Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Deutschland, Brandenburg an der Havel: Auftragsbekanntmachung

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18/11/2019

  
S222
  
Dienstleistungen – Auftragsbekanntmachung – Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Brandenburg an der Havel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 222-544656

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: wobra Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Brandenburg an der Havel mbH
Postanschrift: Hauptstraße 32
Ort: Brandenburg an der Havel
NUTS-Code: DE401
Postleitzahl: 14776
Land: Deutschland
E-Mail: gf@wobra.de
Telefon: +49 3381 / 757-640
Fax: +49 3381 / 757-641

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.wobra.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YLHD3W6/documents

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YLHD3W6

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Andere: kommunale Wohnungsbaugesellschaft

I.5)Haupttätigkeit(en)

Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Architektenleistungen für die Komplettsanierung des Objektes Dosseweg 6-10 in Brandenburg an der Havel

Referenznummer der Bekanntmachung: 2019_11_14

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Beauftragt werden sollen Architektenleistungen für die Komplettsanierung eines Wohngebäudes in Brandenburg an der Havel, insbesondere die Leistung der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI. Die Leistungsphasen 1-4 werden fest vergeben und optional die Leistungsphasen 5-9. Die Sanierung erfolgt im unbewohnten Zustand.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71240000

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DE401

Hauptort der Ausführung:

14770 Brandenburg an der Havel

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die wobra Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Brandenburg an der Havel mbH als Auftraggeberin beabsichtigt die Komplettsanierung eines mehrgeschossigen Gebäudes auf eigenem Grundstück im Dosseweg 6-10 in Brandenburg an der Havel. Bei dem geplanten Bauvorhaben handelt es sich um einen um 1960 errichteten Block in 0,8 MP-Bauart mit Satteldachausbildung, vollunterkellert, welcher im Jahre 1997/1998 teilmodernisiert wurde. Das Gebäude ist mit einer zentralen Heizungsanlage und zentraler Warmwasserbereitung ausgestattet.

An den Gebäudelängsseiten sind Balkonkonstruktionen aus Kragplatten und an den Giebelwänden aus Kragstützen und Stahlbetondecken vorhanden. Das Wohngebäude besteht aus 5 Aufgängen mit einer Wohnfläche von 2 345,67 m2 und derzeit 40 Wohneinheiten. Das Objekt Dosseweg 6-10 befindet sich in einer ruhigen Nebenstraße und ist in Nordlage zum Silokanal orientiert.

Brandenburg an der Havel liegt im Westen des Landes Brandenburg und ist ca. 70 km von Berlin entfernt. Die Stadt besteht aus einer Gesamtbevölkerung von ca. 71 000 Einwohnern. Mehrere Stadtteile kennzeichnen die Stadt, unter anderem auch der Stadtteil Nord, in welchem der Dosseweg gelegen ist. Nord ist geprägt durch eine monotone Architektur mit überwiegend viergeschossigen DDR-Zeilenbauten, aber auch durch einen deutlich grünen Charakter. Der Stadtteil zeichnet sich durch viele positive Standortfaktoren, wie die Lage zum Wasser, zum Marienberg und zur Innenstadt aus. Die Auftraggeberin verfolgt das Ziel, das Gebäude durch eine gelungene Sanierung in der Grundqualität und im optischen Erscheinungsbild zu verändern. Das Objekt soll sich, vor allem durch den Aufbruch der Monostruktur, von den anderen ortsüblichen Wohngebäuden im Stadtteil Nord abheben. Das kann durch neue Gestaltungselemente, geometrische Formen, Grundrissveränderungen, Balkone/ Terrassen, Aufzüge, Farbkonzepte und über einen Eingriff in die obersten Geschosse erfolgen. Die Finanzierung der Baumaßnahme soll mit Fördermitteln der ILB des Landes Brandenburg im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung erfolgen. Die derzeitige Wohnfläche von 2 345,67 m2 und die möglicherweise zu aktivierenden Dachgeschossflächen sollen unter Berücksichtigung der Mietwohnungsbauförderungsrichtlinie einen Wohnungsmix von 75 % geförderten Wohnraum sowie 25 % frei finanzierten Wohnraum ergeben. Grundlage bildet das ILB-Förderprogramm für die generationsgerechte und barrierefreie Anpassung von Mietwohngebäuden durch Modernisierung und Instandsetzung und des Mietwohnungsneubaus vom 10.10.2019. Das Gebäude soll nach Abschluss der Sanierungsmaßnahmen breite Schichten der Bevölkerung mit Wohnungen versorgen und nachfrageorientierte Grundrisslösungen bieten. Die Wohnungsgrundrisse sollen zweckmäßig, familienfreundlich und generationsgerecht sein. Der Gebrauchswert soll sich maßgeblich erhöhen.

Auf Grundlage der vorhandenen Gebäudegeometrie kann die vermietbare Fläche des Objektes, auch unter Betrachtung des Dachgeschosses, optimiert werden.

Die Baukosten (KGR 300-400) dürfen 2 875 EUR je m2 Wohnfläche gemäß WoFIV nicht überschreiten.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 10/04/2020

Ende: 30/03/2026

Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Mindestzahl: 3

Höchstzahl: 3

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Sollten mehr als 3 Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften die geforderten Teilnahmebedingungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften auswählen, die die geforderten Teilnahmebedingungen am besten erfüllen.

Zur Ermittlung dieser Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften wird der Auftraggeber objektive Kriterien anwenden:

1) Referenzen (gemäß Objektliste Gebäude der Anlage 10 Nummer 10.2 HOAI 2013, mind. Honorarzone III) und deren wirtschaftliches Volumen sowie gestalterische Qualität (maximal 60 Punkte):

a) Anzahl der vergleichbaren Referenzen, je Referenz 4 Punkte (maximal 20 Punkte);

b) wirtschaftliches Volumen (KGR 300-400) der vergleichbaren Referenzen, max. die 5 volumenmäßig höchsten Referenzen, jeweils bis 4 Mio. EUR 1 Punkt, bis 5 Mio. EUR 2 Punkte, ab 5 Mio. EUR 3 Punkte (maximal 15 Punkte);

c) Durchschnittliche Bewertung der gestalterischen Qualität (Fassade, Kubatur) der vergleichbaren Referenzobjekte (gleitende Bewertung von 1 = nicht überzeugend bis 10 Punkte = vollständig überzeugend);

Die erreichte Punktzahl wird auf die zweite Nachkommastelle gerundet und mit 2,5 multipliziert; wenn mehr als 5 Referenzobjekte benannt sind, gehen die für am besten bewerteten in die Wertung ein (maximal 25 Punkte)

2) Personelle Ausstattung des Bewerbers (maximal 40 Punkte):

a) Anzahl der derzeitigen Mitarbeiter (ingenieurtechnisches Personal) insgesamt, ab 3 bis einschließlich 11 Mitarbeiter (Vollbeschäftigungseinheiten) 1-9 Punkte, ab 12 Mitarbeiter 10 Punkte (maximal 10 Punkte);

b) Anzahl der für die zu vergebende Leistung vorgesehenen Architekten (Hochbau) im Projektteam insgesamt, je Architekt 3 Punkte (maximal 9 Punkte);

c) Berufserfahrung in der Planung (LP 1-5) der für die zu vergebende Leistung vorgesehenen Projektbeteiligten (ingenieurtechnisches Personal) im Durchschnitt, bis einschließlich 5 Berufsjahre und bis einschließlich 10 Berufsjahre 2-7 Punkte, mehr als 10 Jahre 8 Punkte (maximal 8 Punkte);

d) Berufserfahrung in der Bauleitung (LP 6-9) der für die zu vergebende Leistung vorgesehenen Projektbeteiligten (ingenieurtechnisches Personal) im Durchschnitt, bis einschließlich 5 Berufsjahre und bis einschließlich 10 Berufsjahre 7-12 Punkte, mehr als 10 Jahre 13 Punkte (maximal 13 Punkte).

Bei der Bewertung der Berufserfahrung wird der Durchschnittswert auf die zweite Nachkommastelle gerundet und die Punkte werden auch mit der zweiten Nachkommastelle vergeben. Beispiel Bauleitung: Berufserfahrung 6,33 Jahre entspricht 8,33 Punkte.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber erhält Optionen, den Auftragnehmer stufenweise mit den Leistungen der Ausführungsplanung und Vergabe (Leistungsphasen 5 bis 7), mit den Leistungen der Objektüberwachung (Leistungsphase 8) und mit den Leistungen der Objektbetreuung (Leistungsphase 9) zu beauftragen. Weiterhin behält sich der Auftraggeber vor, erforderliche weitere Leistungsphasen/Stufen und sonstige Leistungen einzeln oder im Ganzen optional zu übertragen. Auf die Beauftragung weiterer Stufen bzw. Leistungen besteht kein Rechtsanspruch.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

— Eigenerklärung zu zwingenden Ausschlussgründen gem. § 123 GWB,

— Eigenerklärung zu fakultativen Ausschlussgründen gem. § 124 GWB,

— Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) und Mindestlohngesetz (MiLoG), Aufenthaltsgesetz (AufenthG) sowie Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwArbG),

— Angaben zur Rechtsform des Bieters,

— Eigenerklärung, dass der Bieter in Bezug auf die Vergabe keine unzulässigen wettbewerbsbeschränkenden Abreden mit Dritten getroffen haben,

— aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder ein vergleichbarer Nachweis für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens (z. B. Architektenkammer),

Auf Verlangen der Vergabestelle sind folgende Nachweise zum Nichtbestehen von Ausschlussgründen vorzulegen:

— Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben,

— Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Krankenkasse, bei der die meisten Arbeitnehmer versichert sind),

— aktueller (d. h. bei Vorlage noch gültiger) Nachweis der Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

— Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters sowie dessen Umsatz für Leistungen der Objektplanung gebäude und Innenräume der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,

— Eigenerklärung zum Bestehen einer Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung (Mindestdeckungssummen: 3 Mio. EUR für Personen- und 2 Mio. EUR für sonstige Schäden) oder Eigenerklärung des Versicherers über die Bereitschaft zum Abschluss einer Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung mit diesen Mindestdeckungssummen,

— im Fall der Eignungsleihe für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit muss das Drittunternehmen erklären, für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe mit dem Bieter gesamtschuldnerisch zu haften und im Auftragsfall zur Verfügung zu stehen (§ 47 VgV).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestdeckungssummen von 3 Mio. EUR für Personen- und 2 Mio. EUR für sonstige Schäden. Ausreichend ist die Eigenerklärung zum Bestehen einer solchen Versicherung oder die Eigenerklärung des Versicherers über die Bereitschaft zum Abschluss einer solchen Versicherung mit den geforderten Mindestdeckungssummen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

— Auflistung von Referenzen zu vergleichbaren Leistungen/Objekten (Komplettsanierung mit Grundrissänderungen gem. Objektliste Gebäude/Wohnen der Anlage 10 Nummer 10.2 HOAI 2013, mindestens Honorarzone III) im Zeitraum 1.1.2014 bis zum Ende der Bewerberfrist zumindest mit der Leistungsphase 4 abgeschlossen wurde. Die Auflistung umfasst Angaben zum Referenzgeber, zum Ansprechpartner beim Referenzgeber, zum Leistungsumfang, zum Auftragswert, zu den Baukosten (KGR 300-400), zur Anzahl der Wohneinheiten, ob der Ausbau von Dachgeschoss/Staffelgeschoss umfasst ist und zur Leistungszeit. Für jede Referenz sind eine Kurzbeschreibung des Bauvorhabens und eine aussagekräftige Visualisierung des Objektes vor und nach der Sanierung (insbesondere Kubatur und Fassade) beizufügen,

— Auflistung von Personen die die Leistung tatsächlich erbringen werden (Angabe Name, berufliche Qualifikation, Leistungsphasen, Dauer der Berufserfahrung und der Zugehörigkeit zum Büro des Bewerbers) sowie Kennzeichnung, wer Projektverantwortung in den jeweiligen Leistungsphasen haben soll,

— Angabe der Anzahl der beim Bewerber beschäftigten Architekten/Ingenieure und sonstige technische Mitarbeiter (anzugeben in Vollzeitäquivalenten (VZÄ), Vollzeit = 40 Wochenstunden,

— Nachweis über die Berufszulassung des Bewerbers,

— Eigenerklärung, dass mindestens 1 Mitarbeiter i. S. d. § 65 BauO Brandenburg bauvorlageberechtigt ist.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

— beizufügen sind mind. 2 Referenzen, die sich auf die Leistungsphasen 2-8 Komplettsanierung von Wohnblöcken mit mindestens 20 Wohneinheiten (Objektplanung Wohngebäude) bezieht, davon muss eine Referenz den Ausbau von Dachgeschoss/Staffelgeschoss umfassen,

— bei der Anzahl der beim Bewerber beschäftigten Architekten/Ingenieure und sonstigen technischen Mitarbeiter sind insgesamt mindestens 4 Vollzeitäquivalente erforderlich,

— Eigenerklärung, dass mindestens 1 Mitarbeiter i. S. d. § 65 BauO Brandenburg bauvorlagenberechtigt ist.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Architekten und Ingenieure; zugelassen sind Personen, die gemäß der Brandenburgischen Bauordnung bauvorlageberechtigt sind. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen bauvorlageberechtigten Verantwortlichen benennen.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Architektenvertrag; Bieter bzw. Bietergemeinschaften sowie deren Nachunternehmen sind zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz verpflichtet.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung

Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 16/12/2019

Ortszeit: 12:00

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 14/11/2019

IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

IV.2.6)Bindefrist des Angebots

Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/04/2020

IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Für die Teilnahmeanträge soll das vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Formular verwendet werden.

Bei Bewerbergemeinschaften sind die entsprechenden Nachweise nach III.1.1) dieser Bekanntmachung für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.

Hinweis zum weiteren Verfahren: Es ist beabsichtigt, im Rahmen der Auftragsverhandlungen Lösungsvorschläge zu einem Teil der Planungsaufgabe von den ausgewählten Bewerbern zu verlangen.

Die Angaben zur Laufzeit des Vertrages unter II.2.7 beruhen auf eine Schätzung, die von einem Ausführungsbeginn nach dem Zuschlag und der Erbringung der Leistungsphasen 1-9 ausgeht.

Bekanntmachungs-ID: CXP9YLHD3W6

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium der Wirtschaft
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Ort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland
Telefon: +49 331-8661610
Fax: +49 331-8661652

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

15 Kalendertage nach Absendung der Vorabinformation nach § 134 GWB an unterlegene Bewerber ist der Vertragsschluss möglich (§ 134 Abs. 2 GWB). Wird die Vorabinformation per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich diese Frist auf 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.

§ 160 GWB findet Anwendung. Die Vorschrift lautet auszugsweise:

„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

[…]

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem AG nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem AG gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem AG gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des AG, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“

Der Auftraggeber weist darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens nach § 165 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den Beteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Daher liegt es in seinem Interesse, schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe nach § 165 Abs. 2 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung seiner Rechte muss sich der Bieter an die Vergabekammer wenden.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Offizielle Bezeichnung: Auftragsberatungsstelle Brandenburg e.V.
Postanschrift: Mittelstraße 5
Ort: Schönefeld
Postleitzahl: 12529
Land: Deutschland
E-Mail: info@abst-brandenburg.de
Telefon: +49 30 / 3744607-0
Fax: +49 30/3744607-21

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

14/11/2019

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2019

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