Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Essen: Design contest - arcguide.de

Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Deutschland, Essen: Design contest

Anzeige:
13/09/2018

  
S176
  
– – Dienstleistungen – Wettbewerbsbekanntmachung – Nicht offenes Verfahren 

Deutschland-Essen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2018/S 176-399636

Wettbewerbsbekanntmachung

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Stadt Essen, Der Bürgermeister
Lindenallee 59-67
Essen
45127
Deutschland
Kontaktstelle(n): Immobilienwirtschaft, Frau Neumann
Telefon: +49 201-88-60418
E-Mail: jeanette.neumann@immo.essen.de
NUTS-Code: DEA13

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.essen.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4Y43YJ7R

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:

assmann GmbH
Baroper Straße 237
Dortmund
44227
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Christine Dern
Telefon: +49 231-75445-333
E-Mail: dern@assmanngruppe.com
NUTS-Code: DEA52

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.vergabe.assmanngruppe.com

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4Y43YJ7R

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Nichtoffener Realisierungswettbewerb „Gymnasium Essen Nord-Ost“ nach RPW 2013

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000

II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Gymnasium Essen Nord-Ost an der Katzenbruchstraße/Stoppenberger Straße in Essen-Altenessen weist zahlreiche Schadensbilder auf und entspricht weder den heutigen energetischen noch pädagogischen Anforderungen. Daher wurde beschlossen, das Schulgebäude vollständig neuzubauen. Der Altbestand wird

Anschließend abgebrochen. Die vorhandene Sporthalle soll einer Generalmodernisierung inkl. energetischer Sanierung unterzogen werden und ist nicht Gegenstand dieses Wettbewerbsverfahrens.

Der Neubau wird auf ein Investitionsvolumen von ca. 35,2 Mio. EUR geschätzt (ohne Sporthalle und Abbruch). Zurzeit werden am Standort 820 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, das Personal besteht aktuell aus 81 Personen. Das Gesamtgrundstück weist eine Größe von ca. 40 000 m2 auf und steht im Eigentum der Stadt Essen. Das Baufeld ist ca. 13.000 m2 groß.

Es wird ein Entwurfskonzept erwartet, das die vielfältigen funktionalen Anforderungen bestmöglich erfüllt und in der Errichtung wie auch im laufenden Erhalt möglichst Kosten sparend ist.

Das Gymnasium Essen Nord-Ost liegt im Süden des Essener Stadtteils Altenessen im Kreuzungspunkt der beiden Hauptverkehrsadern Katzenbruchstraße/Stoppenberger Straße.

Um eine angemessene Lösung zu finden, ist ein Generalplanerwettbewerb (Objektplanung, Freianlagenplanung, Tragwerksplanung und TGA-Planung) mit 15 Teilnehmern nach RPW 2013 vorgesehen. Es ist beabsichtigt, dass der vom Preisgericht für den 1. Preis vorgeschlagene Bewerber mit den zu vergebenden Leistungen beauftragt wird. Der Wettbewerb richtet sich an Teams aus Architekten, Landschaftsarchitekten, Tragwerksplanern und TGA-Planern unter Federführung des Architekten.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Die Auswahl der 15 Teilnehmer erfolgt nach Überprüfung der Teilnahmekriterien durch die Ausloberin. Das genaue Verfahren ist im Bewerbermemorandum beschrieben.

Zwingende Teilnahmevoraussetzung ist, dass innerhalb der Bewerbungsfrist bis zum 12.10.2018, 15 Uhr ein Teilnahmeantrag eingereicht wird. Maßgeblich hierfür ist der rechtzeitige Eingang des Teilnahmeantrags auf der benannten Vergabeplattform.

Von der Teilnahme ausgeschlossen werden Bewerber, bei denen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder § 4 Abs. 2 RPW 2013 vorliegt. Ferner können Bewerber ausgeschlossen werden, bei denen einer der in § 124 GWB genannten fakultativen Ausschlussgründe vorliegt. Bewerber haben in ihrem Teilnahmeantrag anzugeben, ob o.g. Ausschlussgründe vorliegen, und in Zweifelsfällen innerhalb einer angemessenen Nachfrist einen zulässigen Nachweis einzureichen. Die vorgenannten Ausschlussgründe gelten für das gesamte Verfahren bis zur Auftragserteilung.

Für den Teilnahmeantrag ist zwingend das auf der Vergabeplattform zum Download bereitgestellte Formular zu verwenden.

Der Teilnahmeantrag muss folgende Angaben, Erklärungen und Nachweise enthalten:

— Name des Bewerbers; bei Bewerbergemeinschaften: Namen sämtlicher Mitglieder der Bewerbergemeinschaft; bei Bewerbern mit Nachunternehmern: Namen sämtlicher Nachunternehmer,

— Kontaktdaten (Büroanschrift sowie Name des Ansprechpartners mit Telefon / E-Mail),

— Bestätigung, dass der Bewerber im Falle seiner Auslosung am Wettbewerb teilnehmen wird,

— Nachweis über die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung „Architekt“, „Landschaftsarchitekt“ bzw. Bescheinigung der Ausbildung als Ingenieur für Tragwerksplanung und TGA-Planung,

— Erklärung zu Ausschlussgründen nach §§ 123-124 GWB und § 4 Abs. 2 RPW 2013 (für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. Nachunternehmer),

— Eigenerklärung des Bewerbers über eine Berufshaftpflichtversicherung (Mindestdeckungssummen: Personen-, Sach- und Vermögensschäden: jeweils min. 5 Mio. Euro, dreifach maximiert)

— Nachweis von Referenzen:

1) Referenz eines Gebäudeobjektes aus dem Bereich der Objektplanung (§§ 33 ff. HOAI 2013) mit mindestens Honorarzone IV (wünschenswert aus dem Bereich Schulbau) mit folgenden Anforderungen:

[input]___Es handelt sich um einen Neubau.

___Das Gebäude wurde innerhalb der letzten 5 Jahre fertiggestellt (Stichtag: 01.07.2013). Fertigstellungszeitpunkt ist die Übergabe an den Bauherrn.

[input]___Die Leistungsphasen 2-8 (§ 34 HOAI) wurden vollständig bearbeitet.

___Das Gebäude weist eine Bruttogrundfläche von mindestens 6.000 m2 auf.

2) Referenzen über realisierte Projekte mit DGNB-/BNB-Zertifizierung und/oder in Passivhausbauweise, wünschenswert aus dem Schulbaubereich mit folgenden Anforderungen:

___Das Gebäude wurde innerhalb der letzten 5 Jahre fertiggestellt (Stichtag: 01.07.2013). Fertigstellungszeitpunkt ist die Übergabe an den Bauherrn.

___Die Leistungsphasen 2-8 (§ 34 HOAI) wurden vollständig bearbeitet.

___Das Gebäude weist eine Nutzfläche (NF) von mindestens 3 000 m2 auf.

___Eine Arbeitsgemeinschaft mit Fachingenieuren, die realisierte Projekte in dieser Größenordnung mit DGNB-/BNB-Zertifizierung und/oder in Passivhausbauweise nachweisen können, ist ebenfalls möglich.

Der Teilnahmeantrag ist als Scan auf der Vergabeplattform einzureichen.

Weitere Informationen sind dem Bewerbermemorandum zu entnehmen.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja

Beruf angeben:

Architekt, Landschaftsarchitekt, Ingenieure für TA-/Tragwerksplanung (vgl. Bewerbermemorandum)

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs

Nichtoffen

Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 15

IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Die eingereichten Arbeiten werden anhand folgender Kriterien beurteilt, wobei die Reihenfolge der Nennung keine Rangfolge zum Ausdruck bringt:

— Städtebauliche und architektonische Qualität,

— Freiraumplanerische Qualität inkl. Erschließung und Unterbringung des ruhenden Verkehrs,

— Raumprogramm und Funktionalität,

— Wirtschaftlichkeit (Bau- und Lebenszykluskosten),

— Nachhaltigkeit (Nutzungs- und Innenraumqualitäten, konstruktives Konzept und technische Realisierbarkeit, Energiekonzept und Ökologie),

— Einhaltung planungs- und baurechtlicher Bestimmungen.

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge

Tag: 12/10/2018

Ortszeit: 15:00

IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 09/11/2018

IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:

Deutsch

IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen

Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja

Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

Für Preise und Anerkennungen stellt die Ausloberin als Wettbewerbssumme einen Gesamtbetrag in Höhe von 200 000 EUR inkl. MwSt. zu Verfügung.

Die Aufteilung der Preise ist wie folgt vorgesehen:

1) Preis: 80 000 EUR

2) Preis: 50 000 EUR

3) Preis: 30 000 EUR

2 Anerkennungen je: 20 000 EUR

Eine Änderung der Anzahl und Höhe der Preise sowie der Teilung der Gesamtsumme auf Preise und Anerkennungen ist unter Ausschöpfung der gesamten Summe bei einstimmigem Beschluss des Preisgerichtes möglich.

IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:
IV.3.3)Folgeaufträge

Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja

IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts

Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja

IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:

Simone Raskob, Landschaftsarchitektin, Geschäftsbereichsvorstand 6A „Umwelt, Bauen und Sport“, Stadt

Hans-Jürgen Best, Stadtplaner, Geschäftsbereichsvorstand 6B „Planen“, Stadt Essen

Prof. Christa Reicher, Architektin und Stadtplanerin, Aachen/Dortmund (angefragt)

Prof. Dirk Junker, Landschaftsarchitekt, Georgsmarienhütte

Martin Halfmann, Architekt, Köln

Christiane Voigt, Architektin und Stadtplanerin, Essen

Dr. Matthias Fuchs, Architekt, Darmstadt

Muchtar Al Ghusain, Geschäftsbereichsvorstand 4 „Jugend, Bildung und Kultur“, Stadt Essen

Rolf Fliß, Vors. Bau- und Verkehrsausschuss (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen), Stadt Essen

Manfred Tepperis, stellv. Vors. Bau- und Verkehrsausschuss (SPD-Fraktion), Stadt Essen

Janine Laupenmühlen, Vors. Schulausschuss (SPD-Fraktion), Stadt Essen

Sonja Wilkending, stellv. Vors. Schulausschuss (CDU-Fraktion), Stadt Essen

Udo Brennholt, Schulleiter Gymnasium Essen Nord-Ost, Essen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Weitere Informationen sind dem Bewerbermemorandum zu entnehmen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland
Am Bonneshof 35
Düsseldorf
40474
Deutschland

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:

— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Nach § 135 Abs. 2 GWB kann die Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer Rheinland
Am Bonneshof 35
Düsseldorf
40474
Deutschland

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

10/09/2018

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2018

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