Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Deutschland, Bernried: Auftragsbekanntmachung

21/01/2020

  
S14
  
Dienstleistungen – Auftragsbekanntmachung – Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Bernried: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2020/S 014-028557

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Bernried
Postanschrift: Birket 34
Ort: Bernried
NUTS-Code: DE224
Postleitzahl: 94505
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
E-Mail: vergabe@prof-rauch-baurecht.de
Telefon: +49 94129734-10
Fax: +49 94129734-11

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.bernried-niederbayern.de/

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYDBF7/documents

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:

Offizielle Bezeichnung: Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
Postanschrift: Hoppestraße 7
Ort: Regensburg
NUTS-Code: DE232
Postleitzahl: 93049
Land: Deutschland
E-Mail: vergabe@prof-rauch-baurecht.de
Telefon: +49 94129734-10
Fax: +49 94129734-11

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.prof-rauch-baurecht.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYDBF7

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

TNW_Gemeinde Bernried_Generalsanierung Grundschule Edenstetten_Objektplanung Gebäude und Innenräume

Referenznummer der Bekanntmachung: 489/19

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Gemeinde Bernried plant die Generalsanierung der Grundschule Edenstetten.

Beauftragt werden sollen Leistungen des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI i. V. m. Anl. 10 Nr. 10.1, Leistungsphasen 5-9, sowie die besonderen Leistungen der Mitwirkung bei der Fördermittelabrechnung und der Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.

Die Leistungen werden stufenweise gemäß HAV-KOM beauftragt.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71200000

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DE224

Hauptort der Ausführung:

Gemeinde Bernried

Birket 34

94505 Bernried

Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Gemeinde Bernried plant die Generalsanierung der Grundschule Edenstetten. Im Zuge der Maßnahme werden Leistungen des Leistungsbildes Gebäude und Innenräume in den Leistungsphasen 5 bis 9 vergeben.

Die Grundschule Edenstetten befindet sich in einem Gebäudekomplex bestehend aus Schulgebäude, Mehrzweckhalle und Kindertagesstätte.

Im Zuge der Generalsanierung sind nur Maßnahmen am Schulgebäude vorgesehen, sowie in Räumlichkeiten, die von der Schule genutzt werden. Das Schulgebäude besteht aus einem mehrstöckigen Hauptgebäude und mehreren eingeschossigen Anbauten. Zweck dieser Sanierung ist, den Mitte der 1960 Jahre erstellten Schulbereich mit den Klassenzimmern und den technischen Anlagen für den gesamten Gebäudekomplex zu renovieren und auf einen aktuellen und modernen Stand zu setzen, um den vom Staat vorgegeben Energiesparkurs und das digitale Anspruchsdenken im Lernprogramm umsetzen zu können, sowie den Brandschutz nach den aktuellsten Richtlinien gewährleisten zu können.

Der Gebäudekomplex wurde sowohl hinsichtlich neuer Richtlinien als auch nutzungsbedingt seit den 1990 Jahren mit mehreren Kleinstmaßnahmen renoviert. Aufgrund fehlender Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen im Innenbereich, sowie der weit zurückliegenden Erweiterung des Schulgebäudes ist eine Erneuerung der Fenster und der Innenausstattung (Böden, Lose Ausstattung etc.) zwingend erforderlich. Im Zuge der Sanierungsarbeiten muss auch bzgl. Brandschutz und technischer Gebäudeausstattung nachgerüstet werden, um dem aktuellen Standard gerecht zu werden.

Seit der Fertigstellung des Gebäudes wurden, bis auf notdürftige Kleineingriffe und nutzungsbedingte Aktualisierungen der Heizung, keine größeren Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.

Das Gebäude ist somit vor allem bzgl. Raumaufteilung und Gestaltung des Schulablaufs noch in seinem ursprünglichen Bauzustand.

Der gesamte Gebäudekomplex wurde nach den heutigen Brandschutzrichtlinien untersucht und die notwendigen Maßnahmen zur Mängelbeseitigung wurden bereits erfolgreich eingeleitet bzw. werden mit dieser anstehenden Sanierung erweitert oder eingebaut (Einbau Obertürschließer, Einbau Brand-/Rauchschutztüren, Fluchttreppe in separatem Außentreppenhaus, Ertüchtigung RWA, Feuerlöscher/Rauchmelder nachrüsten, Brandschutz Leitungen).

Als Hauptsanierungsmaßnahme bezüglich Energieeinsparung wird ein WDVS mit einhergehendem Fenstertausch geplant.

Der aktuelle Haupteingang wird versetzt und das dazugehörige Vordach wird wegen der Erweiterungsmaßnahmen im Kellergeschoss abgebrochen. Des Weiteren wird auf der Nordostseite ein vierstöckiger Treppenhausanbau mit Aufzug errichtet. Auch die beiden Dachgauben werden mit einem Flachdach errichtet.

Um die Barrierefreiheit der Schule zu ermöglichen, wird ein Verbindungsgang mit Rampe zwischen Schulgebäude und Kindertagesstätte im Kellergeschoss geschaffen. Zudem wird auch der Höhenunterschied zwischen Klassenzimmer und ehemaligen Haupteingang mit einer Rampe überbrückt.

Geplanter Sanierungsumfang (siehe auch Kostenaufstellung):

1) Energetische Sanierung des Dachstuhles durch Aufdopplung der Sparren und anbringen einer Zwischensparrendämmung;

2) Schallschutzmaßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik in allen Gruppenräumen;

3) Ertüchtigung und Erweiterung der Rettungswegbeleuchtung, des Hausalarms, der Brandmeldezentrale und der Sicherheitsbeleuchtung;

4) Erneuerung bzw. Erweiterung der medientechnischen Anlagen in den Klassen- und Gruppenräumen;

5) Ausstattung der Klassen- und Gruppenräume mit einer zentralen Lüftungsanlage;

6) Austausch der kompletten Fensterelemente;

7) Austausch und Erneuerung der kompletten Sonnenschutzanlagen (Raffstores);

8) Austausch und energieeffiziente Regulierung der Wärmeversorgungsanlagen (Austausch bzw. neue Regelung für Heizkörper, Austausch der Pumpen auf Energieklasse A, Warmwasserzubereitung wird erneuert);

9) Erneuerung der kompletten, festen und losen Möblierung der Klassenräume, der Verwaltung sowie der Fachräume;

10) Umbau der Sanitäranlagen;

11) Treppenhausanbau;

12) Umbau der Aula;

13) Neubau eines Tankraumes im Kellergeschoss, sowie eines Verbindungsgangs (barrierefrei);

14) Dachgeschossausbau mit außenliegender Fluchttreppe.

Beauftragt werden sollen Leistungen des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI i. V. m. Anl. 10 Nr. 10.1, Leistungsphasen 5-9, sowie die besonderen Leistungen der Mitwirkung bei der Fördermittelabrechnung und der Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 01/05/2020

Ende: 31/12/2026

Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Mindestzahl: 3

Höchstzahl: 5

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Umsatz (brutto): Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume: 10 %;

2) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:

2.1.) Bürokapazität/Personalstärke: 10 %;

2.2.) Referenzen: Referenzportfolio Bewerber (Büro): Gebäuden aus dem Bereich Ausbildung/Wissenschaft/Forschung (Sanierungen, Umbauten, Neubauten): 80 %

Bearbeitungszeitraum der Referenzen: 1.1.2010 bis zum Ablauf der unter IV.2.2) genannten Bewerbungsfrist, Referenzobjekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) oder der Abschluss der letzten beauftragten Leistungsphase innerhalb des genannten Zeitraums stattgefunden hat.

Referenzen werden in einer Gesamtschau beurteilt und bewertet. Die volle Punktzahl kann (begrenzt nach oben) ab 5 insgesamt sehr gut vergleichbaren Referenzen erreicht werden. Alle übrigen Bewerber erhalten sodann abgestuft nach der Vergleichbarkeit Punkte. Es können auch Projekte eingereicht werden, die außerhalb der Grenzen zur sehr guten Vergleichbarkeit liegen. Sollte kein Bewerber über 5 insgesamt sehr gut vergleichbare Referenzen verfügen, so erhält derjenige Bewerber die Höchstpunktzahl, dessen Portfolio in der Gesamtschau am Besten ist.

Die Vergleichbarkeit der Referenzen im Rahmen der Gesamtschau wird anhand folgender Kriterien beurteilt:

— Anzahl der Referenzen,

— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Aufgabenstellung:

—— Schulen mit durchschnittlichen Planungsanforderungen (sehr gut vergleichbar),

—— Sonstige Gebäude für Ausbildung/Wissenschaft/Forschung (gut vergleichbar),

—— Sanierung/Umbau (sehr gut vergleichbar),

—— Neubau (gut vergleichbar),

—— Bauen im lfd. Betrieb (sehr gut vergleichbar).

— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die erbrachten Leistungen (Angabe in Prozentpunkten) in den Leistungsphasen 5-8 des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude u. Innenräume (sehr gut vergleichbar, wenn insgesamt mind. 90 Prozent der Leistungen nach der jeweils geltenden HOAI erbracht worden sind),

— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Größenordnung: Das vorstehende Projekt hat eine Größenordnung von Projektkosten (KG 200-700) von ca. 2,9 Mio. EUR brutto, die Referenzen sollten daher jedenfalls eine Größenordnung von 2,5 Mio. EUR brutto oder mehr aufweisen, um sehr gut vergleichbar zu sein.

Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen. Bei der Wertung der Referenzen finden positive oder negative Auskünfte Berücksichtigung. Bei negativen Auskünften führt dies zu einer geringeren Bewertung dieser Referenz.

Bei Leistungen, die nicht nach der HOAI erbracht wurden (bei Leistungen außerhalb Deutschlands oder durch Büros außerhalb Deutschlands), ist darzulegen, dass die erbrachten Leistungen mit denen der HOAI vergleichbar waren.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: ja

Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung:

— Stufe 1: Leistungsphasen 5, 6 u. 7,

— Stufe 2: Leistungsphasen 8 u. 9.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

In der oben genannten Vertragslaufzeit ist auch die Lph. 9 enthalten. Vorgesehener Termin für die Fertigstellung des Bauvorhabens ist 2022.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Bei juristischen Personen Vorlage des Handelsregisterauszugs (nicht älter als 6 Monate vor dieser Bekanntmachung (Tag der Absendung der Bekanntmachung)), bei Kommanditgesellschaften sind die HR-Auszüge sowohl der Kommanditgesellschaft als auch der persönlich haftenden Gesellschafterin einzureichen. Bei Partnerschaften Vorlage des Auszugs aus dem Partnerschaftsregister nach PartG (nicht älter als 6 Monate vor dieser Bekanntmachung (Tag der Absendung der Bekanntmachung)). Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB nicht vorliegen.

Der Nachweis der fachlichen Qualifikation des Inhabers/der Inhaberin oder der Führungskräfte des Unternehmens oder der Projektleitung ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) zu führen.

Bei Architekten ist der Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 Bayerische Bauordnung (BayBO) zu führen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen: Umsatz (brutto) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume

Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln anzugeben.

Nachweis auf Verlangen der Vergabestelle durch Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen.

Vorlage der Versicherungspolice oder einer Zusage der Versicherung selbst, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen. Zeitpunkt der Vorlage: mit dem Teilnahmeantrag. Nicht älter als 6 Monate vor Tag der Absendung der Bekanntmachung.

Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/der ARGE bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, mit einer Deckungssumme von mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und von mind. 2 Mio. EUR für sonstige Schäden. Sie/Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.

Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherungsbestätigung aller ARGE-Mitglieder eingereicht werden (Mindestsummen sind von jedem ARGE-Mitglied vorzuweisen), wenn in der jeweiligen Bescheinigung der Passus enthalten ist, dass auch die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften sowie das in diesem Zusammenhang bestehende Risiko aus der gesamtschuldnerischen Haftung und dem Insolvenzrisiko eines ARGE-Partners mitversichert ist.

Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.

Der Auftragnehmer/die ARGE ist verpflichtet, dem Auftraggeber jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.

Hinweis: Bei Nachweis von zu geringen Deckungssummen erfolgt der Ausschluss aus dem Verfahren.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/der Arbeitsgemeinschaft oder Zusage einer Versicherung mit einer Deckungssumme von mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und von mind. 2 Mio. EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.

Hinweis: zu geringe Deckungssummen führen zum Ausschluss.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Nachweise gem. § 46 Abs. 3 VgV; entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.

Der Nachweis der fachlichen Qualifikation der tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall oder des Inhabers/der Inhaberin oder der Führungskräfte des Unternehmens ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) zu führen.

Eigenerklärungen über:

A) Das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren Beschäftigten (Architekten/Ingenieure, Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung);

B) Referenzen (Die Angaben sind in den entsprechenden Formblättern „Bewerbungsbogen/Projektdatenblätter“ zu machen):

Referenzportfolio Bewerber gesamt (Gebäude für Ausbildung/Wissenschaft/Forschung (Sanierungen, Umbauten, Neubauten)) der letzten 10 Jahre ([Fertigstellung bzw. Abschluss der letzten beauftragten Leistungsphase zwischen 1.1.2010 und dem Ablauf der unter IV.2.2) genannten Bewerbungsfrist) mit Angaben zu:

a) Auftraggeber;

b) Art der Aufgabenstellung:

— Schulen mit durchschnittlichen Planungsanforderungen,

— Sonstige Gebäude für Ausbildung/Wissenschaft/Forschung,

— Sanierung/Umbau,

— Neubau,

— Bauen im lfd. Betrieb.

c) Erbrachten Leistungen in den Leistungsphasen 5-8 im Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume (Angabe in Prozentpunkten);

d) Größenordnung des Projekts: KG 200-700 (hier ca. 2,9 Mio EUR, die Referenzen sollten daher jedenfalls eine Größenordnung von 2,5 Mio. und mehr aufweisen).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Referenzobjekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) bzw. der Abschluss der letzten beauftragten Leistungsphase zwischen 1.1.2010 und dem Ablauf der unter IV.2.2.) genannten Bewerbungsfrist stattgefunden hat.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Architekten und Ingenieure; Bayerische Bauordnung (BayBO) und Bayerisches Baukammerngesetz (BayBauKaG).

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung

Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 18/02/2020

Ortszeit: 10:00

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

IV.2.6)Bindefrist des Angebots

Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es gilt die HOAI (mit Ausnahme des § 7) in der bei Auftragserteilung gültigen Fassung. Zudem gelten die „Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen mit freiberuflich Tätigen“ gem. HAV-KOM.

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

Einzelbewerber oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren (dies gilt auch für Subunternehmer).

Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zum Download gestellten Bewerbungsunterlagen zulässig. Teilnahmeanträge, für die nicht die zum Download gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden, werden ausgeschlossen.

Anfragen, Nachfragen etc. sind ausschließlich nach der Registrierung über die Vergabeplattform zu stellen. Anfragen per E-Mail werden nicht berücksichtigt.

Die Bieterkommunikation erfolgt ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal (DTVP), um Sicherzustellen, dass Bieter und Vergabestelle über versandte Nachrichten auch eine E-Mail-Benachrichtigung erhalten.

Das Formular „Teilnahmeantrag und Bewerbungsunterlagen“ ist zwingend einzureichen, fehlt dieses ist die Bewerbung ganz auszuschließen.

Die Bewerbung selbst muss elektronisch über die Vergabeplattform über das herunterzuladende Bietertool unter dem Reiter „Teilnahmeanträge“ (nicht als Nachricht oder per E-Mail) eingereicht werden. Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend auszufüllen. Bei dem Formular „Bewerbungsbogen“ handelt es sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen (dieser gilt für den Bewerber bzw. die ARGE insgesamt). Wenn und soweit die dort gemachten Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers, eine richtige/bessere Darstellung in anderen Formularen heilt dies nicht. Sind in diesem Formular z. B. die Mindestkriterien nicht erfüllt/nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet. Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.2.2) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen gehen zu Lasten des Bewerbers. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht berücksichtigt.

Eine Registrierung ist für den Download der Unterlagen nicht erforderlich. Es wird jedoch eine Registrierung auf der Vergabeplattform empfohlen. Sollten Fragen zu den Bewerbungsunterlagen gestellt werden, so werden die Antworten hierauf in die Plattform eingestellt werden. Im Falle einer Registrierung bekommt der Bewerber eine Mitteilung hierüber, auch wenn Unterlagen geändert werden sollten. Ohne diese freiwillige Registrierung ist der Bewerber selbst dafür verantwortlich, sich zu informieren, ob es Änderungen oder Antworten gibt.

Fragen sind so rechtzeitig (spätestens jedoch 9 Kalendertage vor Fristablauf) zu stellen, sodass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6 Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten (ggf. ohne Fristverlängerung).

Bekanntmachungs-ID: CXP4YHYDBF7

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

17/01/2020

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2020

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