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Deutschland, Kiel: Bekanntmachung vergebener Aufträge

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Deutschland, Kiel: Bekanntmachung vergebener Aufträge

21/02/2020

  
S37
  
Dienstleistungen – Bekanntmachung über vergebene Aufträge – Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Kiel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2020/S 037-088270

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Postanschrift: Gartenstraße 6
Ort: Kiel
NUTS-Code: DEF02
Postleitzahl: 24103
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
E-Mail: E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de
Telefon: +49 431-599-2300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.gmsh.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen

I.5)Haupttätigkeit(en)

Verteidigung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Marinestützpunkt Kiel Neubau Stützpunktfeuerwehr

Referenznummer der Bekanntmachung: 20D00123

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Objektplanung gem. Teil 3, Abschnitt 1, Gebäude und Innenräume, HOAI 2013, Leistungsphasen anteilig 3 bis 9, stufenweise Beauftragung.

II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)

Wert ohne MwSt.: 315 233.35 EUR

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DEF02

Hauptort der Ausführung:

Kiel

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Momentan befindet im Marinestützpunkt Kiel keine Feuerwehr. Durch Umstrukturierungen innerhalb der Liegenschaft wird diese zukünftig erforderlich sein. Im Bereich des möglichen Standortes wird der Abbruch eines vorhandenen Gebäudekomplexes notwendig.

Die Feuerwache soll als zweigeschossiger, nicht unterkellerter Verwaltungsbereich mit Einsatzleitzentrale, den Bereitschaftsbereichen, Werkstätten und Lager sowie einer eingeschossigen Fahrzeughalle erstellt werden. Die Gesamtmaße betragen ca. 60,00 x 30,00 m.

Die Halle mit den Bereichen Wartung, Instandhaltung mit Arbeitsgrube und Waschhalle mit einer Gesamt Grundfläche von ca. 35,00 x 14.30 m sind von der übrigen Nutzung räumlich getrennt.

Momentan sind in 6 Stellplätze für Einsatzfahrzeuge geplant. Zukünftig sollen 8 Fahrzeuge untergestellt werden. Hier werden Planungsleistungen erforderlich (Teile von LPH 3).

Durch die Höhe der Fahrzeughalle können die im Verwaltungsbereich enthaltenen Funktionen zweigeschossig ausgebildet werden.

Durch die kompakte Bauweise mit einem günstigen Verhältnis von wärmeübertragenden Außenbauteilflächen zu Nutzflächen und Gebäudevolumen soll ein nachhaltig zu nutzendes

Gebäude in Verbindung mit einem geringstmöglichen Grundstücksbedarf entstehen.

Das Gebäude wird gem. §2 (6) und (7) LBO-SH 2 Vollgeschosse erhalten und ist gem. §2 (3) LBO-SH in Gebäudekasse 3 eingestuft.

Baurechtliche und brandschutzrechtliche Belange der Maßnahme sind mit der Fachgruppe Öffentliches Baurecht der GMSH abzustimmen.

Beschreibung des Entwurfes:

Die Wache steht als Solitärbau im Zentrum der Liegenschaft. Das Gebäude hat den orthogonalen Grundriss eines langgestreckten Rechtecks.

Der kompakte Baukörper resultiert aus den oben genannten Planungsvorgaben und den Funktionsabläufen einer Feuerwache.

Mit der Kombination aus langlebiger und wartungsarmer Verblendmauerwerksfassade und Vorhangfassade aus Aluminiumpaneelen wurde eine zeitlose Architektursprache gewählt, die der Funktion einer Feuerwache angemessenen ist und mit der liegenschafsübergreifend auf vorhandene Bausubstanz eingegangen wird.

Eine Erkerauskragung der Einsatzleitzentrale ist vorgesehen, um die erforderliche Rundumsicht zu gewährleisten.

Als von außen sichtbare Materialien sind vorgesehen:

— Verblendmauerwerk, rot, grau verfugt, angepasst an die Umgebungsbauten,

— Aluminium-Fassadenkassetten, h: 40 cm,

— Fenster, Türen und Tore mit Aluminiumrahmen,

— Dachdeckung: Falz.

Die Personalstärke setzt sich aus 76 Beschäftigten und 6 Auszubildenden im Tages- und Nacht-dienst zusammen.

Begründet gefordert: Einstellplatz mit Wartungsgrube, Einstellplatz als Waschplatz

II.2.5)Zuschlagskriterien

Qualitätskriterium – Name: ZK 2: Qualität der zu erwartenden Leistung im Hinblick auf den hier ausgeschriebenen Auftragsgegenstand / Gewichtung: 4

Qualitätskriterium – Name: ZK 3: Gewährleistung von Kosten- und Terminsicherheit in der Planung und in der Baudurchführung / Gewichtung: 4

Qualitätskriterium – Name: ZK 4: Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsbereitschaft und Verfügbarkeit der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen / Gewichtung: 3

Qualitätskriterium – Name: ZK 5: mündliche Darstellung der Antworten auf die Fragen zu ZK 2 – 4/Präsentation / Gewichtung: 3

Kostenkriterium – Name: ZK 1: Gesamthonorar im Rahmen der Mindest- und Höchstsätze der HOAI / Gewichtung: 4

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Stufenbeauftragung

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 099-240137

IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 20D0123, FG 2884 19 030

Bezeichnung des Auftrags:

Marinestützpunkt Kiel Neubau Stützpunktfeuerwehr

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja

V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:

21/01/2020

V.2.2)Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: ja

V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

Offizielle Bezeichnung: GSP Gerlach Schneider Partner Architekten mbB
Postanschrift: Am Speicher 11, Segment 6
Ort: Bremen
NUTS-Code: DE50
Postleitzahl: 28217
Land: Deutschland

Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja

V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

Offizielle Bezeichnung: Schnittger Architekten + Partner GmbH
Postanschrift: Westring 453-455
Ort: Kiel
NUTS-Code: DEF02
Postleitzahl: 24118
Land: Deutschland

Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja

V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)

Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 6 177 310.90 EUR

Gesamtwert des Auftrags/Loses: 315 233.35 EUR

V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der ausgefüllte Teilnahmeantrag mit Anlagen ist in Textform mithilfe elektronischer Mittel über die E-Vergabeplattform www.e-vergabe-sh.de einzureichen. Hierzu ist eine einmalige Registrierung erforderlich. Auf der E-Vergabeplattform befindet sich zur jeweiligen Vergabenummer für den Teilnahmeantrag einschließlich aller Anlagen ein einziger Platzhalter. Über diesen ist der Teilnahmeantrag einschließlich aller Anlagen entweder als eine Gesamtdatei im PDF-Format oder als ZIP-Datei mit Ordnerstruktur hochzuladen. Bewerbergemeinschaften haben für ihre Bewerbung den Teilnahmeantrag des bevollmächtigten Mitglieds der Bewerbergemeinschaft einschließlich seiner Anlagen hochzuladen. Diesem sind die Teilnahmeanträge aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft als Anlagen beizufügen. Entsprechendes gilt im Fall der Eignungsleihe für die anderen Unternehmen.

Allgemeine Verfahrenshinweise für die unter III.1.1) bis III.1.3) sowie III.2.1) bis III.2.2) genannten Bedingungen:

— die unter III.1.1) bis III.1.3) sowie III.2.1) bis III.2.2) genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstigen Unterlagen sind unter Verwendung des Formblattes Teilnahmeantrag II-1 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist bei der Vergabestelle einzureichen und müssen aktuell (nicht älter als 12 Monate, außer Diplom-Urkunden und Kammereintragungen) und noch gültig sein,

— soweit in den Vergabeunterlagen auf Formblätter verwiesen wird, sind diese zu verwenden,

— die geforderten Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstigen Unterlagen sind für alle Leistungsbilder vorzulegen,

— ausländische Bewerber können an Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderer als deutscher Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen,

— geforderte Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstige Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag als Anlage beizufügen, sofern diese im Formblatt Teilnahmeantrag II-1 nicht bereits enthalten sind. Zu jeder Anlage ist die Anlagennummer einzutragen. Am Ende des Teilnahmeantrags sind die Anlagen in der Reihenfolge aufzuführen, in der sie auf den vorherigen Seiten angegeben wurden,

— gem. § 50 Abs. 3 VgV müssen Bewerber oder Bieter u. a. dann keine Eignungsnachweise beibringen, soweit die Zuschlag erteilende Stelle bereits im Besitz dieser Nachweise ist. Dies kann dann der Fall sein, wenn Bewerber oder Bieter diese Nachweise bereits in einem früheren Vergabeverfahren eingereicht haben. Wollen sich Bewerber oder Bieter in einem laufenden Vergabeverfahren auf diese Verfahrenserleichterung berufen, so haben sie die Vergabenummer desjenigen Vergabeverfahrens anzugeben, in dem sie diese Nachweise eingereicht haben. Ohne Angabe der vorgenannten Vergabenummer kann auftraggeberseits nicht nachvollzogen werden, ob und welche Nachweise von den Bewerbern oder Bietern in früheren Vergabeverfahren vorgelegt wurden. Zu beachten ist, dass die Nachweise, auf deren Vorliegen sich Bewerber oder Bieter berufen, für das jeweilige Vergabeverfahren aktuell sein müssen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes, Bundeskartellamt
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 228-9499-0
Fax: +49 228-9499-400

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 ff. GWB). Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Ist der Zuschlag bereits erteilt, kann die Unwirksamkeit eines Vertrages nach § 135 Abs. 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Offizielle Bezeichnung: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Postanschrift: Gartenstraße 6
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24103
Land: Deutschland
E-Mail: E-vergabe-Fbdl@gmsh.de
Telefon: +49 461-3131-293
Fax: +49 431-599-1510

Internet-Adresse: http://www.gmsh.de

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

20/02/2020

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2020

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