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Feinsteinzeug Fliesen Materialselektion Facetten für Architekten/Designer

BKF e.V. | Steuler-Fliesen
Materialselektion „Facetten“ für Architekten und Designer

Mit den Feinsteinzeug Fliesen „Facetten“ steht Architekten, Innenarchitekten und Interiordesignern ein speziell für die Raumarchitektur entwickeltes Sortiment zur Verfügung. Die vier ineinandergreifenden Kollektionen wurden speziell für das Portfolio von “Ceramic District“ entworfen – eine seit 2020 bestehende und auf hochwertige Architekturkeramik fokussierte Marke der Steuler Fliesengruppe.

Von Keramikkünstlern und Keramikingenieuren – für außergewöhnliche Architekturprojekte

Mit der Verschmelzung traditioneller, handwerklicher Techniken und dem Know-How der Highend-Feinsteinzeug-Produktion entsteht ein Pairing für nahezu unerschöpfliche Gestaltungsmöglichkeiten.

So loteten die Designer und Keramiker von Steuler bei der Entwicklung der „Facetten“-Kollektion höchste qualitative und gestalterische Ansprüche mit heutigen technischen Möglichkeiten aus.

Das Ergebnis: Vier Feinsteinzeug-Kollektionen in 6mm-Stärke, die eine ausgesprochen authentische Materialität ausstrahlen – und im wahrsten Sinne des Wortes ganz besondere Glanzstücke des Fliesendesigns bereithalten.

  1. „Quarzsprung“: Der Name der Kollektion bezieht sich auf einen kritischen Moment beim Erhitzen und Abkühlen einer Keramikmasse, in dem sich die Kristallstruktur von Quarz verändert und so auch sein spezifisches Volumen. Bei der Herstellung ist zu berücksichtigen, dass das Brenngut keine Sprünge oder Risse bekommt. Das Design der Serie lebt vom „Zerfließen“ zähflüssiger Glasuren auf der Fliesenoberfläche.
    „Der Gestaltungsansatz von Quarzsprung ist im Umfeld der Produktion entstanden“, erklärt Stefan Grimmeisen, Leiter von „Ceramic District“. „Dafür wurde eine titandioxidhaltige Glasur auf einen anthrazitfarbenen Fliesenrohling aufgebracht und anschließend gebrannt. In etlichen Versuchen konnten wir zwölf reproduzierbare Muster herstellen“, so Grimmeisen über die Design-Entwicklung der Feinsteinzeug-Serie.
    Der individuelle Charakter solcher Oberflächen lässt sich kaum im Studio und noch weniger im Grafikprogramm simulieren. Die zwölf gescannten Motive werden digital auf die 30×30 Zentimeter großen Fliesen aufgedruckt und von einer glasigen Oberfläche umschlossen, die sie vor mechanischen und chemischen Einflüssen schützt. Beabsichtigtes Detail der für die Wandgestaltung vorgesehenen Fliesen sind Unregelmäßigkeiten wie kleine Mulden und Riefen.
    In Kombination mit monochromen Fliesen in Anthrazit erzeugt die Serie „Quarzsprung“, die imperfekt und homogen wirkt, einen reizvollen Kontrast.
  1. Eine ähnliche Charakteristik weist die Kollektion „WabiSabi“ auf – nur ist hier tatsächlich jedes Stück ein Unikat. Per Sieb wird bei der Fertigung ein metallisches Pulver aufgetragen, das in einer kunstkeramischen Glasur versinkt und bei über 1.000 Grad Celsius eingebrannt wird. Je nach Lichteinfall erzeugt das eine einzigartige Schattierung.
    „WabiSabi“ ist in drei Farbwelten verfügbar, die sich sowohl monochrom einsetzen lassen als auch miteinander kombiniert. Auch hier sind kleine Unebenheiten gewollt; je nach Perspektive und Lichteinfall wechseln der Farbausdruck und zufällige Strukturen erzeugen ein spannungsreiches Wandfliesenbild.
  1. Die Serie „Feuergold“ glänzt nicht nur wie Gold. Tatsächlich besteht das Dekor aus 24-karätigem Echtgold, das digital aufgedruckt wird. Wie ein dünner Film legt sich der Goldschimmer dabei über die anthrazitfarbene Oberfläche des Feinsteinzeugs und lässt die ursprüngliche Textur der Fliese zart durchscheinen.
    „Feuergold“ ist eine ideale Fliesenwahl für ein luxuriöses Umfeld – zum Beispiel Hotels, SPA- oder exklusive Wohninterieurs, wo ein Hauch Glamour die Wände zum Strahlen bringen soll.
  1. Am zeitgenössischsten wirkt das Design der Serie „Streuwerk“. Sie ist die wandelbarste unter den vier Kollektionen, wird wie alle Kollektionen auf Auftrag produziert und lässt sich dementsprechend gut individualisieren.
    Bei der Herstellung von „Streuwerk“ wird auf den Scherben ein feines Glasgranulat appliziert, das beim Brand zu einem körnigen, semitransparenten Reliefmuster aufschmilzt. Die Gestalter von „Ceramic District“ haben dafür ein florales, großflächiges Muster entwickelt – sowie drei grafisch-reduzierte Dekore.
    Auch kundenspezifische Motive lassen sich auf Basis der „Streuwerk“-Dekore realisieren. Denn bei der dreidimensionalen Oberfläche lässt sich neben der eleganten Lichtreflexion bei Bedarf auch eine taktile Funktion berücksichtigen. „So können etwa vor Treppenaufgängen Aufmerksamkeitsfelder am Boden integriert werden”, sagt Stefan Grimmeisen. Zudem ist die Oberfläche rutschhemmend. „Streuwerk“ eignet sich Verlegung an Wand und Boden und ist in fünf gut kombinierbaren Formaten erhältlich.

Spezialfertigung für Individualisten

Für besondere Projekte sind häufig besondere Produkte gefragt. Aus diesem Grund begleiten die Keramik-Spezialisten von „Ceramic District“ im Rahmen der objektspezifischen Fertigung Architekten und Innenarchitekten – vom ersten Ideenblitz bis zum fertigen Wunschprodukt (Informationen und Anfragen unter info@ceramicdistrict.de).

In die Designentwicklung und Produktion des „Ceramic District“-Sortiments, das im Jahr 2020 lanciert wurde, sind 150 Jahre Know-How und Tradition der Keramikproduktion in Deutschland eingeflossen. Die Steuler Fliesengruppe, die heute als einer der größten deutschen Hersteller von Steingut und Feinsteinzeug gilt, ist familiengeführt in vierter Generation und mit den Standorten Mühlacker, Leisnig, Bremen und Bremerhaven über ganz Deutschland verteilt.

Weitere Informationen zur Kollektion „Ceramic District“  hier »

Bestellung von Materialmustern hier »

 

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