Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

Deutschland, Berlin: Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung

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18/10/2019

  
S202
  
– – Dienstleistungen – Freiwillige ex ante-transparenzbekanntmachung – Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb 

Deutschland-Berlin: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2019/S 202-492707

Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Straße des 17. Juni 112
Berlin
10623
Deutschland
Kontaktstelle(n): Bundesamt für Bauwesen und Raumordung, Referat Vergabe A4.1
E-Mail: Vergabe.berlin@bbr.bund.de
Fax: +49 30-3184018450
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.bbr.bund.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen

I.5)Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Brandschutzsanierung im Detlef-Rohwedder-Haus und Tiefgarage, Generalplaner LPH 2-8 in denLeistungsbildern Objektplanung Gebäude, Technische Ausrüstung (AG 1-6, 8) sowie Brandschutz, VgV 17-766/19

Referenznummer der Bekanntmachung: VgV 17-766/19

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Siehe II.2.4 – Beschreibung der Beschaffung.

II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)

Wert ohne MwSt.: 1 510 000.00 EUR

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DE300

Hauptort der Ausführung:

Wilhelmstraße 97

10117 Berlin

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Allgemeine Beschreibung:

Das BMF befindet sich im Detlev-Rohwedder-Haus (DRH) in der Wilhelmstraße 97 im Bezirk Berlin-Mitte. Das DRH verfügt über ca. 112 000 m2 Brutto-Grundfläche sowie einer 14 000 m2 Brutto-Grundfläche große, sich auf der Liegenschaft befindlichen Tiefgarage.

2015 wurde eine Brandverhütungsschau (BVS) mit einer stichprobenartigen Mängelerfassung und einem visualisiertem Brandschutzkonzept durchgeführt. Basierend auf dem Ergebnis dieser BVS und zwischen-zeitlich erfolgten wiederkehrenden Prüfungen der haustechnischen Anlagen soll das Gebäude im laufenden Betrieb mit dem Schwerpunkt Brandschutz saniert werden. Weitere erforderliche haustechnische Maßnahmen sollen ggf. in diese Maßnahme mit integriert werden.

Auftraggeber/Nutzer:

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung.

Gebäudenutzung:

Ministerium mit der üblichen Nutzung eines Verwaltungsgebäudes mit Versammlungsstätten (Kantine und Erzberger-Saal)

Art der Baumaßnahme:

Sanierung mit Schwerpunkt Brandschutz

BGF:

Detlev-Rohwedder-Haus 112 000 m2 BGF (inkl. A-Flügel), Tiefgarage 14 000 m2 BGF.

Projektkosten (netto) gem. DIN 276:

Die Grobkostenschätzung beläuft sich auf ca. 3,7 Mio. EUR netto für KG 300 und 400).

Projektdauer:

Ca. 48 Monate.

Gegenstand des Auftrages:

Leistungsbereich:

Generalplaner für die Leistungen der Objektplanung Gebäude/Tiefgarage (HZ III/HZII), Technische Ausrüstung (Anlagengruppe 1-6 und 8) (HZ II) und Besondere Leistungen gemäß HOAI LPH 2-8 mit Leistungen für Brandschutz und Besondere Leistungen gemäß AHO Heft 17 LPH 2-8

Leistungsbild: (LPH, Besondere Leistungen)

In einem ersten Schritt werden durch den Generalplaner (GP) die vorhandenen Unterlagen vor allem aus der BVS und Mängel aus wiederkehrenden Prüfungen ausgewertet und beurteilt.

In einem zweiten Schritt werden maximal 2 Lösungsansätze durch den GP erarbeitet mit dem Ziel der Herstellung eines mangelfreien Gebäudes aus vor allem brandschutztechnischer Sicht.

Die Maßnahme ist für die Umsetzung im laufenden Betrieb in Einheiten zu gliedern.

In einem dritten Schritt wird nach Festlegung der bevorzugten Variante die Bauunterlage und Kostenberechnung gemäß RBBau erstellt.

Die Maßnahmen der Sanierung mit Schwerpunkt Brandschutz sind im laufenden Betrieb durchzuführen. Ein teilweiser Auszug des Nutzers ist nicht vorgesehen. Zum Teil erfolgen Arbeiten und deren Überwachung außerhalb der Dienstzeiten des Nutzers.

Beginn / Ende der Leistungserbringung:

Nach Auftragsvergabe, voraussichtlich im III. Quartal 2019, erfolgt die Erstellung der Bauunterlage (Vorlage 12 Monate nach Auftragsvergabe). In Abhängigkeit der zu wählenden Lösungsansätze wird derzeit von folgender Projektdauer für die Leistungserbringung ausgegangen:

Terminplan:

Bauunterlage 1 Jahr

Ausführungsplanung und Vergabe 1 Jahr

Bauzeit in Bauabschnitten 2 Jahre

Baufertigstellung 2023

Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.

II.2.5)Zuschlagskriterien

Qualitätskriterium – Name: Objekt- und aufgabenspezifische Zuschlagskriterien / Gewichtung: 45

Qualitätskriterium – Name: Personalorganisatorische Aufgabenumsetzung / Gewichtung: 35

Preis – Gewichtung: 20

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: nein

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung

  • Keine oder keine geeigneten Angebote/Teilnahmeanträge im Anschluss an ein offenes Verfahren
  • Dringende Gründe im Zusammenhang mit für den öffentlichen Auftraggeber unvorhersehbaren Ereignissen, die den strengen Bedingungen der Richtlinie genügen
Erläuterung:

Aus dem Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung im Europäischen Amtsblatt unter 2018/S 157-360566 vom 6.8.2018, VgV 08-1224/18, ist kein geeigneter Bieter hervorgegangen. Dieses Verfahren ist aufgehoben.

Aus der Brandverhütungsschau (BVS) mit einem visualisiertem Brandschutzkonzept und den wiederkehrenden Prüfungen gehen wesentliche Mängel hervor, die im Rahmen dieser Brandschutzsanierung behoben werden sollen.

Da die Fristen zur Beseitigung der Mängel aus zahlreichen wiederkehrenden Prüfungen nicht unbegrenzt verlängert werden können, begründen die Dringlichkeit der Bearbeitung der wesentlichen Mängel.

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe

Auftrags-Nr.: VgV 17-766/19

Bezeichnung des Auftrags:

Brandschutzsanierung im Detlef-Rohwedder-Haus und Tiefgarage, Generalplaner LPH 2-8 in denLeistungsbildern Objektplanung Gebäude, Technische Ausrüstung (AG 1-6, 8) sowie Brandschutz, VgV 17-766/19

V.2)Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2.1)Tag der Zuschlagsentscheidung:

16/10/2019

V.2.2)Angaben zu den Angeboten

Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein

V.2.3)Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs

IFB Ingenieure GmbH
Bad Teinach-Zavelstein
Deutschland
NUTS-Code: DE12A

Der Auftragnehmer/Konzessionär wird ein KMU sein: nein

V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession (ohne MwSt.)

Gesamtwert des Auftrags/des Loses/der Konzession: 1 510 000.00 EUR

V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Hinweis: Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.

Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die E-Vergabeplattform des Bundes (unter www.evergabe-online.de) durchgeführt.

Der Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt elektronisch in Textform gem. § 126b BGB über die E-Vergabeplattform des Bundes (http://www.evergabe-online.info) einzureichen. In Papierform eingereichte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Eine Unterschrift oder Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht notwendig. Der Name der bevollmächtigten Person ist im Unterschriftsfeld jedoch zwingend anzugeben.

Die Kommunikation zwischen Bewerbern/Bietern und der Vergabestelle erfolgt grundsätzlich über die E-Vergabeplattform. Für die Teilnahme an der elektronischen Auftragsvergabe registrieren Sie sich einmalig kostenfrei unter www.evergabe-online.de. Informationen über die E-Vergabe und die technischen Voraussetzungen für deren Nutzung erhalten Sie unter www.evergabe-online.info. Telefonischen Support zur E-Vergabeplattform leistet die Hotline des BMI, die telefonisch unter der Rufnummer +49(0)228-99610-1234 zu erreichen ist.

Fragen der Bewerber sind über den Angebotsassistenten (ANA) der E-Vergabeplattform (als registrierter Nutzer der E-Vergabe) rechtzeitig vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu stellen. Es werden ausschließlich Fragen beantwortet, die für die Erstellung des Teilnahmeantrages erforderlich sind. Die Antworten werden zeitnah erarbeitet und über die E-Vergabeplattform an alle Bewerber versendet.

Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.1.2. und III.1.3.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist über die E-Vergabeplattform des Bundes nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.

Hinweis (Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung gem. § 4a BDSG (natürliche Personen):

Die vom Bewerber/Bieter im Verlauf des Vergabeverfahrens – auf Anforderung – mitgeteilten personenbezogenen Daten werden nach den geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), streng vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfahrens genutzt. Diese Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung der Bewerbung/des Angebotes. Angesichts des Umstands, dass bereits mit der Abforderung von Unterlagen personenbezogene Daten erfasst werden, willigt der Bewerber/Bieter bereits mit der Abforderung in die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zum Zwecke der Antragsbearbeitung ein. Die Einwilligung ist freiwillig und erfolgt unbeschadet des Rechts zum Widerruf mit Wirkung für die Zukunft, sofern dem keine Rechtsgründe entgegenstehen. Die Nichteinwilligung kann jedoch zur Folge haben, dass die Bearbeitung der Bewerbung/des Angebotes und damit die Berücksichtigung im Vergabeverfahren unmöglich werden.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das

Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes

Villemombler Str. 76

53123 Bonn

Tel.: +49 228/9499-0

Fax: +49 228/9499-163

Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin, gerügt werden.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Rügen sind in elektronischer Form über die E-Vergabeplattform des Bundes einzureichen.

Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen.

Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung – A 4.1 Vergabesachgebiet
Straße des 17. Juni 112
Berlin
10623
Deutschland

Internet-Adresse: http://www.bbr.bund.de

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

16/10/2019

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2019

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