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Deutschland, Groß-Gerau: Auftragsbekanntmachung (2022/S 233-668052)

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Deutschland, Groß-Gerau: Auftragsbekanntmachung (2022/S 233-668052)

02/12/2022

  
S233

Deutschland-Groß-Gerau: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2022/S 233-668052

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Kommunales Vergabezentrum Kreis Groß-Gerau
Postanschrift: Wilhelm-Seipp-Str. 4
Ort: Groß-Gerau
NUTS-Code: DE717 Groß-Gerau
Postleitzahl: 64521
Land: Deutschland
E-Mail: kvz@kreisgg.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.kreisgg.de

I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.vergabe24.de/vergabeunterlagen/54321-Tender-184c2abc537-44aec1a2c141beb9

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://hessen.vergabe24.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Kreis Groß-Gerau -Digitalpakt

Referenznummer der Bekanntmachung: 22/434

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Planungsleistungen Umsetzung Digitalpakt

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

32421000 Netzverkabelung

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DE717 Groß-Gerau

Hauptort der Ausführung:

Kreis Groß-Gerau

Wilhelm-Seipp-Str. 4

64521 Groß-Gerau

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau beabsichtigt die sechs oben genannten Schulen im Kreises Groß-Gerau zu "digitalisieren". Dafür soll an diesen Schulen ein Pädagogisches-, ein Schul- und ein WLNA-Netz aufgebaut werden. Zusätzlich sollen das Pädagogische sowie das Schulnetz noch Steckdosen für Endgeräte erhalten.

Die Bestandsaufnahme soll seitens des bei dieser Ausschreibung gefundenen Planungsbüros erfolgen. Hierbei ist vorgesehen, jeden Unterrichtsraum der oben aufgeführten Schulen zu begutachten und den Bestand zu dokumentieren. Anhand dieser Bestandsaufnahme soll dann entschieden werden, was alles in einem Klassenzimmer nachgerüstet werden muss.

Zur Erfüllung der Leistungen sind die Standards des Kreise bei der Elektrotechnik und IT strikt einzuhalten. Hauptsächlich sind bautechnische Arbeiten auf Durchbrüche, Brandschutz und mechanischen Öffnen/Schließen von Zwischendecken beschränkt. Die Betreuung der Leistung vor Ort, inklusive Dokumentation und Abnahme wird erwartet. Folgende Planungen der technischen Gebäudeausrüstung Anlagengruppe 4 bzw.5 § 53 HOAI werden abgerufen: LPH 1 bis 3 sowie 5 bis 8, Niederspannungsinstallationsanlagen und Daten- und Telekommunikationsnetze.

Die folgenden Schulen sind betroffen:

1. Pestalozzischule Raunheim_

Bei dieser Schule handelt es sich um Deutschlands größte Grundschule. Es ist eine 7 bis 9 zügige Schule, auf welcher aktuell 728 (2021/2022) Schüler sind.

2. Georg-Büchner-Schule Riedstadt,

Bei dieser Schule handelt es sich um eine 3 bis 5 zügige Grundschule. Aktuell werden dort 314 (2022/2023) Schüler unterrichtet.

3. Martin-Niemöller-Schule Riedstadt

Bei dieser Schule handelt es sich um eine 5 bis 6 zügige Gesamtschule. Aktuell werden dort 888 (2021/2022) Schüler unterrichtet.

4. Nibelungenschule Biebesheim

Bei dieser Schule handelt es sich um eine 3 zügige Grundschule. Aktuell werden dort 252 (2022/2023) Schüler unterrichtet.

5. Grundschule Dornheim

Bei dieser Schule handelt es sich um eine 3 zügige Grundschule. Aktuell werden dort 243 (2022/2023) Schüler unterrichtet.

6. Nordschule Groß-Gerau

Bei dieser Schule handelt es sich um eine 2 bis 3 zügige Grundschule. Aktuell werden dort 288 (2022/2023) Schüler unterrichtet.

• Bauwerkskosten der Pestalozzischule Raunheim

gemäß Grob Kostenschätzung (KG 400)

vom 14.09.2022 mit 251.390,00 Euro netto

• Bauwerkskosten der Georg-Büchner-Schule Riedstadt

gemäß Grob Kostenschätzung (KG 400)

vom 14.09.2022 mit 171.600,00 Euro netto

• Bauwerkskosten der Martin-Niemöller-Schule Riedstadt

gemäß Grob Kostenschätzung (KG 400)

vom 14.09.2022 mit 242.600,00 Euro netto

• Bauwerkskosten der Nibelungenschule Biebesheim

gemäß Grob Kostenschätzung (KG 400)

vom 14.09.2022 mit 83.350,00 Euro netto

• Bauwerkskosten der Grundschule Dornheim

gemäß Grob Kostenschätzung (KG 400)

vom 14.09.2022 mit 98.700,00 Euro netto

• Bauwerkskosten der Nordschule Groß-Gerau

gemäß Grob Kostenschätzung (KG 400)

vom 14.09.2022 mit 152.600,00 Euro netto

• Gesamtkosten aller 6 Projekte 1.000.240,00 Euro netto

II.2.5)Zuschlagskriterien

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 01/03/2023

Ende: 31/01/2024

Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja

Beschreibung der Verlängerungen:

Laufzeit der Bauphase kann sich verlängern und somit die Länge der Bauüberwachung.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Mindestzahl: 3

Höchstzahl: 7

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

– siehe Bewertungsmatrix 1. Stufe

Die Auswahl der Bieter erfolgt gem. § 42 VgV nach Prüfung und Bewertung der Eignungskriterien gem. §§ 122 GWB und in den Ziffern III. 1.1 bis III. 1.3. genannten Teilnahmebedingungen.

Befähigung zur Berufsausübung:

Nachweise zur Erlaubnis der Berufsausübung gem. §§ 44, 48, 75 VgV, §§ 123, 124 GWB (wird nur auf Vollständigkeit geprüft).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:

Durchschnittlicher Jahresumsatz für vergleichbare Leistungen (Planungsleistungen für die technische Gebäudeausrüstung gem. §§ 53 ff. HOAI Anlagegruppen 4 und 5 der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:

Durchschnittliche Anzahl der festangestellten mit vergleichbaren

Leistungen betraute Ingenieure der letzten 3 Jahren gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV,

Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, der vorgesehen Projektleiter und Bauüberwacher gem. §§ 44, 46 Abs. 3 Nr. 6, 75 VgV (wird nur auf Vollständigkeit geprüft),

Eigenerklärung darüber welche Leistungen unter Umständen an Nachunternehmer oder Bietergemeinschaften vergeben werden sollen gem. § 46 Abs 3 Nr. 10 (wird nur auf Vollständigkeit geprüft),

sowie

Nachweis geeigneter Referenzen über früher ausgeführte Leistungen gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV, der letzten drei Jahre.

Die Auswahl erfolgt bei Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen und Nachweise durch eine zusätzliche Bewertung folgender eingereichten Unterlagen.

Gewichtung:

• Durchschnittlicher Jahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre: 11,54 %

• Durchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 Geschäftsjahre: 11,54 %

• Nachweis über geeignete Referenzen: 76,92 % (38,475% je Referenz)

Sollten mehr Bewerber als die gewünschte Anzahl die gleiche Punktzahl erreichen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeigneten Bewerber.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: nein

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende Unterlagen sind in der unten genannten Form einzureichen:

1) Verbindliche Erklärung im Formular Teilnahmeantrag, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB i. V. M. § 48 VgV vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;

2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S.354 (HE 736);

3) Erklärung zum Nichtvorliegen von Vergabesperren;

4) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:

Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister;

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortlicher, Projektleiter und Bauüberwacher zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur befugt ist. Der Bewerber oder Bieter hat je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem sie niedergelassen sind, entweder die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staats nachzuweisen oder auf andere Weise die erlaubte Berufsausübung nachzuweisen. Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L 94 vom 28.3.2014, S. 65) aufgeführt.

Der Auftraggeber behält sich vor, bei unvollständig eingereichten Teilnahmeanträgen Unterlagen gem. § 56 VgV nachzufordern oder Bewerber vom Verfahren gem. § 57 VgV auszuschließen.

Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise – soweit einschlägig – grundsätzlich für alle Mitglieder vorzulegen. Bei den Nachweisen nach 3.1 weist jedes Mitglied die Eignung für den Leistungsbestandteil nach, den es übernehmen soll. Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ist ein eigener Teilnahmeantrag einzureichen.

Sollte eine Bewerbergemeinschaft gebildet werden, so ist gemäß § 43 VgV im Teilnahmeantrag eine mit Nachweis beruflich befähigte Person, die für die Erbringung der Leistung als verantwortlich vorgesehen wird zu, benennen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Verbindliche Erklärung zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung bei Auftragsvergabe gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV;

2. Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren gem. §§ 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV; Für Bewerbergemeinschaft in Summe. Die Umsätze von Nachunternehmern werden nicht berücksichtigt.

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Geforderte Standards der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit

-Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden von mind. 3 Mio. €, für sonstige Schäden mind. 1 Mio. €, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Nachweise gemäß der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) von jedem Mitglied zu erbringen.

-Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Fachplanung Anlagengruppen 4, 5 (§§ 53 ff. HOAI): größer gleich 0,5 Mio. € (brutto)/Jahr der letzten 3 Geschäftsjahre.

Dieses Wertungskriterium unterliegt der Punktwertung. Es wird mindestens 1 Punkt (= mind. 0,5 Mio. € Bruttojahresumsatz) vergeben. Sollte der Bruttojahresumsatz niedriger als 0,5 Mio. € liegen, führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren (siehe Bewertungsmatrix Eignungskriterien).

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Angaben über das jährliche Mittel der Mitarbeiter, Anzahl Führungskräfte, Anzahl der mit in der Ausschreibung vergleichbaren Leistungen betrauten Ingenieure der letzten drei Geschäftsjahre gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV;

2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person mit Nachweisen die entsprechende Berufsbezeichnung Ingenieur führen zu dürfen gem. §§ 44, 46 Abs. 3 Nr. 6 und 75 Abs. 1 VgV;

3) Eigenerklärung, welche Teile des Auftrages der Bewerber oder Bieter unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt gem. § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV.

4) Darstellung von zwei Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz. Für die 2 Referenzen ist jeweils das Projektdatenblatt auszufüllen.

Jede Referenz ist durch Bilder, Projektbeschreibung, Leistungsumfang und Zeitraum, etc., ein EDV Schema und eine Schlitz,- und Durchbruchsplanung sowie ein Elektroinstallationsplan der Leistungsphase 5 HOAI zu belegen.

Referenzen, die als verantwortlicher Projektleiter in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, wenn eine schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.

Der Teilnehmer stimmt im Teilnahmeantrag zu, dass der Kreis Groß-Gerau die Auftraggeber zu den eingereichten Referenzen mittels Fragebogen abfragen darf.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Anzahl an beschäftigte Mitarbeiter:

Mindestens 3 mit vergleichbaren Leistungen betraute Ingenieure (Dipl.-Ing./Master oder vergleichbar)

Dieses Wertungskriterium unterliegt der Punktwertung. Es wird mind. 1 Punkt vergeben. Dabei wird bei der Wertung die tatsächliche Anzahl der aller festangestellten Ingenieure gewertet (auch Bachelor o. vergleichbar). Die Mindestanzahl an Dipl.-Ing./Master (o. vergleichbar) muss jedoch 3 betragen (siehe Bewertungsmatrix).

Bewertungskriterien der Referenzen

Es werden alle zwei Referenzen gewertet. Die weiteren Mindeststandards sind durch alle Referenzen mind. einmal abzubilden. Sollte eine der Mindeststandards nicht abgebildet werden, führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren.

Bei den Bewertungskriterien mit Punktvergabe ist in jedem Kriterium mindestens 1 Punkt zu erreichen.

Mindeststandards:

Bevorzugt sollen Referenzen mit den für das Projekt vorgesehenen Projektleiter und Bauleiter eingereicht werden.

Geeignete Referenzen gemäß § 46 (3) Nr. 1 VgV. Folgende Mindeststandards sind in jeder Referenz einmal abzubilden:

• Mindestens eine Referenz nach öffentlichen Vergabevorschriften für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB

• Mindestens eine Referenz mit einem vergleichbarem Schwierigkeitsgrad (Honorarzone II oder höher)

• Mindestens eine Referenz: Baukosten (KG 440 und KG 450) >= 0,1 Mio. € (brutto)

• Abbildung der Leistungsphasen 1-3 und 5-8 (aufgeteilt auf alle Referenzprojekte)

Nach Abbildung der Mindeststandards in jeder der eingereichten Referenzen werden alle zwei Referenzen anhand folgender Punktkriterien bewertet.

Bei den Kriterien ist jeweils mindestens 1 Punkt zu erreichen. Sollte nicht mind. 1 Punkt erreicht werden, führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren.

• Bearbeitete Leistungsphasen 1-3 und 5-8 (1-7 Punkte)

• Baukosten (KG 440 + KG 450) (1-3 Punkte)

• Qualität der Planung der technischen Anlagen (1-3 Punkte)

(siehe Bewertungsmatrix Eigungskriterien)

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Beratender Ingenieur oder Ingenieur gemäß § 75 Abs. 2 VgV. Ist im jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist. Bei Bietergemeinschaften jedes Mitglied benennen!

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Eigenerklärung des Bewerbers ob und auf welche Art Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen.

Bewerbergemeinschaften (z.B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.

Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.

Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.

Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs

Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote

IV.1.5)Angaben zur Verhandlung

Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 10/01/2023

Ortszeit: 11:00

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 23/01/2023

IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

IV.2.6)Bindefrist des Angebots

Das Angebot muss gültig bleiben bis: 28/02/2023

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstr. 1 – 3, Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Ort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de
Internet-Adresse: www.rp-darmstadt.hessen.de

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Offizielle Bezeichnung: Kommunales Vergabezentrum Kreis Groß-Gerau
Postanschrift: Wilhelm-Seipp-Str. 4
Ort: Groß-Gerau
Postleitzahl: 64521
Land: Deutschland
E-Mail: kvz@kreisgg.de
Internet-Adresse: www.kreisgg.de

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

29/11/2022

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2022

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