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Deutschland, Kiel: Bekanntmachung vergebener Aufträge (2021/S 017-039458)

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Deutschland, Kiel: Bekanntmachung vergebener Aufträge (2021/S 017-039458)

26/01/2021

  
S17

Deutschland-Kiel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2021/S 017-039458

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Land Schleswig-Holstein
Postanschrift: Gartenstraße 6
Ort: Kiel
NUTS-Code: DEF02 Kiel, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 24103
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GM.SH) AöR
E-Mail: E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de
Telefon: +49 431-599-2300
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.gmsh.de
Adresse des Beschafferprofils: https://www.e-vergabe-sh.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Landesamt für Ausländerangelegenheiten Neumünster, Neubau Haus 3 (Wirtschaftsgebäude mit Garküche und Ausgabe für 1 100 Essen)-Gebäude

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Architekten- und Ingenieurleistungen gemäß HOAI Teil 3 Objektplanung, Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume, § 34, LPH 1-8 inklusive Besondere Leistungen, stufenweise Beauftragung.

II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)

Wert ohne MwSt.: 667 995.69 EUR

II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DEF04 Neumünster, Kreisfreie Stadt

Hauptort der Ausführung:

Neumünster

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Landesamt für Ausländerangelegenheiten

Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende, Haart 148, 24539 Neumünster

Neubau Wirtschaftsgebäude (Haus 3)

Proj.-Nr. 220 40 026

Aufgabenbeschreibung

Auf dem Gelände der ehem. Scholtz-Kaserne Haart 148, 24539 Neumünster ist der Neubau eines Wirtschaftsgebäudes mit Garküche und zwei Speisesälen, 1,5 Vollgeschossen (ohne Untergeschoss) in massiver Bauweise geplant. Die Nutzfläche beträgt ca. 1 600 m2, das Soll-Raumprogramm ist beigefügt. Die KG 200 bis 500 belaufen sich auf ca. 8,8 Mio. EUR brutto. Die städtebauliche Anordnung des Gebäudes auf dem Gelände des Landesamts für Ausländerangelegenheiten erfolgte in Abstimmung mit der Stadt Neumünster.

Anforderungen:

Das Gebäude ist architektonisch in die Liegenschaft, bestehend aus Kasernengebäuden und Neubauten, zu integrieren. Abstimmungen mit den zuständigen Behörden, u. a. der Stadt Neumünster, sind planungsbegleitend vorzunehmen.

Die Barrierefreiheit ist nach DIN 18040-1 umzusetzen, der vorbeugende Brandschutz baulich sicherzustellen, der anlagentechnische Brandschutz auf ein Minimum zu reduzieren.

Abweichungen und Kompensationen sind in allen Bereichen zu vermeiden.

Bei der Planung des Gebäudes liegt die Ausrichtung auf geringen Lebenszykluskosten. Primär über einen geringen absoluten Energieverbrauch, langlebige Materialien und geringen Reinigungsaufwand.

Die Gebäude auf der Liegenschaft werden über Fernwärme versorgt. Neben der aktuellen EnEV und dem EEWärmeG ist das Energiewende- und Klimaschutzgesetz S-H (EWKG) einzuhalten. Das EWKG fordert für Neubauten eine 30%ige Unterschreitung der EnEV Anforderungen.

Funktionsbereiche:

— Foyer,

— Speisesaal Asylsuchende (450 Sitzplätze),

— Speisesaal MitarbeiterInnen (60 Sitzplätze),

— Garküche mit 1 100 Essen,

— Personalbereich (Wasch-, Umkleide-, WC-Bereich),

— Nutz- und Lagerräume.

Kostenrahmen (KG 300-500): 8,58 Mio. EUR brutto (bindend)

— KGR 200 = 200.000 EUR,

— KGR 300 = 4.530.000 EUR,

— KGR 400 = 3.720.000 EUR,

— KGR 500 = 330.000 EUR,

— KGR 600 = 45.000 EUR.

Der Auftraggeber behält sich vor, entsprechend der beigefügten spezifischen Leistungspflichten, aus den vorgenannten Leistungsbildern nur einen Teil der Grundleistungen zu vergeben. Die Vergabe der Planungsleistungen gem. HOAI erfolgt stufenweise. Die erste Stufe umfasst die Leistungsphasen 1 bis 3.

Folgendes Verfahren wird durchgeführt:

In Phase 1 reichen die Bewerber den Teilnahmeantrag mit den geforderten Nachweisen ein. Die eingegangenen Teilnahmeanträge werden geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt.

In Phase 2 werden die zugelassenen Bewerber zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert.

Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen, siehe IV.1.5).

II.2.5)Zuschlagskriterien

Qualitätskriterium – Name: ZK 2: Qualität der zu erwartenden Leistung im Hinblick auf den hier ausgeschriebenen Auftragsgegenstand / Gewichtung: 4

Qualitätskriterium – Name: ZK 3: Gewährleistung von Kosten- und Terminsicherheit in der Planung und in der Bauausführung / Gewichtung: 4

Qualitätskriterium – Name: ZK 4: Kommunikation, Kooperation und Verfügbarkeit der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen / Gewichtung: 3

Kostenkriterium – Name: ZK 1: Gesamthonorar der Grundleistungen nach HOAI und der Besonderen Leistungen / Gewichtung: 3

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Stufenbeauftragung.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 141-346972

IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: FG 2884 20 047, 20D00637

Bezeichnung des Auftrags:

Landesamt für Ausländerangelegenheiten Neumünster, Neubau Haus 3 (Wirtschaftsgebäude mit Garküche und Ausgabe für 1 100 Essen)-Gebäude

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja

V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:

16/12/2020

V.2.2)Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein

V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

Offizielle Bezeichnung: BPV Architekten GmbH
Postanschrift: Mittelweg 118
Ort: Hamburg
NUTS-Code: DE60 Hamburg
Postleitzahl: 20148
Land: Deutschland

Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja

V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)

Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 557 180.00 EUR

Gesamtwert des Auftrags/Loses: 667 995.69 EUR

V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der ausgefüllte Teilnahmeantrag mit Anlagen ist in Textform mithilfe elektronischer Mittel über die E-Vergabeplattform www.e-vergabe-sh.de einzureichen. Hierzu ist eine einmalige Registrierung erforderlich. Auf der E-Vergabeplattform befindet sich zur jeweiligen Vergabenummer für den Teilnahmeantrag einschließlich aller Anlagen ein einziger Platzhalter. Über diesen ist der Teilnahmeantrag einschließlich aller Anlagen entweder als eine Gesamtdatei im PDF-Format oder als ZIP-Datei mit Ordnerstruktur hochzuladen. Bewerbergemeinschaften haben für ihre Bewerbung den Teilnahmeantrag des bevollmächtigten Mitglieds der Bewerbergemeinschaft einschließlich seiner Anlagen hochzuladen. Diesem sind die Teilnahmeanträge aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft als Anlagen beizufügen. Entsprechendes gilt im Fall der Eignungsleihe für die anderen Unternehmen.

Allgemeine Verfahrenshinweise für die unter III.1.1) bis III.1.3) sowie III.2.1) bis III.2.2) genannten Bedingungen:

— Die unter III.1.1) bis III.1.3) sowie III.2.1) bis III.2.2) genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstigen Unterlagen sind unter Verwendung des Formblattes Teilnahmeantrag II-1 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist bei der Vergabestelle einzureichen und müssen aktuell (nicht älter als 12 Monate, außer Diplom-Urkunden und Kammereintragungen) und noch gültig sein,

— soweit in den Vergabeunterlagen auf Formblätter verwiesen wird, sind diese zu verwenden,

— die geforderten Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstigen Unterlagen sind für alle Leistungsbilder vorzulegen,

— ausländische Bewerber können an Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderer als deutscher Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen,

— geforderte Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstige Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag als Anlage beizufügen, sofern diese im Formblatt Teilnahmeantrag II-1 nicht bereits enthalten sind. Zu jeder Anlage ist die Anlagennummer einzutragen. Am Ende des Teilnahmeantrags sind die Anlagen in der Reihenfolge aufzuführen, in der sie auf den vorherigen Seiten angegeben wurden,

— gem. § 50 Abs. 3 VgV müssen Bewerber oder Bieter u. a. dann keine Eignungsnachweise beibringen, soweit die Zuschlag erteilende Stelle bereits im Besitz dieser Nachweise ist. Dies kann dann der Fall sein, wenn Bewerber oder Bieter diese Nachweise bereits in einem früheren Vergabeverfahren eingereicht haben. Wollen sich Bewerber oder Bieter in einem laufenden Vergabeverfahren auf diese Verfahrenserleichterung berufen, so haben sie die Vergabenummer desjenigen Vergabeverfahrens anzugeben, in dem sie diese Nachweise eingereicht haben. Ohne Angabe der vorgenannten Vergabenummer kann auftraggeberseits nicht nachvollzogen werden, ob und welche Nachweise von den Bewerbern oder Bietern in früheren Vergabeverfahren vorgelegt wurden. Zu beachten ist, dass die Nachweise, auf deren Vorliegen sich Bewerber oder Bieter berufen, für das jeweilige Vergabeverfahren aktuell sein müssen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
Telefon: +49 431-988-4640
Fax: +49 431-988-4702
Internet-Adresse: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/V/vergabekammer.html

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR Nachprüfungsstelle Org.-Z. 812
Postanschrift: Gartenstraße 6
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24103
Land: Deutschland
Telefon: +49 431-599-1112
Fax: +49 431-599-1119

VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 ff. GWB). Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach

§ 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Ist der Zuschlag bereits erteilt, kann die Unwirksamkeit eines Vertrages nach § 135 Abs. 2

GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Offizielle Bezeichnung: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Postanschrift: Gartenstraße 6
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24103
Land: Deutschland
E-Mail: E-vergabe-Fbdl@gmsh.de
Telefon: +49 431-599-2300
Fax: +49 431-599-1510
Internet-Adresse: http://www.gmsh.de

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

21/01/2021

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2021

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