Wohnquartier Paragon Apartments, Berlin

Inmitten von Berlin, im Bezirk Pankow am Prenzlauer Berg, entstand unter Einbezug der baulichen Ruine eines früheren Krankenhauses ein neues Wohnquartier, dessen Vielfalt bezüglich Wohnungsgrößen und Wohnqualitäten Vorbildcharakter für innerstädtische Wohngebäude einnimmt. Auffallend sind die als Kuben vor die Fassade gesetzten Balkone, die einerseits die Architektur prägen, andererseits ... weiter lesen »

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Dreifachsporthalle Rothenburg o. d. Tauber

Neubau einer Dreifachsport- und Mehrzweckhalle

Der Neubau der Dreifachsporthalle wurde notwendig, da die bestehende Sporthalle an der Erlbacherstraße/Ecke Schlachthofstraße den Anforderungen an den Schulsport nicht mehr genügte. Mit Beschluss der Stadt Rothenburg wurde der Neubau als Mehrzweckhalle mit Hauptnutzung zum Schul-und Vereinssport und Nebennutzung für unterschiedliche Veranstaltungen mit bis zu 1000 Sitzplätzen errichtet. Der Stadt Rothenburg bot sich damit die Gelegenheit, ihre Stellung als Mittelzentrum zu stärken und auf die auf lange Sicht unwirtschaftliche Errichtung einer nutzungsbeschränkten Stadthalle verzichten zu können.
Der neue Baukörper liegt nahe der Schulanlage - nur durch einen Streifen von Kleingärten getrennt, so dass die Schüler keine vielbefahrene Straße queren müssen. Der Neubau ist in Nord-Süd-Richtung orientiert und gliedert sich im Baukörper durch Höhenstaffelung innerhalb der Funktionsbereiche. Ebenso wie die Realschule nimmt der Baukörper eine Solitärstellung im umgebenden Grün ein.
Der Hallenkörper ist in den Baugrund eingegraben und durch die niedrige Traufkante der Entree- und Umkleidebereiche keine Konkurrenz zur Stadtmauer, sondern vielmehr eine Willkommensgeste die auf dem Busparkplatz ankommenden Touristenströme begrüßt.
Die Einbindung in die Grünflächen der Vorstadt konnte zum einen durch die Teilbegrünung von Dachflächen und zum anderen durch Neubepflanzungen um die Halle geschaffen werden. Die Verknüpfung zum Parkplatz erfolgte durch großzügige Glasflächen, die den Übergang zwischen Foyer und Parkplatz fließend erscheinen lassen.
Der zweiteilige Grundriss bildet die unterschiedlichen Funktionsbereiche des neuen Gebäudes ab. Nördlich liegt der große Baukörper der Sporthalle, südlich die Entreezone und der westlich angegliederte Umkleidebereich. Das angemessen großzügige Foyer wurde durch eine WC-Anlage ergänzt, die auch für den Busparkplatz als Gästetoilette herangezogen werden kann. Über die Treppe im Foyer gelangt man in die Sporthalle, der unmittelbar die Geräte und Lagerräume, sowie die erforderlichen Technikflächen im Untergeschoss zugeordnet sind. Die Veranstaltungstechnik kann über zweiflüglige Türen in der Ostfassade der Sporthalle angeliefert werden. Ein barrierefreier Aufzug im Foyer verbindet die beiden Geschosse.
Der Neubau wurde in Massivbauweise mit tragenden Wandscheiben und Stützen aus Beton ausgeführt.

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Sporthallentyp 22x44x7m, dreifach teilbar mit Gymnastikraum in Baden Württemberg, Kehl

Sporthalle mit repräsentativen Glasfassade zum nördlichen Anliegerweg mit Blickbezuges für Sportler und Besucher in die Freianlagen und umgedreht für Spaziergänger Einblick in sportliche Aktivitäten. Nebenraumstandorte im südlichen Gebäudeteil + Seminarraum im Haupteingangsbereich Ausrichtung eines zweiten Eingangsbereiches zum Gymnasium. Behindertengerechte Planung nach Energie-Einsparungsverordnung auf Basis Schulbaurichtlinien. Barrierefreie Umkleideeinheiten Fensterlüftung über Lamellenfenster und Querlüftungsmöglichkeit. Beheizung über Deckenstrahlplatten mit kurzer Aufheizzeit, geringere Betriebskosten. Tageslichtabhängige Bewegungsmelder Hohe Wärmedämmeigenschaften aller Umfassungsbauteile Pultdachkonstruktion aus Aluminium – Profiltafeln. Zuschauertribüne (ca. 150 Sitzplätze), Zuschauer WC Anlagen, behindertengerechte Planung 2x2 Umkleideeinheiten, Geräteräume, Separate Lehrer / Sanitäts- und Aufsichtseinheiten autarker Gymnastikbereich einschl. Umkleideeinheit, Schulungsraum, Foyer

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Beispielhafte Wohnbebauung in der Universitätsstadt Tübingen

In Tübingen werden brachliegende Flächen für den Wohnungsbau und auch für Gewerbe reaktiviert. Nutzungsvielfalt heißt hier die Devise. Ein gelungenes Beispiel ist das seit 2011 entstandene Viertel Alte Weberei – ein lebendiges, vielfältiges Stadtquartier mit hohem Lebens- und Identifikationswert für unterschiedliche Alters- und soziale Gruppen, das nun mit dem ...weiter lesen »

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Neubau einer Sporthalle 27x45x7m, dreifach teilbar mit Kurzstreckenlaufbahn in Hessen - Frickhofen

Sporthalle mit repräsentativen Glasfassade in Nordausrichtung und bodenhohen transparenten Überdeck-
Glasfassaden mit Blickbezuges für Sportler und Schüler in die Freianlagen und umgedreht für Schüler von Schulhofseite Einblick in sportliche Aktivitäten.Nebenraumstandorte im südlichen Gebäudeteil + 60m Kurzstreckenlaufbahn mit Weitsprunganlage Jugendräume und Leichtathletik-Stützpunkt im Obergeschoss. Behindertengerechte Planung nach Energie-Einsparungsverordnung auf Basis Schulbaurichtlinien. Barrierefreie Umkleideeinheiten. Fensterlüftung über Lamellenfenster und Querlüftungsmöglichkeit. Beheizung über Deckenstrahlplatten mit kurzer Aufheizzeit, geringere Betriebskosten.

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Historie trifft auf Moderne

Optik Bischofberger setzt auf optische Reize …
In einem wunderschönen historischen Fachwerkhaus in Winterthur gibt es für die Kunden von Bischofberger Optik viel zu entdecken. Die 140 qm Verkaufsfläche verteilen sich auf das Erdgeschoss, in dem die Kunden Sonnenbrillen, Kinderbrillen und Korrektionsbrillen finden und das Obergeschoss mit den Sportbrillen sowie der Refraktion und der Optometrie.
Das Ladenbau-Konzept besticht durch seine Transparenz. Die Fassade ist offen gestaltet. Die großen, bodentiefen Schaufenster bieten Passanten und Kunden Einblicke in das moderne Ladenlokal und die ansprechende Inneneinrichtung. Direkt im Eingangsbereich befindet sich der Sonnenbrillenbereich. Rustikal und zugleich modern werden die Brillen vor einer Natursteinwand präsentiert. Leger, auf „gerauchten“ Glas-Fachböden, welche zwischen raumhohen Messingstangen, fast schwebend, montiert sind. Darunter ein schwarzes MDF-Sideboard, mit praktischen Schüben. Die Beratung findet an einem massiven Eiche-Stehtisch statt. Markant präsentiert sich der massive Kassenblock. Ein schlichter Kubus, ebenfalls in heller Eiche mit einer Rückwandgestaltung in schwarzem MDF. Über zwei Stufen erreicht man die zweite Ebene des Erdgeschosses. Hier befinden sich die Korrektionsbrillen sowie der Kinderbrillenbereich – präsentiert, ebenfalls auf gläsernen Böden. Unterteilt werden die Bereiche durch transparente Vorhang-Segmente, die sich farblich harmonisch in das Innenausbau-Design einbetten. Die Beratung findet an Tischeinheiten in heller Eiche statt. Stylische Schalenstühle geben auch diesem Bereich die gewohnte Leichtigkeit und Transparenz. Für eine effektvolle Ausleuchtung sorgen große, schwarze Schreibtischlampen im klassischen Design.
Darüber hinaus bietet diese Ebene einen gemütlichen Loungebereich mit langfloorigen Teppichen und bequemen, braunen Ledersesseln.
Das Farb- und Materialkonzept aus schwarz und weiß, gerauchtem Glas, Natursteinwand und Messingakzenten erzeugt zusammen mit dem freigelegten Eiche- Fachwerk einen wohligen, warmen Gesamteindruck. Der schwarze Boden in Schieferoptik gibt dem ganzen einen ruhigen Rahmen.
Das Obergeschoss erreicht man über eine Wendeltreppe, ebenfalls aus massiver Eiche. Dort befinden sich neben den Sportbrillen, ein attraktiver Wartebereich und die Refraktionsräume. Optik Bischofberger – ein Highlight und Hingucker im Bereich Ladenbau und Architektur.

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Motel One Group – Head Office München und One University

Für das Münchner Hauptquartier der Hotelkette wurden das Konferenz- und Ausbildungszentrum, mehrere Büroetagen, die zentrale Lobby und ein öffentliches Restaurant gestaltet. Aufgabe war es, für alle Bereiche eine Designsprache zu finden, die zur Corporate Identity von Motel One passt und trotzdem eigenständig ist.

Lobby
Der Münchner Standort vereint Firmenzentrale und reguläres Hotel in einem Haus. Zu den Büros gesellen sich ein Konferenz- und Ausbildungszentrum, das vor allem für die Schulung der Mitarbeiter installiert wurde, und ein Restaurant. Alle Bereiche werden über eine gemeinsame Lobby erschlossen. Der hohe, zweigeschossige Raum ist durch das gesamte Gebäude durchgesteckt. Zwischen den gegenüberliegenden Eingängen spannt ein türkisfarbener Läufer, der an der Decke von schwarzlackierten Metalllamellen begleitet wird, einen imposanten Raum auf. Die Raummitte markieren eine 8 m hohe Reliefwand aus Holz, vor der sich die Rezeption befindet, und auf der anderen Seite eine Art Brand wall, die mit ihrer bequemen Ledersofalandschaft das „weiche“ Pendant zum schlichten Tresen der Rezeption bildet. Genau wie der Läufer greifen die Farbfelder auf der Brand wall die Corporate Colour von Motel One auf und kombinieren diese in einer Mediencollage mit fotografischen und filmischen Hotelimpressionen. Gegenüber befindet sich der Empfang, ein langer Tresen aus Räuchereiche. Dessen Material – in den Hotels von Motel One ein typisches Element, das für die besondere Aufenthaltsqualität steht – wirkt hier dank der Unterleuchtung leicht und schwebend. Hinter dem Tresen erhebt sich eine raumhohe Wand. Durch die verspringenden Holzscheiben, hinter denen sich Stauräume verbergen, und die eingelassenen Präsentationsnischen wirkt diese äußerst dynamisch. Typisch für Motel One sind auch die unterschiedlichen Sitzinseln, von denen vor allem die Gruppe mit Arne Jacobsens Egg Chair zu einer Art Markenzeichen der Kette geworden ist. Eine dieser Egg-Chair-Gruppen ist jeweils an den Eingangsseiten der Lobby platziert, sodass diese durch die Glasfassaden von außen gut sichtbar sind.
Die einzelnen Elemente der Lobby fügen sich zu einer Art abstrahierten Wohnzimmer zusammen, das ein starkes Bild von Gastlichkeit vermittelt und damit übergeordnet für alle Bereiche als Empfang funktioniert.

Head Office und One University
Der Officebereich umfasst drei Büroetagen und zwei weitere Geschosse für die „One University“, das firmeneigene Ausbildungszentrum. Die Campusetagen bieten eine Vielfalt an Orten zum gemeinsamen Lernen: Mit unterschiedlich großen Konferenzräumen, Alkoven und Lounges steht dieser Bereich ganz im Zeichen der Kommunikation. Herzstück ist dabei das große Auditorium, das als Multifunktionsort für Vorträge und Veranstaltungen, aber auch für die gemeinsame Pause zwischendurch genutzt werden kann. Der weite Raum vermittelt eine freundliche und offene Atmosphäre. Dafür sorgen der helle Boden aus mineralisch beschichtetem Estrich und die Wände und Sitzpodeste aus geweißter Eiche. Die Decke aus gewellten Edelstahlfliesen reflektiert das Licht wie eine Wasserfläche. Durch die Perforation und das hinterlegte Akustikflies wird zudem eine optimale Raumakustik ermöglicht. Die Campus-Aura ist open-minded: Offene, helle Räume laden zur Kommunikation ein, Lernen soll hier Spaß machen.
Das offene Konzept setzt sich auch in den Bürobereichen fort. Hier sind Workbenches um die Mittelraumzone angeordnet. Sideboards mit unterschiedlichen Niveaus und Farben trennen die einzelnen Arbeitsplatzinseln. Im Zusammenspiel mit dem Himmel aus unterschiedlichen Leuchten bringen sie Abwechslung und Dynamik in die Bürolandschaft.
In den Mittelraumzonen sind Besprechungsräume, kleine Separees für konzentriertes Arbeiten und Kopierstationen untergebracht. Eine Holzlamellendecke über den sich anschließenden Laufzonen zoniert die Etage und ist gleichzeitig akustisch wirksam. Eine großflächige Whiteboardwand an der Stirnseiten schließt den Raum ab; die Wand und der Bereich dahinter wird von den Units auf den jeweiligen Etagen individuell genutzt.
Motel One legt großen Wert auf die Aufenthaltsbereiche – im Hotel genauso wie im Büro. Die großzügigen Rückzugszonen werden auf den Etagen durch die dunkle Holzverkleidung im Raum markiert. Rund um die Teeküche sind unterschiedliche Sitzangebote von gemütlich bis informell zu finden. Die Mitarbeiter einer Etage können sich hier auf einer großen Kreidetafelfläche austauschen, die Kommunikation mit allen anderen Kollegen erfolgt über eine Medienwand und das darauf implementierte interaktive Intranet.

Die Arbeitswelten in der Münchner Firmenzentrale von Motel One stellen Verbindungen zur Hotelwelt her. So greifen Lobby und Officebereich Farben, Materialien oder Möbel der hoteleigenen Corporate Identity auf. Aber auch die „inneren Werte“ der Firma werden transportiert: Die Vielfalt der Kommunikationsorte steht im Vordergrund und wird mit dem gleichen hohen Designanspruch wie in den Hotels zelebriert.

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Motel One München – “Campus Restaurant”

Für das Münchner Hauptquartier der Hotelkette wurden das Konferenz- und Ausbildungszentrum, mehrere Büroetagen, die zentrale Lobby und ein öffentliches Restaurant gestaltet. Aufgabe war es, für alle Bereiche eine Designsprache zu finden, die zur Corporate Identity von Motel One passt und trotzdem eigenständig ist.
Das „Campus Restaurant“ richtet sich an drei Nutzergruppen: Für Hotelgäste und normale Besucher soll es eine attraktive Restaurant- und Baradresse sein und trotzdem den Mitarbeitern auch als Kantine dienen.

Das Restaurant erstreckt sich über zwei Ebenen. Den Eingang von der Lobby umgibt eine großzügige Glasfront, die sich über die gesamte Höhe des Raumes erstreckt und mit einer großen Geste zum Eintreten auffordert. Auch die Metalllamellen an der Decke laufen von der Lobby aus ins Restaurant durch und ziehen den Besucher in den Raum hinein.
Im Inneren des Restaurants füllt ein Himmel aus opulenten Lampen, die an schwebende Lampions erinnern, den imposanten Luftraum. Die unterschiedlichen Schirme aus Wellpappe lassen das Licht entlang horizontaler Linien austreten und sorgen so für eine warme, behagliche Atmosphäre. Die horizontalen Linien finden sich in den überdimensionalen Fensterläden wieder, die augenzwinkernd mit der Raumhöhe spielen. Lampions und Fensterläden, aber auch die hohe Rückwand aus Mauerwerk, holen das Außen in den Raum hinein, sodass sich die Gäste ein wenig wie auf einer Piazza fühlen.
Im großen Raum können die Gäste zwischen verschiedenen Tischformen und –größen wählen. Je nach Sitz- und Gesprächssituation wurden für jeden Tisch dazu passende Stuhltypen ausgewählt. Den Hintergrund bildet ein attraktiver und markanter Tresen, der auch nach außen Baratmosphäre vermittelt. Da dieser Bereich aber sowohl für Bar und Restaurant als auch für das Frühstücksbuffet funktionieren muss, gliedern ihn drei verschiedene Tischelemente. Diese ermöglichen mit ihren unterschiedlichen Niveaus und Materialien eine variable Bespielung.
Den Übergang zum hinteren Bereich markiert ein mit Fliesen verkleideter Kamin; hinter dem sich anschließenden Holzkern ist die Küche verborgen. Hier sitzt man an langen Tischreihen, die auf zwei große Fenster zulaufen, die den Blick in die Lobby freigeben. Im hinteren Bereich des nun nur noch eingeschossigen Raums wechselt die Atmosphäre. Tief hängende Lampen, ledergepolsterte Sitzbänke, Holzverschalung und Weinkühlschränke kennzeichnen den Bereich, der als Enothek und Bar dient.
Auf der oberen Ebene, die man über eine Treppe erreicht, sind ein kleiner Loungebereich sowie zwei separate Räume für Private Dining untergebracht. Hier verbindet eine Brücke Restaurant und die „One University“, das firmeneigene Ausbildungszentrum.

Das Campus Restaurant bedient mit seinem heterogenen Sitzplatzangebot ganz unterschiedliche Klientel in ganz unterschiedlichen Bewirtungskontexten. Naturmaterialien mit offenen, haptischen Oberflächen übersetzen Atmosphäre und Philosophie der Hotelkette in den Restaurantkontext.

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Zweifachsporthalle Potsdam

Neubau einer Zweifachsporthalle in der Kurfürstenstraße

Der Neubau der 2-Feld Sporthalle wurde notwendig, da die bestehende historische Sporthalle den Anforderungen an den Schulsport nicht mehr genügte. Die Halle hätte aufwendig saniert werden müssen, was wirtschaftlich nicht mit dem vorhandenen Nutzwert vereinbar war.
Die neue Sporthalle wurde auf die vorhandene Freifläche als neuer, freistehender Stadtbaustein gesetzt. Der zweigeschossige Neubau steht mit seiner kurzen Seite zur Straße und nimmt bestehende städtische Fluchten auf. Daneben werden durch die rückwärtige Anordnung eines eingeschossigen Anbaus ein Vorplatz und ein Innenhof aufgespannt und so die Stadtstruktur aus am Blockrand stehenden Solitären mit dazwischen liegenden Höfen fortgeschrieben. Ein Baumkarree füllt den Eingangshof, unter dessen Baumdach der ruhende Verkehr Platz findet. Die Fahrradstellplätze werden im offenen Außenbereich des Anbaus nachgewiesen. Äußere und innere Erschließung des Geländes erfolgen ebenerdig und oberirdisch. Im Grundriss ist eine Schichtung der Funktionsabfolgen aufgebaut: Über die mittig angeordnete Erschließungsschicht mit zentralem Foyer können auf kurzem Weg alle Nutzungsbereiche erreicht werden. Die Hallenkonstruktion ist als Stahlbetonskelettbau mit Holzbindern im Hallenbereich ausgeführt. Die Hülle wurde als Sichtmauerwerk in einem Ocker-Ton in Anlehnung an die Gestaltungssatzung ausgeführt und wirkt dadurch körperhaft. Die untere und obere Fassadenzone sind als durchgehendes Band konzipiert, wodurch eine horizontale Gliederung entsteht, durch die eine optische Verbindung mit den zumeist gründerzeitlichen Bauten des Quartiers herstellt wird. Dabei ist der Sockelbereich durch unregelmäßig fein-plastisch vorspringende Klinker besonders strukturiert ausgebildet.
Der Hallenkörper organisiert sich über zwei Geschosse. Alle der Halle zugeordneten Räume, wie Geräteräume und Hallenwart sind im Erdgeschoss untergebracht. Im Obergeschoss befinden sich die Umkleideräume mit den zugehörigen Dusch- und WC-Räumen.
Um allen Anforderungen der kommenden Jahrzehnte gerecht zu werden, wurde die Sporthalle Potsdam nach wirtschaftlich sinnvollen Gesichtspunkten geplant. Künftig wird die Halle unter anderem von drei Schulen, diversen Vereinen, den Cheerleadern des SV Babelsberg und dem Landesstützpunkt Rhythmische Sportgymnastik genutzt.

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GRÜNDERZEIT WIRD ZEITGEMÄSS

GBP ARCHITEKTEN ERHÄLT BAUGENEHMIGUNG FÜR DIE SANIERUNG UND ERWEITERUNG DER
VICTORIAHÖFE IN BERLIN-KREUZBERG

GBP Architekten revitalisiert die historischen Victoriahöfe in der Lindenstraße in Berlin-Kreuzberg. Im Zuge dieser Sanierung wird das denkmalgeschützte, prunkvolle Berliner  Gründerzeitgebäude in prominenter Lage zwischen dem  Jüdischen Museum und der Berlinischen Galerie von Grund auf erneuert. GBP Architekten verleiht dem Ensemble ein  zeitgemäßes, attraktiveres Erscheinungsbild und akzentuiert die
wechselvolle Geschichte des Gebäudes, ergänzt um einen  Neubau im Hof. Die großzügigen Flächen im neugestalteten Dachgeschoss bieten einen Panoramablick auf Berlins Zentrum
und machen das Gebäude des 1917 verstorbenen Architekten Wilhelm Walther auf neue Weise für seine Nutzer erlebbar. Beginn der Bauarbeiten für die Gesamtfläche von 24.400  Quadratmetern Bruttogeschossfläche ist 2017.
 
ZUM ENTWURF
Die alte Pracht des gründerzeitlichen Gebäudes wird durch die Sanierung von GBP Architekten zu neuem Leben erweckt. Das  Gebäude wird komplett entkernt und bis auf die tragenden  Mauerwerkswände zurückgebaut. Historische bauzeitliche Ausbauten und Bauelemente werden, wo immer möglich,  erhalten und in das neue Gestaltungskonzept integriert. Die historische Kubatur der Westfassade mit ihren fünf Schaugiebeln wird im Dachgeschoss aufgegriffen und in zeitgemäßer Weise wiederhergestellt. Die Bestandsfassade wird behutsam restauriert und durch Ausvierungen ergänzt. Die Spuren aus dem Zweiten Weltkrieg werden allerdings sichtbar  belassen. Sie gestehen dem Gebäude neben seiner  gründerzeitlichen Provenienz eine zusätzliche historische Signifikanz zu.

Im Rahmen der denkmalpflegerischen Erneuerung der Fassade  werden auch die Fenster der Straßenfassade erneuert und  dabei energetisch und schallschutztechnisch auf den   aktuellsten Stand gebracht. Zusätzlich zu dem   Bestandsgebäude wird im Rahmen der Wiederherstellung der historischen Höfe auch ein Neubau als aufgeständerter Kubus mit Zinkfassade und großflächiger Verglasung errichtet.

 

ZUR HISTORIE
Das Gebäude im neobarocken Stil wurde in den Jahren 1893 bis 1913 als Zentrale der Victoria Versicherungsgesellschaft in der südlichen Friedrichstadt erbaut. Architekt war der 1857 in Köln geborene Wilhelm Walther, der als Regierungsrat zu den  wichtigsten Architekten des wilhelminischen Berlins zählt. Von
Walther stammen unter anderem auch im Jahr 1896 bis 1897  erbaute Villa Wernerstraße, der im Jahr 1904 den heute teilrekonstruierten Sankt-Georg-Brunnen auf dem Hindemithplatz in Berlin-Charlottenburg, und die von 1912 bis 1917 erbaute Villa Walther in Berlin-Grunewald, die unter Walthers eklektizistischen
Bauten einen Höhepunkt darstellt. Ursprünglich umfasste das  Gebäude der Victoria Versicherung im Zuge mehrerer Erweiterungen bei seiner endgültigen Fertigstellung im Jahr 1913 zwölf Höfe und erstreckte sich in den Block hinein von der Lindenstraße bis zur Alten Jakobstraße. Dank seiner Zentralheizung, seiner Aufzüge, eines Kasinos für die Verpflegung der Mitarbeiter und aufgrund der Organisation der Grundrisse zählte das Versicherungsgebäude zu einem der fortschrittlicheren seiner Zeit. 1945 wurde es durch einen Luftangriff der Alliierten auf Berlin stark beschädigt, 1950 diente es vorübergehend dem Kreml und versank nach dem Mauerbau in einen Dornröschenschlaf, aus dem es erst durch die IBA 1987 wieder erweckt wurde. Heute, hundert Jahre nach dem Tod Wilhelm Walthers im Jahr 1917, existieren noch drei der Höfe. Sie werden im Zuge der Sanierung die Straßenfassade und die Hoffassaden der Victoriahöfe werden   denkmalpflegerisch in Stand gesetzt. Damit leisten GBP  Architekten auch einen wichtigen Beitrag zum Denkmalschutz
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