. 10 Punkte;

2) Personalstruktur: max. 20 Punkte;

3) Referenzen für die Planung vergleichbarer Projekte (insgesamt max. 70 Punkte):

— Vergleichbare Planungsanforderungen (in etwa: (Neu-) Bau eines Feuerwehrgerätehaus) – max.30 Punkte,

— vergleichbare Baukosten (2,6 Mio. EUR netto) – max. 25 Punkte,

— Planungsleistungen für öffentliche Auftraggeber im Sinne des GWB-Vergaberechts – max. 15 Punkte.

Die für eine mögliche Auswahl erforderlichen Angaben sind entsprechend dem beigefügten Formular „Teilnahmeantrag" mitzuteilen.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: nein

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

In Form von Eigenerklärungen wird gefordert:

— Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB),

— Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB.

Für vorstehende Erklärungen soll das für den Teilnahmewettbewerb beigefügte Formular „Teilnahmeantrag" verwendet werden.

Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht werden.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

— In Form von Eigenerklärungen:

— Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren,

— Erklärung über die Umsätze des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit sie Planungs- und Beratungsleistungen betreffen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.

Für vorstehende Erklärungen soll das für den Teilnahmewettbewerb beigefügte Formular „Teilnahmeantrag" verwendet werden;

— In Form von Fremdnachweisen:

— Nachweis (nicht älter als 3 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist) der Berufshaftpflichtversicherung (mind. 3 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 2 Mio. EUR für sonstige Schäden). Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben, ist als Nachweis ausreichend. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt.

Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht werden.

Bezieht sich ein Bewerber bei der Darlegung seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen, so muss er nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen, z. B. durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens. In diesen Fällen haben der Bewerber und das Unternehmen, auf dessen Kapazitäten sich der Bewerber bezieht, eine Erklärung vorzulegen, dass sie gemeinsam für die Auftragsausführung haften. Hierfür soll die beigefügte Anlage 2 (Formblatt bei Einbeziehung von Unterauftragnehmern) verwendet werden.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

In Form von Eigenerklärungen wird gefordert:

— Erklärung zu den in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren (2017, 2018, 2019) im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitskräften und Führungskräften,

— Referenzen der letzten 3 Jahre, deren Planungs- und Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- und Beratungsleistung vergleichbar sind. Die Stadt Langenfeld wird nur dann Referenzen, die mehr als 3 Jahre zurückliegen, berücksichtigen, soweit dies erforderlich ist, um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen.

Für vorstehende Erklärungen soll das für den Teilnahmewettbewerb beigefügte Formular „Teilnahmeantrag" verwendet werden.

Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis zur Eignung eingereicht werden.

Bezieht sich ein Bewerber bei der Darlegung seiner technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen, so muss er nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen, z. B. durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens. Hierfür soll die beigefügte Anlage 2 (Formblatt bei Einbeziehung von Unterauftragnehmern) verwendet werden.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten.

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Soweit vorliegend als Berufsqualifikation der Beruf des Architekten bzw. des Ingenieurs gefordert wird, ist nach § 75 Abs. 1 und 2 VgV zugelassen, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt oder beratender Ingenieur/Ingenieur zu tragen oder nach EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder als beratender Ingenieur/Ingenieur tätig zu werden.

Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß § 75 Abs. 1 S. 1 oder 2 VgV benennen.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Im Auftragsfall werden die Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (BVB TVgG NRW) Vertragsbestandteil.

Für vorstehende Erklärungen soll das für den Teilnahmewettbewerb beigefügte Formular „Teilnahmeantrag" verwendet werden.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung

Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 12/03/2020

Ortszeit: 11:00

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 03/04/2020

IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Aufträge werden elektronisch erteilt

Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert

Die Zahlung erfolgt elektronisch

VI.3)Zusätzliche Angaben:

— Bietergemeinschaften:

Bei der Beteiligung von Bietergemeinschaften haben diese mit ihrem Angebot eine Aufstellung der Mitglieder der Bietergemeinschaft mit Bezeichnung des bevollmächtigten Vertreters für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages sowie eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung einzureichen, dass der bevollmächtigte Vertreter alle weiteren Mitglieder der Bietergemeinschaft vertritt und alle Mitglieder bei der Auftragsausführung als Gesamtschuldner haften. Hierfür soll das beigefügte Formblatt für Bietergemeinschaften (Anlage 1) verwendet werden. Die Erklärungen und Nachweise nach Abschnitt III. sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.

Die Stadt Langenfeld behält sich vor, gegebenenfalls Fremdnachweise für die unter Abschnitt III. geforderten Eigenerklärungen nachzufordern, um die Eigenerklärungen zu verifizieren;

— Unterauftragnehmer:

Soweit Bewerber beabsichtigen, Teile des Auftrages an Unterauftragnehmer zu vergeben, ist – soweit der Unterauftragnehmer bereits benannt werden kann – das Formblatt bei Einbeziehung von Unterauftragnehmern (Anlage 2 – Teil 1 und Teil 2) mit dem Angebot einzureichen.

Soweit beabsichtigt ist, Teile des Auftrages an Unterauftragnehmer zu vergeben, diese aber noch nicht benannt werden können, ist das Formblatt bei Einbeziehung von Unterauftragnehmern (Anlage 2 – Teil 1) mit dem Angebot einzureichen. In diesem Fall wird vor Zuschlagserteilung von den Bietern, deren Angebote in die engere Wahl kommen, verlangt werden, die Unterauftragnehmer zu benennen und nachzuweisen, dass die erforderlichen Mittel des Unterauftragnehmers im Rahmen der Auftragsausführung zur Verfügung stehen. Hierfür stellt der Auftraggeber das Formblatt bei Einbeziehung von Unterauftragnehmern (Anlage 2 – Teil 2) zur Verfügung.

Zuschlagskriterien

Die nachstehenden Kriterien:

Qualitätskriterien:

— Präsentation der konkreten Herangehensweise und Projektorganisation bezogen auf das hiesige Projekt/Gewichtung: maximal 40 Punkte,

— Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des konkret mit der Planungsaufgabe befassten Projektteams/Gewichtung: maximal 25 Punkte,

— Kosten-, Qualitäts-, Termin- und Nachtragsmanagement/Gewichtung: maximal 20 Punkte.

Kostenkriterium:

Gesamthonorarangebot/Gewichtung: maximal 15 Punkte

Bekanntmachungs-ID: CXS0Y6LYY4C

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
E-Mail: vkrhld-d@bezreg-koeln.nrw.de
Telefon: +49 221/1473045
Fax: +49 221 / 147-2889

Internet-Adresse: http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk/internet/vergabekammer/

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/ Bewerber/ Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin.

§ 160 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:

Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 S. 2 GWB bleibt unberührt.

Die Vergabestelle weist insbesondere darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens gemäß § 160 Abs. 3 S.1 Nr. 4 GWB unzulässig ist, wenn nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen (Nichtabhilfeentscheidung), mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.

Die Vergabestelle wird gemäß § 134 GWB die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des § 134 GWB informieren. Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information auf elektronischem Weg oder per Telefax erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 134 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber, § 134 GWB.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
E-Mail: vkrhld-d@bezreg-koeln.nrw.de
Telefon: +49 221/1473045
Fax: +49 221 / 147-2889

Internet-Adresse: http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk/internet/vergabekammer/

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

10/02/2020

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2020

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