Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Deutschland, Dresden: Auftragsbekanntmachung

16/04/2019

  
S75
  
– – Dienstleistungen – Auftragsbekanntmachung – Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Dresden: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 075-178436

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Landeshauptstadt Dresden, Geschäftsbereich Umwelt und Kommunalwirtschaft, Umweltamt
Postfach 120020
Dresden
01001
Deutschland
Telefon: +49 351488-3796
E-Mail: ZVB-VOF@dresden.de
Fax: +49 351488-3693
NUTS-Code: DED21

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.dresden.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.evergabe.de/unterlagen

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:

Landeshauptstadt Dresden, GB Finanzen, Personal und Recht, Zentrales Vergabebüro
PF 120020
Dresden
01001
Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Busch
Telefon: +49 3514883796
E-Mail: ZVB-VOF@dresden.de
Fax: +49 3514883783
NUTS-Code: DED21

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.dresden.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.evergabe.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Blaues Band Geberbach-Revitailisierung von Stadtlandschaften

Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-GB112-00017

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Planungsleistungen für das Gesamtvorhaben „Blaues Band Geberbach" – Revitalisierung von Stadtlandschaften in 2 örtlich getrennten Abschnitten, stufenweise für die Leistungsphasen 1 bis 6 bzw. 1 bis 8.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: ja

Angebote sind möglich für alle Lose

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Abschnitt 1

Los-Nr.: 1

II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71000000

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DED21

Hauptort der Ausführung:

Dresdener Südosten, Sachsen, Deutschland

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Projekt „Blaues Band Geberbach" ist Bestandteil des Vorhabens „Dresden Südost – Zu neuen Ufern" der Landeshauptstadt Dresden.

Mit Bescheid der Sächsischen Aufbaubank vom 6.12.2017 wurde die Aufnahme in das Förderprogramm bestätigt. Ziel des Förderprogrammes „Zukunft Stadtgrün" ist es, unbekannte, unzugängliche Stadtgebiete als Naherholungsgebiete zu erschließen u. in die städtische Infrastruktur einzubeziehen. Aspekte der Stadtentwicklung werden mit Umwelt- und Naturschutz, Wirtschaftsförderung und der Förderung des Radverkehrs verbunden.

In den angrenzenden Stadtteilen des Fördergebietes leben ca. 38 000 Menschen. Das Areal umfasst eine Fläche von ca. 170 ha und soll mittels Grünzug mit Rad- bzw. Fußweg eine Verknüpfung der Wohngebieten des südöstlichen Teiles der Stadt Dresden mit den öffentlichen Freiflächen und Wegen entlang des Elbufers schaffen. Schlüsselprojekt beim Vorhaben ist die Offenlegung des unterirdisch verlaufenden Prohliser Landgraben/Geberbach und wird als „Blaues Band Geberbach" des Fördergebiets bezeichnet. Die Planungsleistungen setzen sich aus den Abschnitten 1 und 2 zusammen. Der AG beabsichtigt für die 2 Abschnitte 2 verschiedene Büros/Bietergemeinschaften (2 Generalplaner) mit der Umsetzung der Planung und Bauüberwachung für die Leistungsbilder der Freianlagen, Ingenieurbauwerke, Verkehrsanlagen, Tragwerksplanung sowie technische Ausrüstung für das Bauvorhaben – „Blaues Band Geberbach" – Revitalisierung von Stadtlandschaften zu beauftragen. Es werden die Leistungsphasen 1 bis 8 bzw. 2 bis 8 vergeben.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

II.2.6)Geschätzter Wert

Wert ohne MwSt.: 1 338 304.38 EUR

II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 19/12/2019

Ende: 18/12/2026

Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Mindestzahl: 3

Höchstzahl: 5

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (TA) anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise u. Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen u. bewerten. Die Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen TA (Nachweis der Erfüllung der geforderten Mindeststandards) anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien wie folgt bewertet werden: pro Auswahlkriterium können 0-5 Pkt. vergeben werden, Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach der erreichten Gesamtpunktzahl von 500. Es werden max. 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zur Angebotsabgabe aufgefordert. Erfüllen mehrere Bewerber mit festgelegter Höchstzahl gleichermaßen die Anforderungen u. ist Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl zu hoch, entscheidet unter diesen das Los.

Formale Prüfung der Mindeststandards:

1) Abgabefrist eingehalten;

2) Einreichen d. vollständigen TA (Bewerbungsformular u. entspr. Anlagen) elektronisch über die Vergabeplattform (Einreichung von TA per Post, E-Mail oder Fax ist nicht zulässig);

3) Abschlusserklärungen mittels Textform bestätigt;

4) Bestätigung Unabhängigkeit von Ausführungs- u. Lieferinteressen gem. § 73 (3) VgV;

5) Angabe gem. § 53 (8) VgV, ob gewerbliche Schutzrechte bestehen o. beantragt sind;

6) Art der Bewerbung (Einzel- o. Gemeinschaftsbewerbung);

7) bei Bewerbergemeinschaften (BG): Geforderte Nachweise von allen Mitgliedern u. Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung;

8) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer BG bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden aller Mitglieder der BG zur Folge;

9) Angaben zu Unterauftragnehmern gem. § 36 VgV, Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer beigefügt;

10) Angaben zur Inanspruchnahme Kapazitäten anderer Unternehmer (Eignungsleihe) gem. § 47 (1) VgV, Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen beigefügt;

11) Bestätigung des Nichtvorliegens der zwingenden u. fakultativen Ausschlussgründe nach §§ 123 u. 124 GWB;

12) Studiennachweise, Kammereintrag, Handelsregisterauszug u. Bauvorlageberechtigung gem. Pkt. III.1.1);

13) Berufshaftpflichtversicherung gem. Pkt. III.1.2);

14) Mindestreferenzen (Mindestref.) 1 u. 2 gem. Pkt. III.1.3);

15) Ausbildungsnachweise Gesamtprojektleiter/stellv. Gesamtprojektleiter/ Teilprojektleiter (Renaturierung, Ingenieurbauwerke (IBW) Brücken, Verkehrsanlagen (VA) gem. Pkt. III.1.3);

16) pers. Mindestref. Gesamtprojektleiter (GPL)/stellv. GPL/ Teilprojektleiter (TPL) (Renaturierung, IBW Brücken, VA) gem. Pkt. III.1.3)

Auswahlkriterien u. deren Wichtung:

Zu III.1.3) technische u. berufliche Leistungsfähigkeit, Gesamtgewichtung 100 %; 1 Mindestref. 1- Planung der Renaturierung eines innerörtlichen strukturreichen u. ökologisch durchgängigen Fließgewässers; 13 %, davon:

1.1) Baukosten (BK) 9 %, 1.2 Leistungsumfang 4 %,

2) Mindestref. 2- Planung der Renaturierung eines strukturreichen Fließgewässers mit mind. 3 Gewässersohlstrukturen; 13 %, davon:

2.1) BK 9 %, 2.2 Leistungsumfang 4 %.

3) Ref. 3; 9 %, davon:

3.1) BK 5 %, 3.2 Leistungsumfang 4 %.

4) Ref. 4; 13 %, davon:

4.1) BK 9 %, 4.2 Leistungsumfang 4 %;

5) Erklärung Projektteam, 5 %.

6) Erklärung GPL; 9 %, davon:

6.1) Berufserfahrung 2 %, 6.2 Pers. Mindestref. (BK 5 %, Leistungsumfang 2 %) 7 %.

7 )Erklärung stellv. GPL 8 %, davon:

7.1) Berufserfahrung 2 %, 7.2 Pers. Mindestref. (BK 5 %, Leistungsumfang 1 %) 6 %.

8) Erklärung TPL Renaturierung 8 %, davon:

8.1) Berufserfahrung 2 %, 8.2 Pers. Mindestref. (BK 2 %, Leistungsumfang 4 %) 6 %.

9) Erklärung TPL IBW 8 %, davon:

9.1) Berufserfahrung 2 %, 9.2 Pers. Mindestref. (BK 6 %).

10) Erklärung TPL VA 8 %, davon:

10.1) Berufserfahrung 2 %, 10.2 Pers. Mindestref. (BK 6 %);

11) Angaben über jährliche Beschäftigtenzahl der Sparten 6 %.

Weitere Unterkriterien sowie die Vorgehensweise bei Bewertung (Vergabe von 0-5 Pkt.) kann beigefügter Wertungsmatrix Stufe 1 entnommen werden.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen: Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vorerst vertraglich die Leistungsphasen 1 und 2 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen.

Der AG wird je Los nur einen Bieter bezuschlagen. Eine Bewerbung als Bieter o. Mitglied einer BG für ein Los u. als Nachunternehmer o. Mitglied einer anderen BG für das 2. Los ist zulässig. Sollte sich ein Bieter o. BG für beide Lose bewerben u. nach Auswertung der Eignungs- u. Zuschlagskriterien den Auftrag für beide Lose erhalten können, entscheidet der AG für welchen der beiden Lose er den Auftrag ausführen lässt.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Leistungsbeschreibung und Aufgabenstellung für die zweite Stufe des Verfahrens mit Bewertungsmatrix Stufe II, Angaben zu Bearbeitungszeit liegt den Vergabeunterlagen bei.

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:

Abschnitt 2

Los-Nr.: 2

II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71000000

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DED21

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Projekt „Blaues Band Geberbach" ist Bestandteil des Vorhabens „Dresden Südost – Zu neuen Ufern" der Landeshauptstadt Dresden.

Mit Bescheid der Sächsischen Aufbaubank vom 6.12.2017 wurde die Aufnahme in das Förderprogramm bestätigt. Ziel des Förderprogrammes „Zukunft Stadtgrün" ist es, unbekannte, unzugängliche Stadtgebiete als Naherholungsgebiete zu erschließen u. in die städtische Infrastruktur einzubeziehen. Aspekte der Stadtentwicklung werden mit Umwelt- und Naturschutz, Wirtschaftsförderung und der Förderung des Radverkehrs verbunden.

In den angrenzenden Stadtteilen des Fördergebietes leben ca. 38 000 Menschen. Das Areal umfasst eine Fläche von ca. 170 ha und soll mittels Grünzug mit Rad- bzw. Fußweg eine Verknüpfung der Wohngebieten des südöstlichen Teiles der Stadt Dresden mit den öffentlichen Freiflächen und Wegen entlang des Elbufers schaffen. Schlüsselprojekt beim Vorhaben ist die Offenlegung des unterirdisch verlaufenden Prohliser Landgraben/Geberbach und wird als „Blaues Band Geberbach" des Fördergebiets bezeichnet. Die Planungsleistungen setzen sich aus den Abschnitten 1 und 2 zusammen. Der AG beabsichtigt für die 2 Abschnitte 2 verschiedene Büros/Bietergemeinschaften (2 Generalplaner) mit der Umsetzung der Planung und Bauüberwachung für die Leistungsbilder der Freianlagen, Ingenieurbauwerke, Verkehrsanlagen, Tragwerksplanung sowie technische Ausrüstung für das Bauvorhaben – „Blaues Band Geberbach" – Revitalisierung von Stadtlandschaften zu beauftragen. Es werden die Leistungsphasen 1 bis 8 bzw. 2 bis 8 vergeben.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

II.2.6)Geschätzter Wert

Wert ohne MwSt.: 553 734.12 EUR

II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 19/12/2019

Ende: 18/12/2026

Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Mindestzahl: 3

Höchstzahl: 5

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen TA anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise u. Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen und bewerten. Die Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen TA (Nachweis der Erfüllung der geforderten Mindeststandards) anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien wie folgt bewertet werden: pro Auswahlkriterium können 0-5 Pkt. vergeben werden, Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach der erreichten Gesamtpunktzahl von 500. Es werden max. 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zur Angebotsabgabe aufgefordert. Erfüllen mehrere Bewerber mit festgelegter Höchstzahl gleichermaßen die Anforderungen u. ist Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl zu hoch, entscheidet unter diesen das Los.

Formale Prüfung der Mindeststandards:

1) Abgabefrist eingehalten;

2) Einreichen d. vollständigen TA (Bewerbungsformular u. entspr. Anlagen) elektronisch über die Vergabeplattform (Einreichung von TA per Post, E-Mail o. Fax ist nicht zulässig);

3) Abschlusserklärungen mittels Textform bestätigt;

4) Bestätigung Unabhängigkeit von Ausführungs- u. Lieferinteressen gem. § 73 (3) VgV;

5) Angabe gem. § 53 (8) VgV, ob gewerbliche Schutzrechte bestehen o. beantragt sind;

6) Art der Bewerbung: Einzel- oder Gemeinschaftsbewerbung;

7) bei Bewerbergemeinschaften (BG): Geforderte Nachweise von allen Mitgliedern u. Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung;

8) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer BG bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden aller Mitglieder der BG zur Folge;

9) Angaben zu Unterauftragnehmern gemäß § 36 VgV, Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer beigefügt;

10) Angaben zur Inanspruchnahme Kapazitäten anderer Unternehmer (Eignungsleihe) gem. § 47 (1) VgV, Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen beigefügt;

11) Bestätigung des Nichtvorliegens der zwingenden u. fakultativen Ausschlussgründe nach §§ 123 u. 124 GWB;

12) Studiennachweise, Kammereintrag, Handelsregisterauszug u. Bauvorlageberechtigung gem. Pkt. III.1.1);

13) Berufshaftpflichtversicherung gemäß Pkt. III.1.2);

14) Mindestreferenzen (Mindestref.) 1 u. 2 gem. Pkt. III.1.3);

15) Ausbildungsnachweise Gesamtprojektleiter (GPL)/ stellv. GPL/Teilprojektleiter (TPL) (Renaturierung, Ingenieurbauwerke Brücken, Verkehrsanlagen) gem. Pkt. III.1.3);

16) pers. Mindestreferenzen GPL/ stellv. GPL/ TPL (Renaturierung, Ingenieurbauwerke Brücken, Verkehrsanlagen) gem. Pkt. III.1.3).

Auswahlkriterien und deren Wichtung:

Zu III.1.3) Technische u. berufliche Leistungsfähigkeit, Gesamtgewichtung 100 %;

1) Mindestref. 1- Planung der Renaturierung eines strukturreichen u. ökologisch durchgängigen Fließgewässers; 15 %, davon:

1.1) Baukosten 10 %, 1.2 Leistungsumfang 5 %.

2) Mindestref. 2- Planung der Renaturierung eines strukturreichen Fließgewässers mit mind. 3 Gewässersohlstrukturen; 15 %, davon:

2.1) Baukosten 10 %, 2.2 Leistungsumfang 5 %.

3) Referenzprojekt 3; 9 %, davon:

3.1) Baukosten 5 %, 3.2 Leistungsumfang 4 %.

4) Erklärung zum Projektteam 5 %;

5) Erklärung zum GPL 9 %, davon:

5.1) Berufserfahrung 2 %, 5.2 Pers. Mindestref. (Baukosten 4 %, Leistungsumfang 3 %) 7 %.

6) Erklärung zum stellv. GPL 9 %, davon:

6.1) Berufserfahrung 2 %, 6.2 Pers. Mindestref. (Baukosten 4 %, Leistungsumfang 3 %) 7 %.

7) Erklärung zum TPL Renaturierung 14 %, davon:

7.1) Berufserfahrung 2 %, 7.2 Pers. Mindestref. (Baukosten 5 %, Leistungsumfang 7 %) 12 %.

8 Erklärung zum TPL Ingenieurbauwerke 9 %, davon:

8.1) Berufserfahrung 2 %, 8.2 Pers. Mindestref. (Baukosten 7 %).

9) Erklärung zum TPL Verkehrsanlagen 9 %, davon:

9.1) Berufserfahrung 2 %, 9.2 Pers. Mindestref. (Baukosten 7 %).

10) Angaben über jährliche Beschäftigtenzahl der Sparten 6 %.

Weitere Unterkriterien sowie die Vorgehensweise bei der Bewertung (Vergabe von 0-5 Pkt.) kann beigefügter Wertungsmatrix Stufe 1 entnommen werden

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen: Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens werden vorerst vertraglich die Leistungsphasen 1 und 2 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Leistungsphasen.

Der AG wird je Los nur einen Bieter bezuschlagen. Eine Bewerbung als Bieter o. Mitglied einer BG für ein Los u. als Nachunternehmer o. Mitglied einer anderen BG für das 2. Los ist zulässig. Sollte sich ein Bieter o. BG für beide Lose bewerben u. nach Auswertung der Eignungs- u. Zuschlagskriterien den Auftrag für beide Lose erhalten können, entscheidet der AG für welchen der beiden Lose er den Auftrag ausführen lässt.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die Leistungsbeschreibung und Aufgabenstellung für die zweite Stufe des Verfahrens mit Bewertungsmatrix Stufe II, Angaben zu Bearbeitungszeit liegt den Vergabeunterlagen bei.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende Erläuterungen gelten sowohl für Abschnitt 1 (Los 1) als auch für Abschnitt 2 (Los 2). Vollständig ausgefüllter Bewerbungsformular ist fristgerecht elektronisch einzureichen. TA, per Post, E-Mail oder per Fax eingereicht, werden nicht berücksichtigt. Mitglieder von BG haben grundsätzlich alle Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben mit Ausnahme Angaben zum GPL, stellv. GPL, TPL u. Bauvorlageberechtigten sowie zu den Ref.

Teil I – Angaben zum Vergabeverfahren

Teil II – Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer (WT):

A: Angaben:

1) Identität: Firmenbezeichnung, Anschrift Straße u. PLZ/Ort, Kontaktperson(en), Tel., E-Mail, Internetadresse, Zweigstelle/Niederlassung;

2) Allg. Angaben: Handelt es sich um Kleinstunternehmen, kleines Unternehmen (UN), mittleres UN o. großes UN-bei BG: Angaben zur Einordnung des UN für jedes Mitglied; Rechtsform gem. § 43 (1) VgV; Bestätigung WT gem. § 73 (3) VgV (Unabhängigkeit v. Ausführungs- u. Lieferinteressen); Angabe WT gem. § 53 (8) VgV (gewerbl. Schutzrechte);

3) Art der Bewerbung: Einzelbewerbung oder BG (bei BG gem. § 43 (2) VgV Eigenerklärung v. jedem Mitglied separat vorlegen); bei BG: Angabe welche Funktion, welcher Teilnehmer ausfüllt, welche weiteren Teilnehmer gemeinsam am Vergabeverfahren teilnehmen, Bezeichnung der teilnehm. Gruppe; bei BG: Erklärung ü. gesamtschuldnerische Haftung u. bevollmächtigten Vertreter als Anlage beifügen;

4) Angaben zum Projektteam: Hierarchie u. namentl. Benennung d. Mitglieder d. Projektteams durch Vorlage eines Organigramms mit Abdeckung der folgenden Planungsleistungen: Objektplanung (OPL) Freianlage, OPL Ingenieurbauwerke Brücken, OPL Ingenieurbauwerke „Gläserner Kanal", OPL Ingenieurbauwerke Trinkwasserleitung, OPL Ingenieurbauwerke Fernwärmekanal, OPL Verkehrsanlage Straße, OPL Verkehrsanlage Radweg, OPL Verkehrsanlage Gleisanlage, Fachplanung Tragwerk (FPTW) Brücke, FPTW „Gläserner Kanal", Fachplanung Technische Ausrüstung sowie Besondere Leistungen.

Hinweis: Personalunion zwischen GPL bzw. stellv. GPL u. Teilprojektleiter ist zulässig. Personalunion zwischen GPL u. stellv. GPL ist nicht zulässig.

B: Angaben zu Vertretern des WT: Name, Position, Anschrift, Tel., E-Mail, Erläuterungen zu Form, Umfang u. Zweck der Vertretungsberechtigung;

C: Angaben zu Unterauftragnehmern gem. § 36 VgV: Unteraufträge an Dritte beabsichtigt, falls ja Namen der vorgeschlagenen Unterauftragnehmer u. Verpflichtungserklärung;

D: Angaben zur Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer UN (Eignungsleihe) gem. § 47 (1) VgV. Falls ja, ist für jedes UN jeweils separat die Eigenerklärung mit d. Abschnitten A, B des Teils II u. III auszufüllen; Falls ja, Verpflichtungserklärung durch jedes der betreffenden UN als Anlage beifügen.

Teil III – Ausschlussgründe:

A: im Zshg. mit einer strafrechtl. Verurteilung gem. § 123 (1) GWB. Falls ja, Angabe: Datum Verurteilung, Art der Straftat, Gründe für die Verurteilung; verurteilte Personen; soweit unmittelbar im Urteil festgelegt: Dauer des Ausschlusszeitraums u. Tatbestände. Im Fall einer Verurteilung: Angabe, ob Maßnahmen zur Selbstreinigung getroffen wurden;

B: im Zshg. mit der Entrichtung von Steuern o. Sozialversicherungsbeiträgen gem. § 123 (4) GWB. Angabe, ob allen Verpflichtungen im Zshg. mit Entrichtung von Steuern o. Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen wurde (zwingende Ausschlussgründe);

C: im Zshg. mit Insolvenz, Interessenkonflikten o. berufliches Fehlverhalten gem. § 124 (1) GWB. (fakultative Ausschlussgründe). Liegen Ausschlussgründe vor?

Teil IV – Eignungskriterien:

A: Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 (1) i. V. m. § 46 (3) Nr. 6 VgV: Name Bewerbers/ Büromitglieds; Kopie Bauvorlageberechtigung, Eintrag im Berufsregister: Name, Kopie Berufsausübungsberechtigung; Eintrag Handelsregister/Partnerschaftsregister: Name, falls nein: Begründung; falls ja: Kopie des Handelsregisterauszugs/Partnerschaftsregisterauszugs (Registerauszüge nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Bewerbungsfrist des TA).

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Folgende Erläuterungen gelten sowohl für Abschnitt 1 (Los 1) als auch für Abschnitt 2 (Los 2).

Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV:

1) Name des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme Sonstige Schäden; Maximierung im Schadenfall; belegt durch Kopie als Anlage;

2) Werden die geforderten Deckungssummen in Höhe von mind. 2,5 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 2,5 Mio. EUR für sonstige Schäden und die geforderte zweifache Maximierung nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass:

1) die Deckungssummen/die Maximierung im Auftragsfall angepasst werden; oder

2) im Auftragsfall eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird.

Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Nachunternehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrages sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen!

Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (Eignungsleihe). Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

§ 75 (1), (2) und (3) VgV 2016

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung kann das vorgegebene Formblatt verwendet werden, das als Anlage Bewerbungsformular beiliegt. Die Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung

Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 21/05/2019

Ortszeit: 15:00

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 05/07/2019

IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

IV.2.6)Bindefrist des Angebots

Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/04/2020

IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Kommunikation für Verfahren mit ausschließlicher elektronischer Angebotsabgabe erfolgt nur über die Plattform eVergabe.de!

Informationen über Änderungen der Bekanntmachungen/Vergabeunterlagen sowie sämtliche nach der Angebotsöffnung folgende Kommunikation (z. B. Nachforderungen von Unterlagen, Bieterinformationen, Auftragsschreiben) werden elektronisch über eVergabe.de bereitgestellt.

Achtung! Ab sofort MÜSSEN auch die Bieteranfragen zu den Vergabeunterlagen elektronisch über eVergabe.de bzw. dem Bietercockpit gestellt werden. Deren Beantwortung erfolgt ebenfalls elektronisch über eVergabe.de

Informationen zu den technischen Anforderungen erhalten Sie unter eVergabe.de. Die Einreichung der Teilnahmeanträge und Angebote per Telefax oder E-Mail ist nicht zulässig. Elektronische Angebotsabgabe in Textform ist zugelassen. Die Bewerber erklären förmlich, dass die von Ihnen angegebenen Informationen in der von Ihnen eingereichten Eigenerklärung genau und korrekt sind u. sie sich der Konsequenzen einer schwerwiegenden Täuschung bewusst sind. Die Bewerber erklären förmlich, dass Sie in der Lage sind, die Bescheinigungen und andere genannte dokumentarische Nachweise unverzüglich auf Anfrage beizubringen.

Das Formular zur Eigenerklärung kann unter der im Punkt I.3) dieser Bekanntmachung angegebenen Internetadresse abgerufen werden. Nicht fristgerecht elektronisch eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt. Der AG behält sich nach § 56 (2) bis (4) VgV vor, fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben, Nachweise und Referenzen enthalten werden ausgeschlossen, sofern diese auf Anforderung nicht innerhalb einer gesetzten Frist nachgeliefert werden. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben.

Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (Mindestanforderung). Im Auftragsfall hat der Auftragnehmer die ihm übertragenen Leistungen in seinem Büro bzw. gemäß der Angaben im Teilnahmeantrag zu erbringen. Nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers ist eine weitere, im Teilnahmeantrag nicht angekündigte Unterbeauftragung zulässig. Für die gesamte Projektlaufzeit ist die personelle Kontinuität hinsichtlich der Präsenz vor Ort zu gewährleisten.

Nicht erwünscht sind allgemeine Werbebroschüren u. weitere Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Siehe Pkt. II.2.9) dieser Bekanntmachung. (Ausschlusskriterium).

Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden keine Kosten erstattet. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- u. Angebotsunterlagen. Hinweis: Vorlage der Verpflichtungserklärungen gem. § 47 VgV 2016 der Nachunternehmer u. ggf. deren Nachunternehmern, soweit sich der Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, oder ein Mitglied einer BG, die den Zuschlag erhalten soll, auf die Fachkunde oder Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft. Sollten Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer zum Zeitpunkt der beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht vorgelegt werden können, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung (Ausschlusskriterium). Die konkreten Termine des Verhandlungsverfahrens werden mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung übermittelt.

Enthalten die Bekanntmachung od. die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche od. verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den Auftraggeber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen Einwendungen präkludiert.

Im Rahmen der Abgabe der Teilnahmeanträge sind sämtliche einzureichende Dokumente (Formulare sowie Anlagen) als separate Dateien einzureichen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Besucheranschrift: Braustraße 2
Leipzig
04107
Deutschland
Telefon: +49 341977-1040
Fax: +49 341977-1049

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160 (3) GWB unzulässig ist, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb eines Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Landeshauptstadt Dresden, GB Finanzen, Personal und Recht, Zentrales Vergabebüro
PF120020
Dresden
01001
Deutschland
Telefon: +49 3514883796
E-Mail: ZVB-VOF@dresden.de
Fax: +49 3514883783

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

11/04/2019

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2019

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