Leuphana: Lüneburgs Libeskind- Leuchtturm

Manch spektakuläre Architektur lässt sich nur mit
außergewöhnlichen Lösungen realisieren – so wie
Lüneburgs Zentralgebäude der Leuphana Universität von
Stararchitekt Daniel Libeskind. Das futuristische Design
mit vielen asymmetrischen Formen verlangte eine
Sonnenschutzlösung, die das ...weiter lesen »

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Neubau Wohnhaus S

Neubau eines Einfamilienhauses mit kompaktem Grundriss und flexiblen Raumabschlüssen. Wohnen mit offenem Dachraum im Obergeschoss, heller Arbeitsbereich im Untergeschoss durch abgestufte Geländemodellierung.
Leistungen: Entwurf / Planung / Bauleitung / Innenraumkonzept / Lichtplanung Freiflächenplanung

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Neubau Wohnhaus P

Neubau eines Einfamilienhauses mit der Option einer späteren Nutzung als Mehrfamilienhaus mit drei abgeschlossenen Wohneinheiten. Kubischer Baukörper mit integriertem Carport, geschützte Südausrichtung mit fließendem Übergang von Innen- und Außenbereich. Offenes Wohnen im Erdgeschoss mit durchgehenden Holzböden.
Leistungen: Entwurf / Planung / Bauleitung / Innenraumkonzept / Animation Lichtplanung / Freiflächenplanung

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Neubau Wohnhaus C

Neubau eines Einfamilienhauses mit integriertem Garagenkubus. Ausrichtung des Baukörpers zum Garten. Offenes Wohnen im Erdgeschoss mit vertikalen Sichtbezügen durch den Luftraum im Essbereich. Luftraum bei weiterem Wohnraumbedarf optional schließbar. Verbindung Holz / Sichtbeton im Wohnbereich.
Leistungen: Entwurf / Planung / Bauleitung / Innenraumkonzept / Lichtplanung / Freiflächenplanung

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Aspern D12 – Holzwohnbau

Sozialer Wohnbau mit Mehrwert

„Die Wohnhausanlage D12 ist mit ihrer abwechslungsreichen Erschließungssituation und der ökologischen Materialwahl in der Fassade etwas Besonderes in der Seesstadt Aspern. Holz ist einer der intelligentesten Baustoffe, die man sich vorstellen kann – nachwachsbar, verrottbar im Recycling – zudem besitzt es haptische Qualitäten. Im Gegensatz zu Vollwärmeschutzfassaden ist Holz ein Material, das bewusst altert, ergraut, vergraut und auch im städtischen Kontext identitätsstiftend ist.“

Erschließung
Im südöstlichen Teil der Seestadt Aspern steht auf dem Bauplatz D12 eine Wohnhausanlage mit insgesamt 213 Wohnungen und 8 Geschäften. Die Bauteile werden durch nord-süd laufende Laubengänge in drei Reihen miteinander verbunden. Ausgehend von der Stadtkante bieten die drei Erschließungsstränge ein abwechslungsreiches Raumerlebnis, welches durch die Abfolge von lichtdurchfluteten Treppenhäusern, Innengängen und offenen Laubengängen mit angedockten Gemeinschaftsterrassen entsteht. Die abwechslungsreiche Erschließungssituation dient als kommunikatives Element.

Struktur und Materialität
Die serielle, lineare Grundstruktur bietet große Flexibilität in der Anordnung verschiedenster Wohnungstypen und ermöglicht so eine gute Durchmischung der Bewohnerstruktur sowie eine nachhaltige Benutzbarkeit. Als Besonderheit im Bereich des Wohnungsbaus wurde zur Steigerung der langfristigen Nutzungsvariabilität das gesamte Objekt als Stahlbetonskelettbau mit minimierter Tragstruktur ausgeführt: Einzelstützen statt Betonwände. Die ökologischen Außenwände sind als vorgefertigte, gedämmte Holzriegelbauteile mit unbehandelter Lärchenholzschalung ausgebildet. Das Fassadenbild wird durch auskragende Fertigteil-Loggien und -Balkone strukturiert und wurde als Komplettbauteil aus der Fabrik vor Ort montiert. Es entsteht ein freies Spiel.

Außenraum
Im Hof bilden Terrassen in Flügelform und Wiesenhügel eine organische Landschaft. Holzobjekte und -flächen werden frei verteilt, wie Steine eines Canyons. Die Holzverkleidung entlang der Rampenwände wächst stellenweise aus der Vertikalen und bildet schräge Flächen zum Anlehnen oder Klettern. Große horizontale Flächen verbinden sich mit der Wand und bilden Liege-, bzw. Nutzflächen. Die Fassadengliederung wird punktuell als Bodenmarkierung weitergeführt, verdichtet sich in den Eingangsbereichen und gliedert die Geschäftsvorzone mit Straßenmöbeln.

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Hoerbiger Firmensitz

Maschine für Menschen

„Das Firmengebäude strahlt die Kernwerte des Unternehmens Hoerbiger aus – Effizienz, Dynamik und Offenheit. Es ist ein Objekt, das keinen Unterschied macht zwischen Produktion und Büroflächen, weder von außen betrachtet noch von der im Inneren genutzten Materialität. Es ist alles eines. Alles ist offen, schlicht und funktionell. Es gibt "kein Gramm Fett". Das Gebäude kommt ohne übertriebene Symbolwirkung – ohne übertriebenes Trommeln – aus.“

Die Mitarbeiter von Hoerbiger und Menschen aus aller Welt kommen am neuen Standort in Wien zusammen.

Industriequalitäten
Hierarchielosigkeit, Einfachheit, Effizienz und Klarheit stellen die Grundgedanken des Entwurfs für ein Gebäude mit Flächen für Produktion, Büro sowie Forschung und Entwicklung dar. Kopf und Hände gehören zusammen, daher gibt es nach außen hin keine Unterscheidung der baulichen Struktur von Produktionshalle und Büro. Es ist alles eines. Die gleiche Industriefassade, bestehend aus Paneelen und Fensterbändern, umgibt den ganzen Baukörper sowie dessen Auskragungen. Diese schwebenden Bauteile holen den darunterliegenden öffentlichen Raum weit ins eigene Grundstück herein und unterstreichen die dynamische Komponente des Unternehmens. Die Annäherung von Produktion und Verwaltung setzt sich ebenso im Inneren fort. Die Qualitäten der Halle werden ins Büro gebracht. Das bedeutet: Rohbeton, sichtbare, offene Leitungen und keine abgehängten Decken.

Konstruktion
Es gibt "kein Gramm Fett". Der Industriebau benötigt weder Verkleidungen noch schmückende Schichten. Alles ist offen, schlicht und funktionell. Jegliches Ornament entsteht aus einem Aspekt der Funktionalität. Das reduzierte Tragwerk ermöglicht effiziente Gesamtkosten und langfristige Flexibilität. Die Produktionshalle ist als Stahlbau mit Betonstützen gefertigt. Der Rest des Gebäudes stellt einen Stahlbetonskelettbau dar.

Offenheit und Transparenz
Offenheit und Transparenz ziehen sich durch den Baukörper. Durch zahlreiche Ausblicke wird eine gute Orientierung innerhalb des Gebäudes ermöglicht sowie ein natürliches Arbeitsumfeld geschaffen. Es dreht sich alles darum, dass die Menschen in der Produktion, wie in der Entwicklung und im Büro gleichwertig sind. Offene Bereiche ermöglichen die Interaktion der Mitarbeiter.

Außenraum
Der Innenhof stellt den Kernpunkt des Gebäudes dar und verzahnt Produktion und Verwaltung. Vom CEO bis zum Arbeiter und der Putzfrau kommen hier alle zusammen. Der windgeschützte Bereich dient als Aufenthaltsort für Gäste und Mitarbeiter.

Gebäude als veränderbare Maschine
Vom Entwurf bis zum fertigen Detail ist das Gebäude optimierbar wie eine Maschine. So wurden vom Wettbewerbsprojekt bis zur Fertigstellung laufend Räume angepasst oder ganze Gebäudeteile verändert, aber auch im fertigen Objekt beispielsweise bewusst Fugen zwischen den Akustikplatten gelassen, um so nachträglich Rohr- und Lüftungsleitungen montieren zu können. Es entsteht eine Maschine für Menschen.

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MFH mit Kita in Köln-Deutz

Hier handelt es sich um eine Baulückenschließung, bei der zunächst unklar war, wie das Erdgeschoss genutzt werden könnte. Rottland+ Architekten wiesen in einer Machbarkeitsstudie nach, dass der Vorschlag des Architektenbüros realistisch war, dort in Verbindung mit dem 1. OG und einem eingeschossigen Anbau eine Kita unterzubringen. Über ihr breites Netzwerk können Rottland+ Architekten zudem einen Träger für das Vorhaben vermitteln. Eine Herausforderung bei der Realisierung bestand darin, trotz der beengten innerstädtischen Lage und den hohen Brandschutzanforderungen an eine zweigeschossige Kita hochwertige, kindgerechte Aufenthaltsräume und Außenflächen zu schaffen.

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Neueröffnung in der Hauptstadt: Capri by Fraser Berlin

"Layers of history" - Dieses Konzept zieht sich durch das gesamte Hotel

Nach der Eröffnung des ersten Capri by Fraser in Frankfurt vor zwei Jahren eröffnete Ende Mai dieses Jahres das Zweite in der Hauptstadt Deutschlands - Innenarchitektur wie gehabt von JOI-Design. Gelegen ist es an dem Ursprungsort Berlins, auf der Museumsinsel in Berlin Mitte. Um diesem geschichtlichen Ort eine besondere Bedeutung zu zusprechen, wurden die archäologischen Spuren, die unter dem Fundament vorhanden sind, wieder sichtbar gemacht. Das gesamte Konzept - "Layers of history" (Schichten der Geschichte) - baut hierauf auf.

In der Lobby ist ein Glasboden integriert, durch den der Besucher die Ausgrabungen sieht. Mit unterschiedlichen, flexiblen Sitzgelegenheiten wird der Bereich umspielt. So wird dieser Entstehungsort Berlins in einem freundlichen, hellen und jungen Ambiente für Besucher direkt zum Erlebnis. Auch aufgegriffen wird die Geschichte in der golden schimmernden Stirnwandverkleidung, die wie eine Schablone über einer großformatigen Schwarz-Weiß Radierung liegt. Durch Öffnungen in Form von Sechsecken wird die Radierung der Museumsinsel mit ihren früheren Gebäuden sichtbar. Symbolisch wird das Konzept "Layers of history" auch hier aufgegriffen; die neue Zeit liegt über der Alten. Dennoch ist die Vergangenheit nicht vergessen und wird immer ein Teil der Gegenwart sein.

Gezielt "zusammengewürfelte" farbige Möbel sowie verspielte Accessoires sorgen für ein Wohlfühlgefühl und spiegeln Lebensfreude, Neugierde und Power wider. Das Konzept ist "all about fun". Der Besucher soll sich in dieser Umgebung wohl fühlen und sich inspirieren lassen.

Gleichzeitig werden die integrierte Kunst sowie die Accessoires gezielt nach dem beschriebenen Konzept eingesetzt. Im Kunstkonzept z. B. beim Bild über dem grauen Gervasoni-Sofa, wird auch diese schablonenartige Technik angewandt. Um spielerisch verschiedene Sichtweisen auf die Vergangenheit zu unterstreichen, integrierten die Designer hier Kreise statt Sechsecke als Schablonenausschnitt. Wieder liegt eine Schicht über der anderen und verdeutlicht somit das Gesamkonzept.

Auch Accessoires wie die farbenfrohen Seile und die Leuchten in zick-zack Hängung greifen die zeitliche Schiene auf. Die Linienführung der Seile steht symbolisch für einen Zeitmesser von der Vergangenheit bis in die Gegenwart. Einige Perioden sind aus geschichtlicher Sicht intensiver als andere - daher die verschiedenen Abstände. Auch die versetzt angebrachten Leuchten stehen für Geschehnisse innterhalb der Zeitschiene. Durch deren Schatten werden weitere Linien an die Wand projiziert, was die Symbolik verstärkt.

Die Zimmer im Capri by Fraser Berlin sind modern, hell und gleichzeitig gemütlich. Der Boden und die eleganten Holzdetails aus Eiche erden den Besucher und sorgen für Gemütlichkeit. Das dazu ausgewählte stilvolle Mobiliar in hellen, beruhigenden Farben und die Details in Orange und Pink unterstreichen die Coolness des Longstay Apartments auf eine zurückhaltende Weise. Durch diese Kombination aus Gemütlichkeit und Coolness wird sichergestellt, dass sich der Gast auch für einen längeren Aufenthalt wohlfühlt. Auch hier wird Bezug auf die Geschichte des Ortes genommen: Durch die Ausschnitte im Wandpanel über dem Schreibtisch in Form des Berliner Bebauungsplanes blickt der Gast auf eine historische Radierung des alten Petriplatzes (eingefärbt in Pink/ Orange). Auch im Zimmerteppich ist der Bebauungsplan in abstrahierter Form eingebettet.

Das Restaurant liegt als Blickfang direkt an der Kreuzung. Somit ist es auch für Passanten einladend und einfach erreichbar. Von innen betrachtet sind die Restaurantgäste nah am äußeren Geschehen und dennoch durch einen Arkadengang zwischen Straße und Restaurant von diesem abgeschirmt. Das Restaurant steht unter dem Leitmotiv "Dip into history". Hier wird das Grundkonzept der verschiedenen Geschichtsepochen künstlerisch angewendet. Große, an der Wand befestigte Lettern bilden das Wort "History", und der gesamte Restaurantbereich wird bis auf eine Höhe von circa 1.20m eingefärbt. Letzteres greift zusätzlich die asiatischen Wurzeln des Capri by Fraser auf. Die  Gewohnheit der asiatischen Küche, das Essen in Saucen zu dippen, wird auf die Gestaltung des Innenraums übersetzt und neu interpretiert: Wände, Kunst und Mobiliar unterhalb dieser gedachten Linie werden in sattes Orange eingetaucht.

Die gläsernen Raumteiler schaffen Intimität, ohne den Raum optisch zu verkleinern. Sie sind mit einer städtischen Grafik in der gleichen orangenen Farbe bedruckt und nehmen somit gestalterischen Bezug zu den historischen Radierungen in der Lobby.

Einige Stilelemente ziehen sich durch das gesamte Konzept. Die Form des Hexagons taucht immer wieder auf und begleitet den Besucher als lebendiges Leitmotiv durch den gesamten Aufenthalt. Man findet es an der Sturzverkleidung in der Lobby, an den Zimmerpaneelen, am Kopfteil des Bettes in den Apartments, auf den Flurteppichen und in der Bar.

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Kindertagesstätte "Glückspilze" in Elsdorf

Auf der Eingangsseite präsentiert sich die Kita mit einer markant rot eingefärbten monolithischen Leichtbetonwand. Ihr wehrhafter Charakter soll Sicherheit vermitteln, aber auch die Schnittstelle der „Erwachsenen-“ zur „Kinderwelt“ markieren. Die übrigen drei, sich zum Kita- Freibereich orientierenden Fassaden, sind im Kontrast hierzu viel offener gehalten, mit einem Verglasungsanteil von ca. 70%. Die geschlossenen Flächen werden, ähnlich wie die Fenster vorne, in einem freien Rhythmus als farbige Felder in die Pfosten-Riegelkonstruktion eingestreut und ermöglicht den Kindern wechselnde, anregende Ausblicke. Besonderheiten: rot eingefärbter Dämmbeton, verschiebbare textile Sonnenschutz- elemente, zentraler Essplatz, zentrales Foyer über zwei Ebenen durch Lufträume verbunden

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MUSEUM DER BAYERISCHEN GESCHICHTE

Die Lage am Donaumarkt bietet dem Museum einen Standort mit vielfältigen Qualitäten und Einbindungsmöglichkeiten in die städtebauliche Struktur. Das städtebauliche Konzept knüpft an die historische Stadtstruktur an und bildet Baublöcke, Gassen und Plätze in Proportionen aus, die sich harmonisch in das gewachsene, kleinteilige Stadtgefüge einpassen. Die beiden Teilblöcke der alten Stadtstruktur an der Ostengasse werden zu vollständigen Blöcken ergänzt und ein dritter Block an der Eisernen Brücke hinzugefügt. Das entstehende Gebäudeensemble gibt dem St. Georgen-Platz und dem Hunnenplatz wieder eine räumliche Fassung und schafft zwischen den drei Gebäudeteilen an der Donau einen Platz, der zum künftigen Donaumarkt wird. Zwischen den Plätzen entsteht eine Gassenstruktur, wie in der historischen Altstadt. Diese Gassen werden teilweise in den Obergeschossen von dem Gebäudekörper gekreuzt und das Museum sowohl funktional als auch optisch zu einem Ganzen verbunden.
Die seit Jahrzehnten bestehende Lücke im Gesamtprospekt der Stadt wird durch den Museumsneubau spannungsvoll und zugleich sensibel geschlossen; das Stadtbild entlang der Donau homogen vervollständigt. Zudem erhält die Altstadt von Norden über die Eiserne Brücke kommend ein neues, markantes Entrée.

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