Sporthallentyp 22x44x7m, dreifach teilbar mit Gymnastikraum in Baden Württemberg, Kehl

Sporthalle mit repräsentativen Glasfassade zum nördlichen Anliegerweg mit Blickbezuges für Sportler und Besucher in die Freianlagen und umgedreht für Spaziergänger Einblick in sportliche Aktivitäten. Nebenraumstandorte im südlichen Gebäudeteil + Seminarraum im Haupteingangsbereich Ausrichtung eines zweiten Eingangsbereiches zum Gymnasium. Behindertengerechte Planung nach Energie-Einsparungsverordnung auf Basis Schulbaurichtlinien. Barrierefreie Umkleideeinheiten Fensterlüftung über Lamellenfenster und Querlüftungsmöglichkeit. Beheizung über Deckenstrahlplatten mit kurzer Aufheizzeit, geringere Betriebskosten. Tageslichtabhängige Bewegungsmelder Hohe Wärmedämmeigenschaften aller Umfassungsbauteile Pultdachkonstruktion aus Aluminium – Profiltafeln. Zuschauertribüne (ca. 150 Sitzplätze), Zuschauer WC Anlagen, behindertengerechte Planung 2x2 Umkleideeinheiten, Geräteräume, Separate Lehrer / Sanitäts- und Aufsichtseinheiten autarker Gymnastikbereich einschl. Umkleideeinheit, Schulungsraum, Foyer

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Beispielhafte Wohnbebauung in der Universitätsstadt Tübingen

In Tübingen werden brachliegende Flächen für den Wohnungsbau und auch für Gewerbe reaktiviert. Nutzungsvielfalt heißt hier die Devise. Ein gelungenes Beispiel ist das seit 2011 entstandene Viertel Alte Weberei – ein lebendiges, vielfältiges Stadtquartier mit hohem Lebens- und Identifikationswert für unterschiedliche Alters- und soziale Gruppen, das nun mit dem ...weiter lesen »

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Neubau einer Sporthalle 27x45x7m, dreifach teilbar mit Kurzstreckenlaufbahn in Hessen - Frickhofen

Sporthalle mit repräsentativen Glasfassade in Nordausrichtung und bodenhohen transparenten Überdeck-
Glasfassaden mit Blickbezuges für Sportler und Schüler in die Freianlagen und umgedreht für Schüler von Schulhofseite Einblick in sportliche Aktivitäten.Nebenraumstandorte im südlichen Gebäudeteil + 60m Kurzstreckenlaufbahn mit Weitsprunganlage Jugendräume und Leichtathletik-Stützpunkt im Obergeschoss. Behindertengerechte Planung nach Energie-Einsparungsverordnung auf Basis Schulbaurichtlinien. Barrierefreie Umkleideeinheiten. Fensterlüftung über Lamellenfenster und Querlüftungsmöglichkeit. Beheizung über Deckenstrahlplatten mit kurzer Aufheizzeit, geringere Betriebskosten.

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Historie trifft auf Moderne

Optik Bischofberger setzt auf optische Reize …
In einem wunderschönen historischen Fachwerkhaus in Winterthur gibt es für die Kunden von Bischofberger Optik viel zu entdecken. Die 140 qm Verkaufsfläche verteilen sich auf das Erdgeschoss, in dem die Kunden Sonnenbrillen, Kinderbrillen und Korrektionsbrillen finden und das Obergeschoss mit den Sportbrillen sowie der Refraktion und der Optometrie.
Das Ladenbau-Konzept besticht durch seine Transparenz. Die Fassade ist offen gestaltet. Die großen, bodentiefen Schaufenster bieten Passanten und Kunden Einblicke in das moderne Ladenlokal und die ansprechende Inneneinrichtung. Direkt im Eingangsbereich befindet sich der Sonnenbrillenbereich. Rustikal und zugleich modern werden die Brillen vor einer Natursteinwand präsentiert. Leger, auf „gerauchten“ Glas-Fachböden, welche zwischen raumhohen Messingstangen, fast schwebend, montiert sind. Darunter ein schwarzes MDF-Sideboard, mit praktischen Schüben. Die Beratung findet an einem massiven Eiche-Stehtisch statt. Markant präsentiert sich der massive Kassenblock. Ein schlichter Kubus, ebenfalls in heller Eiche mit einer Rückwandgestaltung in schwarzem MDF. Über zwei Stufen erreicht man die zweite Ebene des Erdgeschosses. Hier befinden sich die Korrektionsbrillen sowie der Kinderbrillenbereich – präsentiert, ebenfalls auf gläsernen Böden. Unterteilt werden die Bereiche durch transparente Vorhang-Segmente, die sich farblich harmonisch in das Innenausbau-Design einbetten. Die Beratung findet an Tischeinheiten in heller Eiche statt. Stylische Schalenstühle geben auch diesem Bereich die gewohnte Leichtigkeit und Transparenz. Für eine effektvolle Ausleuchtung sorgen große, schwarze Schreibtischlampen im klassischen Design.
Darüber hinaus bietet diese Ebene einen gemütlichen Loungebereich mit langfloorigen Teppichen und bequemen, braunen Ledersesseln.
Das Farb- und Materialkonzept aus schwarz und weiß, gerauchtem Glas, Natursteinwand und Messingakzenten erzeugt zusammen mit dem freigelegten Eiche- Fachwerk einen wohligen, warmen Gesamteindruck. Der schwarze Boden in Schieferoptik gibt dem ganzen einen ruhigen Rahmen.
Das Obergeschoss erreicht man über eine Wendeltreppe, ebenfalls aus massiver Eiche. Dort befinden sich neben den Sportbrillen, ein attraktiver Wartebereich und die Refraktionsräume. Optik Bischofberger – ein Highlight und Hingucker im Bereich Ladenbau und Architektur.

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Motel One Group – Head Office München und One University

Für das Münchner Hauptquartier der Hotelkette wurden das Konferenz- und Ausbildungszentrum, mehrere Büroetagen, die zentrale Lobby und ein öffentliches Restaurant gestaltet. Aufgabe war es, für alle Bereiche eine Designsprache zu finden, die zur Corporate Identity von Motel One passt und trotzdem eigenständig ist.

Lobby
Der Münchner Standort vereint Firmenzentrale und reguläres Hotel in einem Haus. Zu den Büros gesellen sich ein Konferenz- und Ausbildungszentrum, das vor allem für die Schulung der Mitarbeiter installiert wurde, und ein Restaurant. Alle Bereiche werden über eine gemeinsame Lobby erschlossen. Der hohe, zweigeschossige Raum ist durch das gesamte Gebäude durchgesteckt. Zwischen den gegenüberliegenden Eingängen spannt ein türkisfarbener Läufer, der an der Decke von schwarzlackierten Metalllamellen begleitet wird, einen imposanten Raum auf. Die Raummitte markieren eine 8 m hohe Reliefwand aus Holz, vor der sich die Rezeption befindet, und auf der anderen Seite eine Art Brand wall, die mit ihrer bequemen Ledersofalandschaft das „weiche“ Pendant zum schlichten Tresen der Rezeption bildet. Genau wie der Läufer greifen die Farbfelder auf der Brand wall die Corporate Colour von Motel One auf und kombinieren diese in einer Mediencollage mit fotografischen und filmischen Hotelimpressionen. Gegenüber befindet sich der Empfang, ein langer Tresen aus Räuchereiche. Dessen Material – in den Hotels von Motel One ein typisches Element, das für die besondere Aufenthaltsqualität steht – wirkt hier dank der Unterleuchtung leicht und schwebend. Hinter dem Tresen erhebt sich eine raumhohe Wand. Durch die verspringenden Holzscheiben, hinter denen sich Stauräume verbergen, und die eingelassenen Präsentationsnischen wirkt diese äußerst dynamisch. Typisch für Motel One sind auch die unterschiedlichen Sitzinseln, von denen vor allem die Gruppe mit Arne Jacobsens Egg Chair zu einer Art Markenzeichen der Kette geworden ist. Eine dieser Egg-Chair-Gruppen ist jeweils an den Eingangsseiten der Lobby platziert, sodass diese durch die Glasfassaden von außen gut sichtbar sind.
Die einzelnen Elemente der Lobby fügen sich zu einer Art abstrahierten Wohnzimmer zusammen, das ein starkes Bild von Gastlichkeit vermittelt und damit übergeordnet für alle Bereiche als Empfang funktioniert.

Head Office und One University
Der Officebereich umfasst drei Büroetagen und zwei weitere Geschosse für die „One University“, das firmeneigene Ausbildungszentrum. Die Campusetagen bieten eine Vielfalt an Orten zum gemeinsamen Lernen: Mit unterschiedlich großen Konferenzräumen, Alkoven und Lounges steht dieser Bereich ganz im Zeichen der Kommunikation. Herzstück ist dabei das große Auditorium, das als Multifunktionsort für Vorträge und Veranstaltungen, aber auch für die gemeinsame Pause zwischendurch genutzt werden kann. Der weite Raum vermittelt eine freundliche und offene Atmosphäre. Dafür sorgen der helle Boden aus mineralisch beschichtetem Estrich und die Wände und Sitzpodeste aus geweißter Eiche. Die Decke aus gewellten Edelstahlfliesen reflektiert das Licht wie eine Wasserfläche. Durch die Perforation und das hinterlegte Akustikflies wird zudem eine optimale Raumakustik ermöglicht. Die Campus-Aura ist open-minded: Offene, helle Räume laden zur Kommunikation ein, Lernen soll hier Spaß machen.
Das offene Konzept setzt sich auch in den Bürobereichen fort. Hier sind Workbenches um die Mittelraumzone angeordnet. Sideboards mit unterschiedlichen Niveaus und Farben trennen die einzelnen Arbeitsplatzinseln. Im Zusammenspiel mit dem Himmel aus unterschiedlichen Leuchten bringen sie Abwechslung und Dynamik in die Bürolandschaft.
In den Mittelraumzonen sind Besprechungsräume, kleine Separees für konzentriertes Arbeiten und Kopierstationen untergebracht. Eine Holzlamellendecke über den sich anschließenden Laufzonen zoniert die Etage und ist gleichzeitig akustisch wirksam. Eine großflächige Whiteboardwand an der Stirnseiten schließt den Raum ab; die Wand und der Bereich dahinter wird von den Units auf den jeweiligen Etagen individuell genutzt.
Motel One legt großen Wert auf die Aufenthaltsbereiche – im Hotel genauso wie im Büro. Die großzügigen Rückzugszonen werden auf den Etagen durch die dunkle Holzverkleidung im Raum markiert. Rund um die Teeküche sind unterschiedliche Sitzangebote von gemütlich bis informell zu finden. Die Mitarbeiter einer Etage können sich hier auf einer großen Kreidetafelfläche austauschen, die Kommunikation mit allen anderen Kollegen erfolgt über eine Medienwand und das darauf implementierte interaktive Intranet.

Die Arbeitswelten in der Münchner Firmenzentrale von Motel One stellen Verbindungen zur Hotelwelt her. So greifen Lobby und Officebereich Farben, Materialien oder Möbel der hoteleigenen Corporate Identity auf. Aber auch die „inneren Werte“ der Firma werden transportiert: Die Vielfalt der Kommunikationsorte steht im Vordergrund und wird mit dem gleichen hohen Designanspruch wie in den Hotels zelebriert.

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Motel One München – “Campus Restaurant”

Für das Münchner Hauptquartier der Hotelkette wurden das Konferenz- und Ausbildungszentrum, mehrere Büroetagen, die zentrale Lobby und ein öffentliches Restaurant gestaltet. Aufgabe war es, für alle Bereiche eine Designsprache zu finden, die zur Corporate Identity von Motel One passt und trotzdem eigenständig ist.
Das „Campus Restaurant“ richtet sich an drei Nutzergruppen: Für Hotelgäste und normale Besucher soll es eine attraktive Restaurant- und Baradresse sein und trotzdem den Mitarbeitern auch als Kantine dienen.

Das Restaurant erstreckt sich über zwei Ebenen. Den Eingang von der Lobby umgibt eine großzügige Glasfront, die sich über die gesamte Höhe des Raumes erstreckt und mit einer großen Geste zum Eintreten auffordert. Auch die Metalllamellen an der Decke laufen von der Lobby aus ins Restaurant durch und ziehen den Besucher in den Raum hinein.
Im Inneren des Restaurants füllt ein Himmel aus opulenten Lampen, die an schwebende Lampions erinnern, den imposanten Luftraum. Die unterschiedlichen Schirme aus Wellpappe lassen das Licht entlang horizontaler Linien austreten und sorgen so für eine warme, behagliche Atmosphäre. Die horizontalen Linien finden sich in den überdimensionalen Fensterläden wieder, die augenzwinkernd mit der Raumhöhe spielen. Lampions und Fensterläden, aber auch die hohe Rückwand aus Mauerwerk, holen das Außen in den Raum hinein, sodass sich die Gäste ein wenig wie auf einer Piazza fühlen.
Im großen Raum können die Gäste zwischen verschiedenen Tischformen und –größen wählen. Je nach Sitz- und Gesprächssituation wurden für jeden Tisch dazu passende Stuhltypen ausgewählt. Den Hintergrund bildet ein attraktiver und markanter Tresen, der auch nach außen Baratmosphäre vermittelt. Da dieser Bereich aber sowohl für Bar und Restaurant als auch für das Frühstücksbuffet funktionieren muss, gliedern ihn drei verschiedene Tischelemente. Diese ermöglichen mit ihren unterschiedlichen Niveaus und Materialien eine variable Bespielung.
Den Übergang zum hinteren Bereich markiert ein mit Fliesen verkleideter Kamin; hinter dem sich anschließenden Holzkern ist die Küche verborgen. Hier sitzt man an langen Tischreihen, die auf zwei große Fenster zulaufen, die den Blick in die Lobby freigeben. Im hinteren Bereich des nun nur noch eingeschossigen Raums wechselt die Atmosphäre. Tief hängende Lampen, ledergepolsterte Sitzbänke, Holzverschalung und Weinkühlschränke kennzeichnen den Bereich, der als Enothek und Bar dient.
Auf der oberen Ebene, die man über eine Treppe erreicht, sind ein kleiner Loungebereich sowie zwei separate Räume für Private Dining untergebracht. Hier verbindet eine Brücke Restaurant und die „One University“, das firmeneigene Ausbildungszentrum.

Das Campus Restaurant bedient mit seinem heterogenen Sitzplatzangebot ganz unterschiedliche Klientel in ganz unterschiedlichen Bewirtungskontexten. Naturmaterialien mit offenen, haptischen Oberflächen übersetzen Atmosphäre und Philosophie der Hotelkette in den Restaurantkontext.

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Zweifachsporthalle Potsdam

Neubau einer Zweifachsporthalle in der Kurfürstenstraße

Der Neubau der 2-Feld Sporthalle wurde notwendig, da die bestehende historische Sporthalle den Anforderungen an den Schulsport nicht mehr genügte. Die Halle hätte aufwendig saniert werden müssen, was wirtschaftlich nicht mit dem vorhandenen Nutzwert vereinbar war.
Die neue Sporthalle wurde auf die vorhandene Freifläche als neuer, freistehender Stadtbaustein gesetzt. Der zweigeschossige Neubau steht mit seiner kurzen Seite zur Straße und nimmt bestehende städtische Fluchten auf. Daneben werden durch die rückwärtige Anordnung eines eingeschossigen Anbaus ein Vorplatz und ein Innenhof aufgespannt und so die Stadtstruktur aus am Blockrand stehenden Solitären mit dazwischen liegenden Höfen fortgeschrieben. Ein Baumkarree füllt den Eingangshof, unter dessen Baumdach der ruhende Verkehr Platz findet. Die Fahrradstellplätze werden im offenen Außenbereich des Anbaus nachgewiesen. Äußere und innere Erschließung des Geländes erfolgen ebenerdig und oberirdisch. Im Grundriss ist eine Schichtung der Funktionsabfolgen aufgebaut: Über die mittig angeordnete Erschließungsschicht mit zentralem Foyer können auf kurzem Weg alle Nutzungsbereiche erreicht werden. Die Hallenkonstruktion ist als Stahlbetonskelettbau mit Holzbindern im Hallenbereich ausgeführt. Die Hülle wurde als Sichtmauerwerk in einem Ocker-Ton in Anlehnung an die Gestaltungssatzung ausgeführt und wirkt dadurch körperhaft. Die untere und obere Fassadenzone sind als durchgehendes Band konzipiert, wodurch eine horizontale Gliederung entsteht, durch die eine optische Verbindung mit den zumeist gründerzeitlichen Bauten des Quartiers herstellt wird. Dabei ist der Sockelbereich durch unregelmäßig fein-plastisch vorspringende Klinker besonders strukturiert ausgebildet.
Der Hallenkörper organisiert sich über zwei Geschosse. Alle der Halle zugeordneten Räume, wie Geräteräume und Hallenwart sind im Erdgeschoss untergebracht. Im Obergeschoss befinden sich die Umkleideräume mit den zugehörigen Dusch- und WC-Räumen.
Um allen Anforderungen der kommenden Jahrzehnte gerecht zu werden, wurde die Sporthalle Potsdam nach wirtschaftlich sinnvollen Gesichtspunkten geplant. Künftig wird die Halle unter anderem von drei Schulen, diversen Vereinen, den Cheerleadern des SV Babelsberg und dem Landesstützpunkt Rhythmische Sportgymnastik genutzt.

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GRÜNDERZEIT WIRD ZEITGEMÄSS

GBP ARCHITEKTEN ERHÄLT BAUGENEHMIGUNG FÜR DIE SANIERUNG UND ERWEITERUNG DER
VICTORIAHÖFE IN BERLIN-KREUZBERG

GBP Architekten baut die historischen Victoriahöfe in der Lindenstraße in Berlin-Kreuzberg in ein hochwertiges Hotel- und Bürogebäude mit Gastronomie- und Eventbereichen um. Im Zuge dieser Sanierung wird das denkmalgeschützte, prunkvolle Berliner Gründerzeitgebäude in prominenter Lage zwischen dem Jüdischen Museum und der Berlinischen Galerie von Grund auf erneuert. GBP Architekten verleiht dem Ensemble ein zeitgemäßes, attraktiveres Erscheinungsbild und akzentuiert die wechselvolle Geschichte des Gebäudes, ergänzt um einen Neubau im Hof. Die großzügigen Eventflächen im neugestalteten Dachgeschoss bieten einen Panoramablick auf Berlins Zentrum und machen das Gebäude des 1917 verstorbenen Architekten Wilhelm Walther auf neue Weise für seine Nutzer erlebbar. Beginn der Bauarbeiten für die Gesamtfläche von 24.400 Quadratmetern Bruttogeschossfläche ist 2017.
 
ZUM ENTWURF
Die alte Pracht des gründerzeitlichen Gebäudes wird durch die Sanierung von GBP Architekten zu neuem Leben erweckt. Das Gebäude wird komplett entkernt und bis auf die tragenden Mauerwerkswände zurückgebaut. Historische bauzeitliche Ausbauten und Bauelemente werden, wo immer möglich, erhalten und in das neue Gestaltungskonzept integriert. Die historische Kubatur der Westfassade mit ihren fünf Schaugiebeln wird im Dachgeschoss aufgegriffen und in zeitgemäßer Weise wiederhergestellt. Die Bestandsfassade wird behutsam restauriert und durch Ausvierungen ergänzt. Die Spuren aus dem Zweiten Weltkrieg werden allerdings sichtbar belassen. Sie gestehen dem Gebäude neben seiner gründerzeitlichen Provenienz eine zusätzliche historische Signifikanz zu.
Im Erdgeschoss der Victoriahöfe entsteht eine spannungsvolle Landschaft aus verschiedenen öffentlichen Nutzungen wie ein Café, Restaurants, Retail, eine Galerie und ein Fitnessstudio. Auch die Lobby und die Rezeption des Hotels sind hier situiert. Eine Sequenz von aufeinander abgestimmten Atmosphären zieht den Gast in eine eindrucksvolle Erlebniswelt.
In den Obergeschossen befinden sich im Mittel- und Südteil des Gebäudes ca. 200 Hotelzimmer gehobenen Standards und im Nordteil großzügige Co-Working-Räumlichkeiten. Sie greifen die ursprüngliche Großraumstruktur der Victoria-Versicherung auf. Ein minimalistischer industrieller Stil kommt bei der Sanierung des Gebäudes zum Tragen.
Das Dachgeschoss wird zwei voll ausgestattete Veranstaltungssäle samt acht Meter hoher Glasfassade beherbergen. Die Veranstaltungsbereiche im 5. Obergeschoss geben einen spektakulären Blick frei auf die Höfe der Victoria und in Richtung Potsdamer Platz und Tiergarten.
Im Rahmen der denkmalpflegerischen Erneuerung der Fassade werden auch die Fenster der Straßenfassade erneuert und dabei energetisch und schallschutztechnisch auf den aktuellsten Stand gebracht.
 
Zusätzlich zu dem Bestandsgebäude wird im Rahmen der Wiederherstellung der historischen Höfe auch ein Neubau errichtet: Der aufgeständerte Kubus mit Zinkfassade und großflächiger Verglasung orientiert sich in Farb- und Materialwahl am Altbau und interpretiert das Thema Hotel auf moderne Weise.
 
ZUR HISTORIE
Das Gebäude im neobarocken Stil wurde in den Jahren 1893 bis 1913 als Zentrale der Victoria Versicherungsgesellschaft in der südlichen Friedrichstadt erbaut. Architekt war der 1857 in Köln geborene Wilhelm Walther, der als Regierungsrat zu den wichtigsten Architekten des wilhelminischen Berlins zählt. Von
Walther stammen unter anderem auch die im Jahr 1896 bis 1897 erbaute Villa Kemmann in der Wernerstraße in Berlin-Grunewald, der heute teilrekonstruierte Sankt-Georg-Brunnen auf dem Hindemithplatz in Berlin-Charlottenburg von 1904, und die von 1912 bis 1917 erbaute Villa Walther in Berlin-Grunewald, die unter Walthers eklektizistischen Bauten einen Höhepunkt darstellt.
Ursprünglich umfasste das Gebäude der Victoria Versicherung im Zuge mehrerer Erweiterungen bei seiner endgültigen Fertigstellung im Jahr 1913 zwölf Höfe und erstreckte sich in den Block hinein von der Lindenstraße bis zur Alten Jakobstraße. Dank seiner Zentralheizung, seiner Aufzüge, eines Kasinos für die Verpflegung der Mitarbeiter und aufgrund der Organisation der Grundrisse zählte das Versicherungsgebäude zu einem der fortschrittlicheren seiner Zeit.
1945 wurde es durch einen Luftangriff der Alliierten auf Berlin stark beschädigt, 1950 diente es vorübergehend dem Kreml und versank nach dem Mauerbau in einen Dornröschenschlaf, aus dem es erst durch die IBA 1987 wieder erweckt wurde.
Heute, hundert Jahre nach dem Tod Wilhelm Walthers im Jahr 1917, existieren noch drei der Höfe. Im Zuge der Sanierung werden die Straßenfassade und die Hoffassaden der Victoriahöfe denkmalpflegerisch in Stand gesetzt. Damit leistet GBP Architekten auch einen wichtigen Beitrag zum Denkmalschutz.
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Neubau einer Einfach- Sporthalle 15x27x5,5m mit Nebenräumen an der Grundschule in Emmerke

Sporthalle mit repräsentativer Glasfassade zur nördlichen Anliegerstraße und Blickbezuges für Sportler und Besucher in die Freianlagen und umgedreht für Spaziergänger Einblick in sportliche Aktivitäten. Ausrichtung Eingangsbereich zur Grundschule. Behindertengerechte Planung nach Energie- Einsparungsverordnung auf Basis Schulbaurichtlinien. Barrierefreie Umkleideeinheiten Fensterlüftung über Lamellen-fenster und Querlüftungsmöglichkeit. Beheizung über Deckenstrahlplatten mit kurzer Aufheizzeit, geringere Betriebskosten. Tageslichtabhängige Bewegungsmelder Hohe Wärmedämmeingeschaften aller Umfassungsbauteile Pultdachkonstruktion aus Aluminium - Profiltafeln Photovoltaikanlage.

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Campus als Begegnungsstätte für Kultur, Unialltag und städtisches Leben

Sanierung und Erweiterung des Unteren Schlosses der Uni Siegen abgeschlossen

Im Oktober 2016 hat die Universität Siegen ihren Dienst in den 300 Jahre alten, denkmalgeschützten Gemäuern des Unteren Schlosses in Siegen aufgenommen. Im Januar 2017 fand unter Anwesenheit von Ministerin Svenja Schulze die feierliche Einweihung statt. Sie lobte die moderne Forschung und Lehre im historischen Gebäude. Die Sanierung und Erweiterung der dreiflügeligen Anlage aus dem 17. Jahrhundert, für die das Osnabrücker Architektur- und Ingenieurbüro  pbr die Gesamtplanung erbrachte, hat die Universität Siegen direkt in die Stadt gebracht und das Untere Schloss in das öffentliche Leben integriert. Mit der Errichtung des „Campus Siegen Altstadt“ für 3.500 Lernende und 200 Lehrende wurden neue Entwicklungsimpulse gesetzt und so die Wahrnehmung der Stadt Siegen als Universitätsstandort in Zukunft gestärkt. 

Spagat zwischen Denkmalschutz und modernem Unibetrieb

Im Jahr 2014 haben nach Beseitigung der Brandschäden und einer Schimmelsanierung die Bauarbeiten am denkmalgeschützten Schloss begonnen. Ziel der Modernisierung war es, die drei Flügel des Schlosses zu einer Einheit zusammenzufassen und einen zeitgemäßen Universitäts- und Lehrbetrieb zu ermöglichen. Keine leichte Aufgabe, sondern ein ständiger Spagat zwischen Denkmalschutz und modernem Unibetrieb. Aus Gefängniszellen wurden Bildungszellen, so dass auf etwa 4.500 m2 den Mitarbeitern und Studierenden nach den Baumaßnahmen nun moderne Büro- und Seminarräume sowie eine neue Bibliothek zur Verfügung stehen. Bauherr ist das Land NRW, vertreten durch den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Niederlassung Dortmund.

Moderne Technik und historische Details

Ursprünglich als Franziskanerkloster erbaut, wurde das Untere Schloss Siegen im 17. Jahrhundert Residenz der protestantischen Linie des Hauses Nassau-Siegen. Noch heute befindet sich im Mitteltrakt des Schlosses die ebenfalls im 17. Jahrhundert erbaute Fürstengruft Johann Moritz Nassau-Siegens. Ab dem 18. Jahrhundert diente das Schloss als Behördenhaus, in der Zeit von 1936 bis 2011 als Nebenstelle der Justizvollzugsanstalt Attendorn. Die historischen Sitzungssäle sind heute noch vorhanden. Diesen, durch die Nutzungsgeschichte geprägten Charakter des Schlosses, galt es zu erhalten. Details und Erinnerungen vergangener Zeiten sollten nicht ausgelöscht, sondern erlebbar bleiben. Für die Fassadensanierung bedeutete dies, zunächst Analysen von Putz- und Fassadenschichten vorzunehmen, um die neu aufzutragende Farbe an die historische Farbgebung anzulehnen. So ist das vertraute Gelb geblieben, lediglich etwas intensiver als zuvor ausgeführt.

Die Fenster, größtenteils Holz-Sprossenfenster mit einer Einfachverglasung, waren in großen Teilen marode und abgängig. Lediglich im Mittelrisalit des Hauptflügels sowie in der Eingangsachse des Kurländer Flügels wurden diese Fenster als Belegachse erhalten und aufgearbeitet.

Die abgängigen Bestandsfenster zu ersetzen, erwies sich als keine leichte Aufgabe, da Gebäude dieser Art und aus dieser Zeit oftmals nicht nur mit einer Sorte genormter Fenster ausgestattet waren. Um die Fenster gestalterisch an das historische Vorbild anzulehnen, wurde jedes Fenster bei der Realisierung separat ausgemessen und entsprechend gefertigt. Äußerlich entsprechen diese jetzt dem historischen Bestand, technisch dem modernen Standard.

Die Dacheindeckung des gesamten Schlosses aus Schiefer erwies sich aufgrund der Witterungseinflüsse als stark sanierungsbedürftig, so dass die Eindeckung entfernt, die vorhandene Dachschalung an schadhaften Stellen erneuert und eine neu Schiefereindeckung mit Moselschiefer in altdeutscher Deckung aufgetragen wurde. In Gänze wurden hierbei rund 5.300 m² Dachfläche mit neuem Schiefer eingedeckt.

Erhalten und weiterdenken

Das Untere Schloss Siegen besteht aus drei Flügeln, dem Hauptflügel (Corps de Logis), dem Kurländerflügel und dem Wittgensteinerflügel (ehemals JVA) sowie dem sogenannten „dicken Turm“, welcher den Abschluss am Kurländerflügel bildet.

Der Haupt- und Kurländerflügel sollten in ihren wesentlichen Funktion als Büronutzung erhalten bleiben und entsprechend dem heutigen Standard von Büroräumen modernisiert werden. Zusätzlich wurden die Büroflächen um Seminarräume ergänzt, die sich unter anderem in den teilweise unter Denkmalschutz stehenden Gerichtssälen wiederfinden. Bei den ehemaligen Gerichtssälen bestand die Herausforderung darin, die wesentlichen Teile der alten Ausstattung, wie zum Beispiel die alten Gerichtstische und Bänke, die Holzvertäfelung, den Parkettboden sowie die historischen Kronleuchter zu erhalten und aufzuarbeiten, gleichzeitig jedoch auch eine Erneuerung der Deckenbekleidung als akustisch wirksame Fläche inklusive neuer Beleuchtung sowie moderner Elektrotechnik einzubringen, so dass die Nutzung als Seminar- und Besprechungsraum gewährleistet ist.

Neben der Modernisierung der Büroräume und Ergänzung entsprechender Nebenräume, sollte das gesamte Schloss weitestgehend barrierefrei zu erschließen sein. Hierfür wurden ein zusätzlicher Fahrstuhl sowie diverse Rampen integriert. Aufgrund der gewachsenen Struktur und diverser Höhenunterschiede in dem alten Gemäuer wäre eine vollumfängliche barrierefreie Erschließung nur mit erheblichen baulichen Eingriffen möglich gewesen, auf die man aus denkmalrechtlichen Gründen verzichtet hat.

Kontrastprogramm

Der klassische Ort des konzentrierten Lernens in einer Hochschule ist die Bibliothek. Diese sollte auch im Unteren Schloss nicht fehlen und ursprünglich im gesamten Wittgensteinerflügel (ehemals JVA) eingerichtet werden. Nach einer umfangreichen Bestandsuntersuchung wurde jedoch festgestellt, dass dieser Flügel die erforderlichen Deckenlasten einer Bibliothek nicht in Gänze erfüllen konnte und zudem einen enormen Höhensprung aufwies, so dass für die Umnutzung in eine Bibliothek lediglich die Errichtung eines Neubaus für Teile der Bibliothek in Frage kam. Bewusst hat man sich an dieser Stelle für einen direkt an den Bestand angrenzenden, nicht historisiernden, neutralen und zeitlosen Baukörper entschieden. Mit seinen geordneten Lochfenstern steht der kompakte Neubau ganz bewusst im klaren Kontrast zum denkmalgeschützten Altbau. Ergänzt wird der zweigeschossige Bibliotheksneubau mit seiner Fassade aus beigefarbenem, geschlemmtem Ziegel durch einen eingeschossigen Anbau in Sichtbeton. Zusammen mit dem bestehenden Wittgensteiner Flügel bilden die beiden Baukörper einen geschützten Innenhof, der zum Verweilen einlädt. Die neue Bibliothek erhielt einen zentralen Eingang vom Schlossvorplatz. Eine Windfangkonstruktion wurde als architektonisches Element zur Hervorhebung des neuen Eingangs im Schlossinnenhof errichtet.

Aus Gefängniszellen werden Bildungszellen

Im Innenraum der Bibliothek finden die Studierenden moderne Lern-, Arbeits- und Loungebereiche vor. Der erhaltene Bereich des Wittgensteinerflügels wurde weitestgehend entkernt. Nachweislich historisches Mauerwerk im Inneren blieb bestehen und in das neue moderne Raumkonzept integriert. Bis vor fünf Jahren wurde dieser noch als Gefängnis genutzt. Nach der Modernisierung werden die Wirtschaftswissenschaftler/innen nicht mehr von Justizvollzugsbeamten und Sicherheitsschleusen empfangen, sondern von einem offenen und lichtdurchfluteten Eingangsbereich mit Info-Theke. Die tristen Gefängnishallen wurden zu hellen Räumen mit einer freundlichen Atmosphäre umgebaut. Als Zeugnis historischer Zeiten wurden die dicken Steinmauern des denkmalgeschützten Schlosses als Torbogen an einigen Stellen freigelegt und als Stilelement in die Innenraumgestaltung mit einbezogen. Ehemalige Zellen, in denen die Gefangenen ihre Taten überdenken sollten, stehen jetzt als Einzel- und Gruppenarbeitsräume für Studierende zur Verfügung. Mehr als 160 Arbeitsplätze sind in der neuen Bibliothek vorhanden. Loungebereiche und der Innenhof stehen für kleine Pausen zur Verfügung.

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