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Deutschland, Hamburg: Auftragsbekanntmachung (2021/S 177-461634)

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Deutschland, Hamburg: Auftragsbekanntmachung (2021/S 177-461634)

13/09/2021

  
S177

Deutschland-Hamburg: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2021/S 177-461634

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Sprinkenhof GmbH
Postanschrift: Burchardstraße 8
Ort: Hamburg
NUTS-Code: DE600 Hamburg
Postleitzahl: 20095
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Lux, Friederike
E-Mail: sprvergabestelle@sprinkenhof.de
Telefon: +49 40339540
Fax: +49 40330754
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.sprinkenhof.de/

I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/e7446d8c-d30b-44c5-ada7-a2fdfbe61c62

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Andere: Städtische GmbH

I.5)Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit: Projektentwicklung und Immobiliengesellschaft für die Freie und Hansestadt Hamburg

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

BOSS – Border One Stop Shop – Objektplanung

Referenznummer der Bekanntmachung: 2021_SpriG_VS_BOSS_OP

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Im Rahmen des Mieter-Vermieter-Modells der Freien und Hansestadt Hamburg wird die Sprinkenhof GmbH als Realisierungsträger den Neubau des Veterinär und Einfuhramtes planen und realisieren. Das Ziel des Neubaus ist es, die veterinär- und lebensmittelrechtlichen Einfuhrkontrollen und die Pflanzengesundheitskontrollen gemeinsam mit den Zollkontrollen an einem Standort zusammenzuführen. Auf diese Weise wird eine koordinierte Abfertigung bei der Einfuhr von Sendungen durch die Beschleunigung der administrativen Einfuhrabwicklung und der Nutzung von Synergieeffekten im Rahmen der Kontrollen erreicht. Die Bruttogrundfläche (BGF) des Vorhabens umfasst voraussichtlich rd. 11.200 m², verfügt über 237 Arbeitsplätzen, zzgl. Außenflächen und soll auf dem zurzeit noch vom Zollamt Hamburg genutzten Grundstück in der Finkenwerder Straße 4, 21129 Hamburg (Flurstück 1539) realisiert werden. Das Grundstück liegt im Eigentum der Hamburg Port Authority AöR (HPA) und wurde im Rahmen des Weimarer Abkommens an den Bund überlassen. Die Interessen der Grundstückseigentümerin werden von der HPA wahrgenommen.

Die erforderlichen Baumaßnahmen sollen voraussichtlich im Zeitraum 2024 bis 2026 umgesetzt werden.

Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 der Leistung zur Architekturplanung im Leistungsbild Gebäude und Innenräume sowie besondere Leistungen innerhalb der Leistungsphasen. Weitere besondere Leistungen können von der Auftraggeberin jeweils einzeln und gesondert beauftragt werden.

Es ist vorgesehen, die Leistungen in 4 Stufen zu beauftragen: Stufe 1 beinhaltet die Leistungen der Grundlagenermittlung bis einschließlich die Leistungen der Entwurfsplanung (LPH 1-3), die Stufe 2 die Leistungen der Genehmigungsplanung (LPH 4), die Stufe 3 die Leistungen der Ausführungsplanung bis einschließlich die Objektüberwachung (LPH 5-8) und die Stufe 4 die Dokumentation (LPH 9), auf Grundlage der Anlage 10 HOAI 2021 (Gebäude und Innen-räume) sowie § 34 HOAI (Leistungsbild Gebäude und Innenräume).

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DE600 Hamburg

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Ziel des Neubaus ist es, die veterinär- und lebensmittelrechtlichen Einfuhrkontrollen und die Pflanzengesundheitskontrollen gemeinsam mit den Zollkontrollen an einem Standort zusammenzuführen. Auf diese Weise wird eine koordinierte Abfertigung bei der Einfuhr von Sendungen durch die Beschleunigung der administrativen Einfuhrabwicklung und der Nutzung von Synergieeffekten im Rahmen der Kontrollen erreicht.

Die Bruttogrundfläche (BGF) des Vorhabens umfasst voraussichtlich rd. 11.200 m², verfügt über 237 Arbeitsplätzen, zzgl. Außenflächen und soll auf dem zurzeit noch vom Zollamt Hamburg genutzten Grundstück in der Finkenwerder Straße 4, 21129 Hamburg (Flurstück 1539) realisiert werden. Das Grundstück liegt im Eigentum der Hamburg Port Authority AöR (HPA) und wurde im Rahmen des Weimarer Abkommens an den Bund überlassen. Die Interessen der Grundstückseigentümerin werden von der HPA wahrgenommen.

Als Nutzer des künftigen BOSS sind die Bundeszollverwaltung, die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz (BJV), die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) und die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) vorgesehen.

Zur Erledigung der mit dem Einfuhrprozess zusammenhängenden administrativen Schritte müssen die Wirtschaftsbeteiligten derzeit – in Abhängigkeit von der Ware – die vorgeschriebenen Einfuhrkontrollen der verschiedenen Rechtsgebiete durchlaufen und sukzessive verschiedene Orte im Hamburger Hafen aufsuchen. Die Realisierung von BOSS soll dazu dienen einen einzigen Anlaufpunkt zu bieten und Prozesse somit zu verkürzen.

Die Wirtschaftlichkeit in Planung, Herstellung und Betrieb ist sicherzustellen.

Als Vorbildfunktion für die Freie und Hansestadt Hamburg ist auf die Einhaltung des Klimaschutzgesetzes und des damit verbundenen Klimaplans zu achten. Der Standard als KfW 40 wie auch die Nutzung erneuerbarer Energien zur Erzeugung des Wärme- und Kältebedarfs sowie die Planung in klimafreundliche Baustoffe (z.B. Recycling Baustoffe / kreislaufgerechtes Bauen) ist zu berücksichtigen.

Ein weiterer Aspekt ist der Einbezug der städtebaulichen und industriearchitektonischen Belange des Standortes für dieses Projekt. Mit dem Gebäude soll ein Landmark gebildet werden, das die Räumlichkeit des Ortes klar definiert und den Charakter des Hafens in Bezug auf die Bedeutung dessen für die Hansestadt Hamburg widerspiegelt.

Die erforderlichen Baumaßnahmen sollen voraussichtlich im Zeitraum 2024 bis 2026 umgesetzt werden.

In der Auftaktsitzung des Lenkungsausschusses am 30.04.19 wurde dem zum Pilotprojekt auf Fachebene entworfenen Papier zur Realisierung des Projektes vollumfänglich zugestimmt.

Für die Umsetzung des Neubaus ist der Kostenrahmen für die Baukosten (KG 300 und 400) mit 28.915.424,00 EUR netto vorgegeben. Das Einfuhrgebäude soll mit einer NUF (1-6) von ca. 11.000 m² entstehen.

Die AG übernimmt als Bauherrin die Projektmanagement- und Projektleitungsaufgaben. Die Planungsphase soll unverzüglich nach der Beauftragung, voraussichtlich im September 2021, beginnen.

Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 der Leistung zur Architekturplanung im Leistungsbild Gebäude und Innenräume sowie besondere Leistungen innerhalb der Leistungsphasen. Weitere besondere Leistungen können von der AG jeweils einzeln und gesondert beauftragt werden.

Es ist vorgesehen, die Leistungen in 4 Stufen zu beauftragen: Stufe 1 beinhaltet die Leistungen der Grundlagenermittlung bis einschließlich die Leistungen der Entwurfsplanung (LPH 1-3), die Stufe 2 die Leistungen der Genehmigungsplanung (LPH 4), die Stufe 3 die Leistungen der Ausführungsplanung bis einschließlich die Objektüberwachung (LPH 5-8) und die Stufe 4 die Dokumentation (LPH 9), auf Grundlage der Anlage 10 HOAI 2021 (Gebäude und Innenräume) sowie § 34 HOAI (Leistungsbild Gebäude und Innenräume). Die Planerleistung des Gebäudes wurden bereits im Vorfeld abgestimmt und in die Honorarzone 4 unten eingestuft.

Die Sprinkenhof GmbH beabsichtigt, dieses Projekt mit der Arbeitsmethode Building Information Modeling (BIM) zu planen, zu bauen und zu betreiben. Die aus den BIM-Projektzielen abgeleiteten BIM-Anwendungsfälle, welche in den Auftraggeber-Informations-Anforderungen (AIA) festgelegt sind, fokussieren sich insbesondere auf den Planungsprozess (LPH 1-5) und die Objektdokumentation (LPH 8).

Die detaillierte Beschreibung der Projektanforderungen ist den Anlagen (s. auch Punkt 2.3) zu entnehmen.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 03/01/2022

Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Anzahl der Bewerber: 3

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1. Nachweis von mindestens 1 Projektreferenz, die die folgenden Mindestanforderungen (a.) bis d.)) erfüllt:

a.) Vergleichbare Planungsleistungen, wie z.B. Industriebauten in der Lebensmittelindustrie, Logistik, Labore

b.) Leistungsphasen: 1-9

c.) Projektabschluss: nicht vor dem 01.01. 2011

d.) Mindestbausumme von EUR 15 Mio. netto (KG 300)

2. Nachweis von mindestens 1 Projektreferenz, die die folgenden Mindestanforderungen (a.) bis d.)) erfüllt:

a.) Vergleichbare Planungsleistungen, wie z.B. Industriebauten in der Lebensmittelindustrie, Logistik, Labore

b.) Leistungsphasen: 3-7

c.) Projektabschluss: nicht vor dem 01.01. 2011

d.) Mindestbausumme von EUR 7 Mio. netto (KG 300)

3. Zudem muss mindestens 1 der 2 vorgenannten, eingereichten Projektreferenzen aus Ziffer 3.2.2. Nr. 1 oder Nr. 2 den KfW 55 Standard, KfW 40 Standard, eine BNB-Zertifizierung oder vergleichbar haben.

4. Referenznachweis Building Information Modeling (BIM)

Zudem muss 1 Projektreferenz für die Anwendung der BIM-Methode, in welcher die Leistungsphasen 3 oder 5 abgeschlossen sind, mit den folgenden Mindestanforderungen eingereicht werden:

• Fachdisziplinübergreifender Austausch von 3D-Modellen im herstellerneutralen IFC-Format (Open BIM) zwischen mind. 3 verschiedenen Fachdisziplinen über eine gemeinsame Datenumgebung (Common Data Environment = CDE)

• Koordination der Fachdisziplinen zur disziplinübergreifenden Qualitätssicherung / BIM Gesamtkoordination

• Ableitung von 2D-Plänen aus Modellen

• Modellbasierten Ermittlung und Prüfung von Mengen und Kosten

5. Für die vorgenannten Projektreferenzen ist jeweils 1 ausgefülltes Formblatt Referenzen (Anlage TNW 1b) einzureichen.

Wenn danach mehr als 3 Teilnahmeanträge geeigneter Bieter vorliegen, werden die Teilnahmeanträge nach dem Grad der Vergleichbarkeit der besten 3 eingereichten Referenzen mit der anstehenden Planungsaufgabe bewertet. Die Vergleichbarkeit wird anhand der Projektangaben in dieser Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrages bemessen. Dabei erreichen Projektreferenzen mit vergleichbaren BIM-Leistungen einen höheren Grad der Vergleichbarkeit. Mindestens 1 der 3 zu bewertenden Referenzen ist eine BIM-Projektreferenz. Ergibt sich hinsichtlich dieses Kriteriums kein klares Bild, werden die Teilnahmeanträge anhand der Anzahl der vorgelegten vergleichbaren Referenzen bewertet. Im Zweifel entscheidet unter den verbliebenen gleichwertigen Teilnahmeanträgen das Los. Im Anschluss werden nur die besten 3 Teilnehmer als Bieter zugelassen.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Es ist vorgesehen, die Leistungen in 4 Stufen zu beauftragen, jeweils auf Grundlage der Anlage 10 HOAI 2021 (Gebäude und Innenräume) sowie § 34 HOAI (Leistungsbild Gebäude und Innenräume):

Stufe 1 beinhaltet die Leistungen der Grundlagenermittlung bis einschließlich die Leistungen der Entwurfsplanung (LPH 1-3).

Die Stufe 2 beinhaltet die Leistungen der Genehmigungsplanung (LPH 4).

Die Stufe 3 beinhaltet die Leistungen der Ausführungsplanung bis einschließlich die Objektüberwachung (LPH 5-8).

Die Stufe 4 beinhaltet die Dokumentation (LPH 9).

Zunächst werden die Leistungen der Stufe 1 beauftragt. Die Beauftragung der übrigen Leistungen erfolgt stufenweise und optional.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Dieser Vertrag unterliegt dem Hamburgischen Transparenzgesetz (HmbTG). Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des HmbTG im Informationsregister veröffentlicht. Im Hinblick auf § 10 Abs. 2 HmbTG vereinbaren die Parteien: Dieser Vertrag wird erst einen Monat nach seiner Veröffentlichung im Informationsregister wirksam. Der Auftraggeber kann binnen dieses Monats nach Veröffentlichung des Vertrags im Informationsregister vom Vertrag zurücktreten, wenn der Auftraggeber nach der Veröffentlichung des Vertrages von ihm nicht zu vertretende Tatsachen bekannt werden, die ihn, wären sie schon zuvor bekannt gewesen, dazu veranlasst hätten, einen solchen Vertrag nicht zu schließen, und ein Festhalten am Vertrag für den Auftraggeber unzumutbar ist. Die dem Auftragnehmer zum Zeitpunkt des Rücktritts bereits entstandenen Aufwendungen werden ihm durch den Auftraggeber auf Nachweis erstattet. Unabhängig von einer möglichen Veröffentlichung kann der Vertrag Gegenstand von Auskunftsanträgen nach dem HmbTG sein.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Nachweis der Berufsqualifikation gem. § 75 Abs. 1 VgV (z.B. Hochschulabschlusszeugnis Architektur bzw. Ingenieurswesen).

Falls sich mehrere Unternehmen als Bewerber-/ Bietergemeinschaft bewerben wollen, sind die vorgenannten Unterlagen von allen Mitgliedern einzureichen. Falls sich der Bewerber oder die Bewerber-/ Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf Unternehmer stützen möchte, sind auch von diesen Unternehmen die erforderlichen Angaben zu machen. Die Unterlagen für die Bewerber-/ Bietergemeinschaft und die Eignungsleiher sind auf dem eVergabe-Portal unter „Anlagen“ hinterlegt und können dort heruntergeladen werden.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Durchschnittlicher Jahresumsatz für die Jahre 2017, 2018 und 2019 muss mindestens 2.000.000,00 € (netto) betragen haben.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1. Nachweis von mindestens 1 Projektreferenz, die die folgenden Mindestanforderungen (a.) bis d.)) erfüllt:

a.) Vergleichbare Planungsleistungen, wie z.B. Industriebauten in der Lebensmittelindustrie, Logistik, Labore

b.) Leistungsphasen: 1-9

c.) Projektabschluss: nicht vor dem 01.01. 2011

d.) Mindestbausumme von EUR 15 Mio. netto (KG 300)

2. Nachweis von mindestens 1 Projektreferenz, die die folgenden Mindestanforderungen (a.) bis d.)) erfüllt:

a.) Vergleichbare Planungsleistungen, wie z.B. Industriebauten in der Lebensmittelindustrie, Logistik, Labore

b.) Leistungsphasen: 3-7

c.) Projektabschluss: nicht vor dem 01.01. 2011

d.) Mindestbausumme von EUR 7 Mio. netto (KG 300)

3. Zudem muss mindestens 1 der 2 vorgenannten, eingereichten Projektreferenzen aus Ziffer 3.2.2. Nr. 1 oder Nr. 2 den KfW 55 Standard, KfW 40 Standard, eine BNB-Zertifizierung oder vergleichbar haben.

4. Referenznachweis Building Information Modeling (BIM)

Zudem muss 1 Projektreferenz für die Anwendung der BIM-Methode, in welcher die Leistungsphasen 3 oder 5 abgeschlossen sind, mit den folgenden Mindestanforderungen eingereicht werden:

• Fachdisziplinübergreifender Austausch von 3D-Modellen im herstellerneutralen IFC-Format (Open BIM) zwischen mind. 3 verschiedenen Fachdisziplinen über eine gemeinsame Datenumgebung (Common Data Environment = CDE)

• Koordination der Fachdisziplinen zur disziplinübergreifenden Qualitätssicherung / BIM Gesamtkoordination

• Ableitung von 2D-Plänen aus Modellen

• Modellbasierten Ermittlung und Prüfung von Mengen und Kosten

5. Für die vorgenannten Projektreferenzen ist jeweils 1 ausgefülltes Formblatt Referenzen (Anlage TNW 1b) einzureichen.

6. In den Jahren 2018, 2019 und 2020 müssen mindestens 6 Mitarbeiter fest angestellt beschäftigt worden sein, davon mind. 3 Architekten bzw. Ingenieure (Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen).

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Nachweis der Berufsqualifikation gem. § 75 Abs. 1 VgV (z.B. Hochschulabschlusszeugnis Architektur bzw. Ingenieurswesen).

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

1. Vollständig ausgefülltes Formblatt Bewerbungsbogen (Anlage TNW 1 des Verfahrensbriefes),

2. Ggf. Formblatt Bewerber-/ Bietergemeinschaftserklärung (Anlage TNW 2 des Verfahrensbriefes),

3. Ggf. Formblatt Eignungsleihe (Anlage TNW 3 des Verfahrensbriefes),

4. Eigenerklärung Tariftreue gem. § 3 HmbVgG,

5. Compliance-Erklärung,

6. Einwilligung Datenschutz.

Falls sich mehrere Unternehmen als Bewerber-/ Bietergemeinschaft bewerben wollen, sind die vorgenannten Unterlagen von allen Mitgliedern einzureichen. Falls sich der Bewerber oder die Bewerber-/ Bietergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf Unternehmer stützen möchte, sind auch von diesen Unternehmen die erforderlichen Angaben zu machen. Die Unterlagen für die Bewerber-/ Bietergemeinschaft und die Eignungsleiher sind auf dem eVergabe-Portal unter „Anlagen“ hinterlegt und können dort heruntergeladen werden.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung

Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 11/10/2021

Ortszeit: 12:00

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

IV.2.6)Bindefrist des Angebots

Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Aufträge werden elektronisch erteilt

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Ort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@bsw.hamburg.de
Telefon: +49 40428402441
Fax: +49 40427310499

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

08/09/2021

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2021

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