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> BAUFORTSCHRITT - 3. QUARTAL
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Ich bin ein Tourist.
Ich will mit aufs Bild.
Ich muss beweisen, dass ich da war und etwas unternommen habe.
Katharina Timner
Bewerbung: Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Studiengang: Kunstpädagogik
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Notwendige Fragen
Das Gewicht
der Angst
Die Länge und Breite
der Liebe
Die Farbe
der Sehnsucht
im Schatten
und in der Sonne
Wieviel Steine
geschluckt werden müssen
als Strafe
für Glück
und wie tief
man graben muß
bis der Acker
Milch gibt und Honig
[Erich Fried]
Sascha Weidner
Bewerbung: Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Studiengang: Freie Kunst
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Das, was bleiben soll, darf nicht verschwinden. Es muss fixiert werden: befestigt, auf einem sicheren Fundament verankert. Gebäude brauchen ein Fundament, auf dem sie erbaut werden können. Das Fundament trägt das Gebäude - es ist dessen Grundlage. Das Haus ist die Frucht, die auf dem Fundament erwachsen ist. Mit dem Gebäude hat das Fundament seine Unschuld verloren. Anfänglich wird es noch gestützt, aber dann kommt der Moment, ab dem es auf eigenen Füssen stehen kann.
Matthias Langer
Bewerbung: Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Studiengang: Freie Kunst
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Die Gerüste und Verschalungen sind abgebaut, die Dimensionen werden sichtbar, Flächen öffnen sich, Linien finden zueinander. Durch die Freilegung des Rohbaus aus Stahl und Beton entfaltet sich die Formensprache Zaha Hadids. Räume, die vorher sehr klein und durch Gerüste verstellt waren, öffnen sich zu riesigen Palästen. Das Licht durchflutet die weitläufige, bizarre Landschaft.
Arne Friedrich
Bewerbung: Hochschule Magdeburg, Fachbereich Kreativi-tätstechniken
Studiengang: Gestaltung / Industriedesign
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Das sich im Bauprozess befindende Phaeno sieht noch geheimnisvoller und magischer aus, als man bisher annehmen konnte. Die sehr abstrakte Architektur wird durch eine Verbindung von unterschiedlichen geometrischen Grundformen aufgelockert. Es entsteht ein Wechselspiel aus Freiheit und Grenze, aus Leichtigkeit und totaler Schwere. Entweder besteht massiver Beton als absolute Grenze, oder es entstehen perspektivisch verlaufende Hohlräume als Element der Bewegung. Die sich unterschiedlich überlappenden Schichten der verschiedenen Stockwerke und Elemente des Phaeno bilden durch ihre abstrakt ineinander verlaufenden Formen einen Impuls für die scheinbare Dynamik dieses massiven Bauwerks. Durch die gezielt eingesetzte Geometrie der einzelnen Elemente verschmelzen die Grundformen miteinander und es entsteht eine abstrakte Raumverzerrung. Durch diese gezielt eingesetzte perspektivische Verzerrung entstehen dynamische Bewegungsströme, die die Orientierung zu unterschiedlichen Blickpunkten im Raum zulassen. So wird das Auge des Betrachters mit auf eine Reise in eine Welt genommen, in der sich Grenzen bilden und wieder aufheben, in der sich Leichtigkeit neben totaler Schwere befindet und in der sich Wirklichkeit mit Unwirklichkeit abwechselt.
Jan Grothklags
Bewerbung: Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Studiengang: Graphikdesign
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Im weiteren Verlauf der Entstehung spannen sich immer wieder neue Räume auf, die in dieser Form nie wieder erlebbar sein werden. Waren es zu Beginn der Bauarbeiten noch Hilfskonstruktionen, die den Raum in ihrer visuellen und physischen Erlebbarkeit dominierten, so sind es nun äußere Einflüsse, die diese anderen Räume schaffen. Das Gebäude ist noch schutzlos Schnee, Eis und Wasser ausgesetzt. Durch die Reflektionen entsteht eine Dopplung des Raumes.
Nils Nolting
Bewerbung: Universität Hannover, Experimentelles Gestalten und Modellieren
Studiengang: Architektur
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