Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Deutschland, Berlin: Auftragsbekanntmachung

21/01/2020

  
S14
  
Dienstleistungen – Auftragsbekanntmachung – Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Berlin: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2020/S 014-028676

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Grün Berlin Stiftung
Nationale Identifikationsnummer: DE
Postanschrift: Ullsteinhaus, Mariendorfer Damm 1
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE3
Postleitzahl: 12099
Land: Deutschland
E-Mail: eVergabe@gruen-berlin.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://gruen-berlin.de/

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/?limit=10&start=&search=E+2020-01+S

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers

Andere: Stiftung des öffentlichen Rechts

I.5)Haupttätigkeit(en)

Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Objektplanungen für Freianlagen für den Bau der Grünanlage „Döberitzer Grünzug“ in Berlin Mitte, Lph 1-9

II.1.2)CPV-Code Hauptteil

71000000

II.1.3)Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand der Ausschreibung ist ein Vertrag für Objektplanungen für die Leistungsbilder Freianlagen, LP 1-9. Mit Vertragsschluss (Erteilung des Zuschlags) wird die Leistungsstufe 1 (Leistungsphasen 1 und 2) abgerufen. Alle weiteren Leistungen sind optional und werden stufenweise beauftragt. Ein Anspruch des erfolgreichen Bieters auf eine darüberhinausgehende Beauftragung besteht nicht.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)

71240000

II.2.3)Erfüllungsort

NUTS-Code: DE

NUTS-Code: DE300

Hauptort der Ausführung:

Berlin

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Döberitzer Grünzug (Kurzbezeichnung DÖB) befindet sich im Bezirk Berlin Mitte, nördlich des Hauptbahnhofs. Das Plangebiet wird im Westen durch die Neubauten der Groth Gruppe und der degewo (Projekt „Mittenmang“) entlang der Lehrter Straße, im Osten durch die Fernbahntrasse, im Norden durch den Klara-Franke-Spielplatz sowie im Süden durch die Kleingartenanlage Lehrter Straße, den Geschichtspark bzw. die Minna-Cauer-Straße (B96) begrenzt.

Grundlage für die Entwicklung bzw. Festsetzung des Döberitzer Grünzugs ist der Planfeststellungsbeschluss (PFB) vom 12.9.1995 (siehe Anlagen 7 zu Teil B Leistungsbeschreibung), der im Zuge der Verkehrsanlagen im Zentralen Bereich (VZB), infolge des Baus der Bundesstraße 96, festgestellt wurde. Die Baugrenzen des Beschlusses wurden in einem Änderungsverfahren vom 20.2.2015 (siehe Anlage 8 zu Teil B Leistungsbeschreibung) angepasst. Mit dem neuen Flächenzuschnitt soll der Grünzug auf einer Gesamtfläche von ca. 4,1 ha entwickelt und der Planfeststellungsbeschluss umgesetzt werden.

Wesentliche Ziele der Maßnahme sind die Schaffung eines Grünzuges zur Wohnumfeldverbesserung, die Wiederherstellung und Qualifizierung von Biotop- und Vegetationsflächen, die Verbesserung der Vernetzung der Quartiere Lehrter Straße und Europacity in West-Ost Richtung sowie die bessere Anbindung des Berliner Hauptbahnhofs an die nördlich liegenden Stadtquartiere.

Eine planerische Herausforderung besteht in der Verbindung der naturschutzrechtlichen Aufgabenstellung mit den qualitativen und gestalterischen Anforderungen an eine öffentliche Grünanlage im zentralen Bereich sowie in der gestalterischen und funktionalen Einbindung technischer Bauwerke der BVG und Deutschen Bahn in den Grünzug.

Grün Berlin entwickelt, baut und betreibt als landeseigene Unternehmensgruppe eine Vielzahl von öffentlichen Freiraum- und Infrastrukturprojekten in der grünsten Metropole Europas. Von der Gedenkstätte Berliner Mauer bis zum Kulturforum, vom Park am Gleisdreieck bis zur IGA 2017, vom touristischen Informationssystem bis hin zur Umsetzung nachhaltiger Mobilitätskonzepte wie den Radschnellverbindungen: Grün Berlin gestaltet und bewegt die Hauptstadt und blickt dabei auf mehr als 100 erfolgreich realisierte Einzelprojekte zurück.

Zur Grün Berlin-Gruppe zählen die Unternehmen Grün Berlin GmbH, Grün Berlin Stiftung, Grün Berlin Service GmbH, GB infraVelo GmbH, IGA Berlin 2017 GmbH (i. L.).

II.2.5)Zuschlagskriterien

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 29/05/2020

Ende: 30/06/2023

Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Anzahl der Bewerber: 4

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Vergabestelle überprüft zunächst die Teilnahmeanträge auf formale Richtigkeit und Vollständigkeit sowie auf vergaberechtliche Ausschlussgründe. Bei den nach dieser Prüfung verbleibenden Bewerbern wird in einem zweiten Schritt geprüft, ob Sie die in den Teilnahmebedingungen genannten Mindeststandards (Mindestbedingungen) einhalten.

Bewerber, die diese Mindeststandards nicht erfüllen, scheiden aus.

Alle Bewerber, die die Mindestbedingungen erfüllen, gelten als für die Durchführung des Auftrags potentiell geeignet. Eine weitere Abstufung der Teilnahmeanträge findet daher nicht statt. Sollten nach der Auswertung der Teilnahmeanträge mehr als 4 Bewerber für die Durchführung des Auftrags geeignet sein, werden die zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber unter den verbleibenden Bewerbern durch Los ermittelt.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja

II.2.11)Angaben zu Optionen

Optionen: nein

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Eintragung in eine Architektenliste einer Architektenkammer oder einer vergleichbaren Einrichtung im EU-Raum für die Fachrichtung „Landschaftsarchitektur“ (vergaberechtliche Mindestanforderung).

Folgende Unterlagen und Nachweise sind dem Teilnahmeantrag beizufügen:

— Eigenerklärung, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.6.2013, zuletzt geändert in Art. 1 Vergaberechtsmodernisierungsgesetz vom 17.2.2016 (BGBl. I S. 203) vorliegen,

— ggf. (soweit beabsichtigt) Nachunternehmererklärung, aus der sich ergibt, dass der Nachunternehmer im Auftragsfall verbindlich für die Ausführung der Nachunternehmerleistung zur Verfügung steht,

— Nachweis zur Überprüfung der Mitgliedschaft in einer Architektenkammer durch eine entsprechende Bescheinigung bzw. ein vergleichbares Dokument aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, in Kopie,

— Eigenerklärung über den Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (siehe III.1.2),

— Erklärung mit inhaltlichen Erläuterungen zu den geforderten Referenzprojekten (siehe III.1.3).

Die Vergabestelle behält sich vor, zur Überprüfung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben weitergehende Nachweise zu verlangen.

Hinweis: Die Eigenerklärungen zu fehlenden Ausschlussgründen, zum Umsatz und zu den Nachweisen über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung sind für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und die vorgesehenen Nachunternehmer gesondert vorzulegen.

Nachweise und Erklärungen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind in einer Übersetzung vorzulegen. Soweit, wie hier, im Zusammenhang mit der Berufszulassung amtliche Bestätigungen gefordert werden, ist die Vorlage einer amtlichen Übersetzung notwendig. Bitte berücksichtigen Sie, dass die zuvor genannten Ausführungen zu Erklärungen und Nachweisen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union auch für die Darlegung zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Bewerber aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union gelten.

Die geforderten Eignungsnachweise werden elektronisch in der von den Bewerbern gewählten Form eingereicht. Es gibt keine Bewerbungsformulare. Die Bewerbung muss allerdings unterschrieben sein (eingescannte Unterschrift der vertretungsberechtigten Person).

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

— Eigenerklärung über den Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Die Vergabestelle fordert als Mindeststandard (Mindestbedingung) einen durchschnittlichen Jahresumsatz der vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre von 200 000 EUR netto. Bei Bietergemeinschaften muss der Jahresumsatz jeweils pro Bietergemeinschaftsmitglied nachgewiesen werden. Die Vergabestelle behält sich vor, zur Überprüfung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben weitergehende Nachweise zu verlangen,

— Nachweis, nicht älter als 12 Monate, über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit Angaben zur Deckungssumme, getrennt nach Personen- und Sach-/Vermögensschäden.

Hinweis: Die Eigenerklärungen zum Umsatz und zum Nachweis über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung sind für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und die vorgesehenen Nachunternehmer gesondert vorzulegen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Die Vergabestelle fordert als Mindeststandard (Mindestbedingung) einen durchschnittlichen Jahresumsatz der vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre von 200 000 EUR netto. Bei Bietergemeinschaften muss der Jahresumsatz jeweils pro Bietergemeinschaftsmitglied nachgewiesen werden.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

— mindestens 4 dauerhaft beschäftigte Mitarbeiter, ggf. einschließlich des Büroinhabers, mit einem berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in Landschaftsarchitektur oder Stadt- und Regionalplanung,

— 3 Referenzen für Planungsprojekte im Leistungsbild Freianlagen, dabei muss die Bausumme einer Referenz über 500 000,00 EUR netto liegen, die beiden anderen Referenzen müssen jeweils über 350 000,00 EUR netto liegen,

— von den 3 Referenzen müssen 2 die Bearbeitung der LPH 2-4 gemäß Leistungsbild Freianlagen belegen,

— von den 3 Referenzen muss eine Referenz die Bearbeitung der LPH 5-8 belegen,

— alle Projekte müssen nach dem 1.1.2010 ausgeführt worden sein, wobei der Beginn der letzten Leistungsphase nach diesem Zeitpunkt genügt.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Es handelt sich bei allen Kriterien um Mindestbedingungen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Siehe III.1.1) und III.1.3).

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Bedingungen für die Ausführung des Auftrags ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung (Teil B der Vergabeunterlagen) und dem Entwurf des Vertrages (Teil C der Vergabeunterlagen).

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung

Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

Tag: 17/02/2020

IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 26/02/2020

IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:

Deutsch

IV.2.6)Bindefrist des Angebots

Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/08/2020

IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es findet ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem, europaweiten Teilnahmewettbewerb gemäß §§ 74, 17 Abs. 2 Vergabeverordnung (VgV) vom 12.4.2016 (BGBl. I S. 624) statt.

Rückfragen sind frühzeitig an die Vergabestelle zu stellen. Bitte stellen Sie Rückfragen ausschließlich über das Vergabeportal bis zum 7.2.2020.

Der Teilnahmeantrag ist in elektronischer Form und unterschrieben (eingescannt) mit den geforderten Unterlagen und Dokumenten einzureichen, dies mit dem folgenden Text versehen: „Teilnahmeantrag für den Neubau Döberitzer Grünzug“.

Erklärungen und Nachweise können, falls sich aus den Ausführungen nichts anderes ergibt, auch in Kopie eingereicht werden. Formblätter und weitere Unterlagen für diesen Teilnahmewettbewerb und die Bewerbung gibt es nicht. Kosten für die Verfahrensteilnahme werden nicht erstattet.

Die auf der Internetseite eingestellten Ausschreibungsunterlagen (Teil A. Verfahrensbedingungen mit Wertungsmatrix, Teil B. Leistungsbeschreibung, Teil C. Vertragsentwurf, Teil D. Preisblatt und Teil E. Angebotsvordruck und Formblätter) sind für die zweite Stufe des Verfahrens, mithin das Verhandlungsverfahren, bestimmt. Diese Unterlagen haben für den zunächst stattfindenden Teilnahmewettbewerb, in dem ausschließlich die Eignung der Bewerber überprüft wird, noch keine inhaltliche Bedeutung. Den Bewerbern steht es selbstverständlich frei, sich über diese Unterlagen, insbesondere die Leistungsbeschreibung, schon jetzt weitere Informationen zu dem ausgeschriebenen Projekt einzuholen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613

Internet-Adresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrechtsrecht/Vergabekammer

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613

Internet-Adresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrechtsrecht/Vergabekammer

VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Bitte berücksichtigen Sie, dass die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren auch nur auf Antrag einleitet und ein Antrag gem. § 160 Abs. 3 GWB unzulässig ist, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages anerkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613

Internet-Adresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrechtsrecht/Vergabekammer

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

17/01/2020

© Europäische Union, http://ted.europa.eu, 1998-2020

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