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Arcguide Magazin

  • 34 Aktuelle AusgabeArchitektur als Therapie
    34
    Architektur als Therapie
    Architektur als Therapie
     

    Editorial

    Was haben Krankenhäuser und Hotels gemeinsam?

    Natürlich können die Gründe für einen Aufenthalt in einem Krankenhaus oder in einem Hotel nicht unterschiedlicher sein. Doch begeben wir uns in beiden Fällen in eine uns unbekannte Umgebung und in die Obhut anderer Menschen, sind Gast und Fremder, wie auch schon der Ursprung der beiden Wörter „Hospital“ und „Hotel“ zeigt. Über den historischen und baugeschichtlichen Ursprung des Hospitals und die Entwicklung der Krankenhausarchitektur berichten wir in dieser Ausgabe ab Seite 04. Inklusive einem kleinen Ausblick in die Zukunft, der ahnen lässt, dass sich Krankenhäuser mehr und mehr an Hotelstrukturen orientieren, um für eine optimale Umgebung der Patienten zu sorgen. Im Interview mit Volker Biermann von HPP Architekten ab Seite 09 gehen wir dem Konzept des „Healing Environment“ auf die Spur; ab Seite 12 berichten wir darüber, ob und wie Räume positiv auf die Gesundheit eines Patienten einwirken können. Aber nicht nur ein Weiterdenken im Umgang mit Patienten und in der Entwicklung des Raumprogramms ist maßgeblich für moderne Krankenhausarchitektur, auch auf die Wahl der richtigen Produkte kommt es an: Einige davon stellen wir in unseren Referenzen ab Seite 16 vor. Zum Schluss sei noch eine Frage erlaubt: Wissen Sie eigentlich, warum Grün eine häufig verwendete Farbe in Krankenhäusern, speziell in Operationssälen, ist? Auch auf diese Frage finden Sie in unserer aktuellen Ausgabe von Arcguide eine Antwort!

    Thema

    Weniger Krankenhaus, mehr Hotel!?

    Modernen Krankenhäusern wird heutzutage einiges abverlangt: Sie müssen kosteneffizient wirtschaften und dennoch hohe Qualitätsstandards erfüllen. Dabei dürfen die Verantwortlichen das Wohl und die Bedürfnisse ihrer Patienten nie aus den Augen verlieren und sollten stets darauf achten, dass bei der Heilung auch die Psyche einbezogen wird. Gute Gestaltung spielt demnach eine immer wichtigere Rolle und so manche Klinik kann sich mittlerweile mit einem 4-Sterne-Hotel messen lassen. Doch war das schon immer so? Ein Blick in die Geschichte des Krankenhauses kann Klarheit bringen…

    Diagnose: Raumgestaltung

    Im Krankenhaus werden Krankheiten – und zwar die körperlichen – geheilt. Das zumindest ist die landläufige Meinung. Doch die Psyche spielt eine nicht unwesentliche Rolle beim Heilungsprozess und so kann der Körper nicht mehr losgelöst von der seelischen und geistigen Verfassung eines Patienten gesehen werden. Ein modernes und zukunftsfähiges Krankenhaus darf daher die therapeutische Wirkung räumlicher Gestaltung nicht außer Acht lassen.

     
     
  • 33 Beste VerbindungenBeste Verbindungen
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    Beste Verbindungen
    Beste Verbindungen
     

    Editorial

    „Was die Welt zusammenhält“

    Von den Griechen als „die Mutter der Künste“ bezeichnet, galt sie als Ursprung der bildenden Künste und beeinflusste Malerei und Bildhauerei: Die Architektur. Sie umgibt uns als Raum, als Gebäude, als Stadt – immer und überall. Wir können uns der Architektur nicht entziehen und leben wie selbstverständlich in einer gebauten Umwelt. Dabei vertrauen wir auf fähige Architekten und haltbare Konstruktionen. Doch kein Bauprojekt wird nur von einem Architekten allein entwickelt, keine Konstruktion hält einfach „aus sich heraus“. Überall bedarf es unsichtbarer Helfer und der richtigen technischen Hilfsmittel, die – mal mehr oder weniger im Hintergrund verborgen – dazu beitragen, aus einem kühnen Bleistiftentwurf ein gelungenes Bauwerk entstehen zu lassen. Dem „was die Welt zusammenhält“ sind Wissenschaftler noch auf der Spur – aber „was die Architektur zusammenhält“ stellen wir Ihnen schon mal in dieser Arcguide-Ausgabe vor.

    Thema

    Nachhaltige Verbindungen: Demontables Bauen mit Betonfertigteilen

    War das Bauen mit Betonfertigteilen bei Architekten und Planern noch vor einigen Jahren verpönt, liegt der Einsatz vorgefertigter Elemente mittlerweile im Trend. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen Betonfertigteile gleichzusetzen waren mit tristen Funktionsbauten oder den Sünden des „sozialistischen Plattenbaus“. Fertigbauteile bieten mit ihrer nahezu unbegrenzten Gestaltungsvielfalt sowie den zahlreichen Möglichkeiten der Oberflächengestaltung eine architektonisch anspruchsvolle Alternative zur Ortbetonbauweise. Vorteile sind vor allem die oft deutlich geringeren Baukosten, die höhere Flexibilität sowie die kürzeren Bauzeiten.

    Schalungen für Sichtbeton: Auf die inneren Werte kommt es an

    Sichtbeton-Gebäude begeistern durch schlichte, ästhetische Architektur und ausgereifte Bautechnik. Sie stehen sowohl bei Architekten als auch bei Bauherrn hoch im Kurs. Die optischen Gestaltungsmöglichkeiten bei Sichtbetonflächen sind nahezu unbegrenzt. Doch die Herstellung von am Bauwerk sichtbar bleibenden Betonflächen ist für Architekten und Ingenieure die absolute „Königsdisziplin“ der Baukunst. Neben der Farbwahl, den optimalen Gesteinskörnungen und der Wahl der Oberflächenbearbeitung ist insbesondere die Schalung bzw. die Schalhautstruktur maßgeblich für die spätere Anmutung der sensiblen Sichtbetonoberflächen verantwortlich. Um Mängel im Sichtbeton zu vermeiden und die gewünschte Qualität zu sichern, kommt es ganz entscheidend auf zwei Dinge an: Das richtige Schalungssystem sowie optimal aufeinander abgestimmte Distanztechnik innerhalb der Schalung.

     
     
  • 32 Abgeblitzt!Abgeblitzt!
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    Abgeblitzt!
    Abgeblitzt!
     

    Editorial

    „Jeder kann knipsen, auch ein Automat. Aber nicht jeder kann beobachten.“

    Dieses Zitat von Friedrich Dürrenmatt beschreibt sehr gut die Herausforderungen der Architekturfotografie. Denn nicht jeder, der eine Kamera bedienen kann, ist automatisch ein guter Architekturfotograf. Was gute Architekturfotografie ausmacht, fragten wir Fotografen und Architekten und warum gerade hier gilt: „Schuster bleib bei Deinen Leisten“, dem gehen wir in dieser Ausgabe auf den Grund.

    Thema

    Sachlich oder kunstvoll ?

    Der gegenwärtige Höhenflug der zeitgenössischen Baukunst führt zu einer ungeahnten Blüte der dokumentarischen, aber auch der künstlerischen Architekturfotografie. Im Laufe der Zeit eroberte sie eine zentrale Position im Architekturdiskurs, wie ein Blick auf ihre 185-jährige Geschichte zeigt.

    Gewinnen Sie ein Profi-Fotoshooting!

    Rheinzink lädt Sie ein, realisierte Objekte einzureichen und ein Profi-Fotoshooting zu gewinnen. Voraussetzung ist die Verwendung von Rheinzink-Produkten als Dachdeckung, in der Fassadengestaltung oder bei architektonischen Details. Teilnahmebedingungen: Senden Sie mindestens ein Bild der bereits realisierten Referenz gemeinsam mit folgenden Angaben an arcguide-referenz@rheinzink.de • Firma, Name und Vorname des Architekten • Kontaktdaten (Postanschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) • Standort der Referenz • Angaben zur Verwendung von Rheinzink-Produkten (System, Oberfläche) Einsendeschluss ist der 15.März 2011 Der Gewinner wird unter allen Einreichungen ausgelost und schriftlich benachrichtigt. Sowohl Rheinzink als auch das Architekturbüro dürfen diese Bilder im Anschluss zu Werbezwecken verwenden.

     
     
  • 31 Vielfalt als PrinzipVielfalt als Prinzip
    31
    Vielfalt als Prinzip
    Vielfalt als Prinzip
     

    Editorial

    Wohnen muss irgendwie jeder...

    Dieses Bedürfnis ist es, woraus sich Architektur entwickelt hat. Die Grundfunktionen des Wohnens werden heute von den meisten Menschen als selbstverständlich erachtet. Und obwohl viele Menschen immer weniger zuhause sind, wird die individuelle Gestaltung und Ökonomie der Wohnung immer wichtiger. Wohnen heißt also Vielfalt, trotz oder gerade mit Billy-Regal. Dieser Vielfalt spüren wir in diesem Heft nach...

    Thema

    Voranschreiten oder hinterherhinken?

    „Der Grundriss bestimmt alles“ schreibt le Corbusier in „Vers une architecture“. Wenn das stimmt, haben wir ein Problem: Als hätten sich unsere Lebensweisen in den vergangenen Jahren nicht tiefgreifend geändert, realisieren wir heute immer noch Wohnungen wie in der Nachkriegszeit. Ein Plädoyer für mehr Mut beim Wohnungsgrundriss.

    Vision und Wirklichkeit

    Ambitionierte Konzepte für das Wohnen der Zukunft gibt es viele. Doch sind sie auch in der Masse umsetzbar? Hängen wir vielleicht immer noch zu sehr an alten Mustern? Wohin geht der Trend? Arcguide sprach darüber mit dem Designhistoriker Jochen Eisenbrand vom Vitra Design Museum.

     
     
  • 30 WertewandelWertewandel
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    Wertewandel
    Wertewandel
     

    Editorial

    Wahre Werte?!

    Erst wenn eine Krise da ist, macht man sich Gedanken um Werte. Plötzlich fragt man sich, was eigentlich wichtig ist, im Leben, im Job, in der Beziehung. Haben uns die letzten Wochen und Monate aber wirklich die Augen geöffnet? Orientieren wir uns heute an anderen Werten oder zählen nach wie vor die alten?

    Thema

    Der Wert der Werte

    Über Generationen hinweg prägten Unternehmer nicht nur das wirtschaftliche Leben, sondern waren auch Motor für die Entwicklung gesellschaftlicher Werte. Redlichkeit, Verantwortung und Nachhaltigkeit waren schon im Mittelalter Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns und sorgten seitdem als weitgehend akzeptierte gesellschaftliche Handlungsmaxime für Vertrauen.

    Nachhaltigkeit – mehr als nur eine Phrase

    Nachhaltigkeit, ein Wort, das in den letzten Jahren übermäßig strapaziert wurde und dessen eigentlicher Wert noch immer verkannt wird. Doch was ist das Nachhaltigkeit? Eine gemeinsame Betrachtung mit Prof. Dr.-Ing. Thomas Lützkendorf.

     
     
  • 29 RettungshilfeRettungshilfe
    29
    Rettungshilfe
    Rettungshilfe
     

    Editorial

    „Ich krieg die Krise!“

    Mehr als 16 Millionen Treffer findet Google beim Suchbegriff „Krise“. Wo findet man da die Wahrheit? Jeder spricht davon, keiner weiß was Genaues. Täglich lesen wir neue Hiobsbotschaften in der Presse. Ist diese Krise das berühmte Fass ohne Boden? Was passiert mit dem vielen Geld? Wo geht es hin? Und wo kommt es überhaupt her? Das Konjunkturpaket II soll nun auch der Baubranche helfen. Es setzt vor allem da an, wo es besonders viel zu tun und zu investieren gibt: Bei Sanierung und Energieeffizienz. Jetzt sind die Architekten gefragt, schnell zu handeln und kluge Konzepte für Neu,- Um,- und Weiterbau zu entwickeln.

    Thema

    Krise als Chance

    Derzeit reagiert die Gesellschaft eher konservativ auf die allgemeine Krisensituation. Dies gilt vor allem im Hinblick auf das Bauen. Die Tendenz geht allerdings dahin, dass private Bauherren eher schneller realisierbare Maßnahmen im Gebäudebestand in Angriff nehmen als Neubauvorhaben, vorausgesetzt diese verändern die Sozialstruktur der Bewohner nicht zu stark. Dabei sind in der Regel Lösungen gefragt, bei denen sich Altes und Neues gut miteinander kombinieren lässt, was im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung auch das plausibelste Konzept ist.

    Konjunkturpaket II

    Mit dem Programm „Zukunftsinvestitionen der Kommunen und Länder“ des Konjunkturpakets II fördert die Bundesregierung Investitionen, die auf die Reduktion der CO2-Emissionen, die Steigerung der Energieeffizienz sowie den Einsatz von erneuerbaren Energien abzielen.

     
     
  • 28 NachhaltigkeitNachhaltigkeit
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    Nachhaltigkeit
    Nachhaltigkeit
     

    Editorial

    Nachhaltigkeit - eine Modeerscheinung?

    Bereits 1987 wurde von der UN-Weltkommission für Umwelt und Entwicklung im sogenannten Brundtland-Report (benannt nach der Vorsitzenden, der norwegischen Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtlandt) folgende Definition für Nachhaltigkeit festgelegt: "Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, welche die heutigen Bedürfnisse zu decken vermag, ohne die Möglichkeit künftiger Generationen zu beeinträchtigen, ihre eigenen Bedürfnisse zu decken." Dies ist ein hehres Ziel und bei genauer Betrachtung wird man schnell feststellen, dass ein solcher Anspruch nicht eingehalten, sondern nur als Zielvorstellung unseres Handelns dienen kann.

    Thema

    Gibt es den nachhaltigen Bewohner?

    Unter dem Begriff der Nachhaltigkeit oder nachhaltigen Entwicklung kursieren unterschiedliche Vorstellungen über Ziele und Wege. Einigkeit herrscht jedoch darüber, dass ökologische, ökonomische und soziale Belange so zu gestalten sind, dass eine gerechte Verteilung heutiger und zukünftiger Lebenschancen langfristig und weltweit gewährleistet ist.

    Nachhaltige Architektur erforschen und umsetzen

    Die Wiener Architektin Ursula Schneider beschäftigt sich seit vielen Jahren mit ökologischem, ressourcenschonendem Bauen. Im Gespräch mit Arcguide berichtet sie über ihre Erfahrungen und aktuellen Projekte.

     
     
  • 27 KlimaschutzKlimaschutz
    27
    Klimaschutz
    Klimaschutz
     

    Editorial

    Klimaschutz

    Architekten als Klimaschützer? Als Kämpfer für die CO2-Reduzierung? Als Vorreiter in Sachen Energieeinsparung? Sie sollten und könnten es sein, denn die Reduzierung des Energieverbrauchs von Gebäuden, die Nutzung regenerativer Energien und die Steigerung der Lebensqualität können sie maßgeblich beeinflussen. Ein leidenschaftlicher Kämpfer in Sachen Klimaschutz und Vorreiter bei der Nutzung erneuerbarer Energien ist Rolf Disch, SolarArchitekt aus Freiburg. Seit mehr als dreißig Jahren plant und baut er innovative und energieautarke Gebäude. Seine Ziele sind hochgesteckt, doch schließlich zeigt nicht nur die Novellierung der EnEV, dass endlich etwas getan werden muss und auch die Politik bereit ist, zu handeln, sondern es steigt auch die Bereitschaft der Bauherren in Passivhäusern zu leben.

    Thema

    Pionier in Sachen Energie

    Energie einsparen, die Sonnenkraft nutzen und dabei die Lebensqualität steigern – das sind die Ziele des Architekten Rolf Disch, einem der Pioniere des solaren Bauens. Seit über dreißig Jahren realisiert er mit seinen Mitarbeitern zukunftsweisende Bauvorhaben. Arcguide traf den Visionär in seinem Freiburger Büro zu einem Gespräch über seine Erfahrungen, die neuesten Projekte und das Ziel, Vorreiter des solaren Bauens zu sein.

    Energie-Quiz

    Wie steht es um Ihr Wissen zu den Themen Klimaschutz und energieeffizientes Bauen? Prüfen Sie Ihr Energie-Know-how und gewinnen Sie. Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir fünf Bücher zum Thema energieeffiziente Architektur und fünf Jahresabos mit je sechs Ausgaben von Metamorphose, dem Magazin für Bauen im Bestand.

     
     
  • 26 GeschmackssachenGeschmackssachen
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    Geschmackssachen
    Geschmackssachen
     

    Editorial

    Wie kocht man einen Architekten?

    Schon einmal hat Arcguide diese provokante Frage gestellt. In Aus­gabe 12 haben wir uns mit der Architektur von Supermärkten und dem Zusammenhang zwischen Architektur und Kochkunst auseinandergesetzt. 14 Ausgaben später ist dieses Thema aktueller denn je und dieses Mal haben wir uns noch intensiver mit den Parallelen von Architektur und Kochen beschäftigt. Zwei Architekturbüros, die bereits die Gestaltung verschiedener Gastronomieprojekte übernommen haben, baten wir zu „Küchengesprächen“.

    Thema

    Küchengespräch 01

    Eines der beliebtesten Lokale in Stuttgart, die ita­lie­nische Trattoria „Da Loretta“, wurde von der ippolito fleitz group gestaltet. Das multidisziplinäre Team entwickelt Architektur, Pro­dukte und Kom­mu­ni­kation. In den vergangenen Jahren realisierten sie bereits mehrere erfolgreiche Gastronomiekonzepte. Arcguide traf Peter Ippolito und Gunter Fleitz in deren Büroküche zum Ge­spräch über Architektur, Essen und Leidenschaften.

    San Remo Upflamör

    Thomas King ist Doppelgastronom, Galerist, Kulturschaffender und Architekt. Das Architekturstudium in Potsdam und New York, die Mitarbeit bei verschiedenen Architekten und die Gründung des eigenen Büros führten ihn schließlich in die Berliner Gastronomie. „Heute empfinde ich es als Freiheit Gastronom zu sein“, sagt Thomas King im Gespräch mit uns, „um vielleicht mal wieder als Architekt zu arbeiten.“

     
     
  • 25 LernprozesseLernprozesse
    25
    Lernprozesse
    Lernprozesse
     

    Editorial

    Katalonien, Kärnten und der Südschwarzwald

    Gibt es eigentlich Schulgebäude, die von Schülern gerne besucht werden? Und Altenheime, in denen die Senioren die Chance haben, eigenbestimmt in einer Wohngemeinschaft zu leben? Wir haben uns auf die Suche nach Kindergärten, Schulen und Seniorenheimen gemacht, die innovative Konzepte verfolgen. Drei davon stellen wir Ihnen näher vor: einen kunterbunten Kindergarten im katalonischen Manlleu, eine vollkommen "hitzefreie" Schule in Waldshut-Tiengen und ein "luftiges" Seniorenheim im österreichischen Steinfeld.

    Thema

    Generationswechsel

    Die Architektur sozialer Einrichtungen ist ein Spiegel unserer gesellschaftlichen Werte und Entwicklungen. In den letzten Jahren entstanden im In- und Ausland zahlreiche interessante Konzepte für Kindergärten, Schulen und Seniorenzentren. Dabei nehmen neue pädagogische Ansätze, ökologische und energetische Aspekte sowie der Einsatz neuer Technologien großen Einfluss auf die Planungen.

    Bauklötze staunen

    Im katalanischen Manlleu bei Barcelona sieht es so aus, als hätten RCR Arquitectes mit farbigen Bauklötzen gespielt. Herausgekommen ist der wunderbare Kindergarten "Els Colors", eine vielschichtige Erlebniswelt, die ihren Nutzern eindrucksvoll gerecht wird. Geschickt inszenieren die Architekten die unterschiedliche räumliche Wahrnehmung von Kindern und Erwachsenen. Während den Kindern der freie Durchblick durch eine transparente Glashaut gewährt wird, ist auf Augenhöhe der Erwachsenen eine zweite Schicht aus farbigen Scheiben montiert.

     
     
  • 24 LandfluchtLandflucht
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    Landflucht
    Landflucht
     

    Editorial

    Landflucht

    In den Ballungsgebieten der Groß­städte wie München oder Stuttgart ist es zwar immer noch das Reihen­häuschen oder freistehende Einfamilienhaus, das die jungen Familien aufs Land oder in den Speckgürtel zieht. Aber auch hier ist ein Trend „back to the city“ zu beobachten. Sicherlich auch, weil das „Hausfrau­en­modell“ auf dem Lande heute nicht mehr so gut funktioniert wie noch vor Jahren und auch mit Kin­dern das Wohnen in der Stadt an Attraktivität gewinnt. Die Städte reagieren auf diesen Trend mit einem breiten Angebot attraktiver Wohnformen: die Stadtvilla erlebt ein ungeahnt erfolgreiches Revival, Lofts und Pent­häu­ser für eine junge, finanzkräftige Klientel entstehen.

    Thema

    Kunterbunt und ungewohnt

    Dass innerstädtisches Wohnen wieder an Boden gewinnt, ist kein Zufall. Der gewachsenen Vielfalt an Haushaltsformen und an Lebensstilen, dem gestiegenen Bedürfnis nach unterschiedlichem Wohnen in verschiedenen Lebensabschnitten kann in der Stadt besser als auf dem Land entsprochen werden. Das führt zu einer neuen Vielfalt an Wohnformen, architektonischen Aufgaben und einer neuen Bereitschaft zum Experiment. Wir stellen exemplarische Projekte der letzten Zeit vor.

    Essay - kein einfacher Weg

    Das Wohnen in der Stadt hat Konjunktur. Das überrascht auf den ersten Blick. Analysiert man diese Konjunktur aber genauer, stellt man fest, dass der Erfolg nicht zufällig ist, und die Wurzeln des aktuellen Trends bis in die 1970er Jahre reichen. Der Weg zur heutigen Situation verlief dabei allerdings keineswegs geradlinig. Im Gegenteil, er war von Krisen und Konflikten begleitet. Und so schön der Erfolg gerade deswegen ist – für die Zukunft ist er damit noch lange nicht garantiert.

     
     
  • 23 Natürlich Wärme!Natürlich Wärme!
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    Natürlich Wärme!
    Natürlich Wärme!
     

    Editorial

    Natürlich Wärme!

    Auch in Deutschland wird die Nutzung alternativer Energiequellen immer wichtiger. Dabei ist es natürlich auch entscheidend, den Energieverbrauch einzuschränken. Der europäische Gebäudeenergiepass ist dabei ein erster Schritt in diese Richtung. Auch werden immer mehr Gebäude im Passivhausstandard errichtet. Die auf den ersten Blick höheren Baukosten amortisieren sich durch enorme Einsparungen bei den Energiekosten. Für Architekten als Berater des Bauherren ist es wichtig, hinsichtlich der Heizungs- und Klimatechnik auf dem Laufenden zu sein. Ab Seite 4 in diesem Heft finden Sie umfassende Informationen zu den wichtigsten Energiequellen und regenerativen Energien. Mit einem breitgefächerten Sortiment hat die Firma Viessmann die passenden Lösungen für fast alle Energiearten.

    Thema

    Auf der Suche nach der Energie der Zukunft

    Die Menschheit ist hungrig nach Energie. Mehr Wohlstand bedeutet mehr Energieverbrauch, auch wenn die Energie heute viel effektiver genutzt wird als noch vor wenigen Jahren. Der überwiegende Teil der weltweit verbrauchten Energie stammt heute aus fossilen Energiequellen wie Erdgas und Öl. Diese Quellen sind endlich. Nahezu unerschöpflich ist hingegen die Energie von Sonne, Erde, Wind und Wasser. Aus diesen erneuerbaren Quellen wird die Menschheit in Zukunft ihren Energiehunger stillen. Doch das ist mehr als eine ferne Vision: Erneuerbare Energien sind heute schon wirtschaftlich nutzbar.

     
     
  • 22 Neue WohnformenNeue Wohnformen
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    Neue Wohnformen
    Neue Wohnformen
     

    Editorial

    Neue Wohnformen

    Der strukturelle Wandel unserer Gesellschaft ist bereits heute in vielerlei Hinsicht sichtbar. Heute schon weit verbreitet: Patchworkfamilien, Mehrgenerationenwohnen, Senioren-WGs. All diese neuen Lebensformen benötigen auch neue Wohnformen. Die aktuelle Ausgabe von Arcguide widmet sich diesem Thema. Wir beginnen mit „Wohnen in Zahlen“. In allen europäischen Ländern ändert sich die Bevölkerungsstruktur, der Wohnungsmarkt entwickelt sich allerdings sehr unterschiedlich, wie am Beispiel Großbritannien deutlich wird. Nicht nur in London ist die Bevölkerungsdichte und entsprechend die Wohnraumknappheit ein Problem.

    Thema

    Neue Wohnformen

    Der demographische Wandel steht seit einiger Zeit endlich im Mittelpunkt der politischen und öffentlichen Diskussion. Immer mehr alte Menschen stehen immer weniger jungen gegenüber, langfristig nimmt die Bevölkerung in Deutschland ab. Die Veränderung unserer Gesellschaft hat einen unmittelbaren Einfluss auf das Wohnen. Die Frage „Wie werden wir Wohnen?“ lässt sich entsprechend der Prognosen ganz nüchtern beantworten: Alleine, in einer großen Wohnung, in einem Ballungszentrum.

     
     
  • 21 Materialien und OberflächenMaterialien und Oberflächen
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    Materialien und Oberflächen
    Materialien und Oberflächen
     

    Editorial

    Materialien und Oberflächen

    Architekten haben schon immer den Einsatz von Materialien zur Perfektion getrieben. Und welcher Architekt wandelt nicht gern durch Sichtbetonbauten um mit Begeisterung und fast zärtlich über die Babyhaut-zarten Oberflächen zu streichen. Der Einsatz neuer Werkstoffe ist heute vielleicht auch so beliebt, weil es in der Formensprache keine allzu großen Neuerungen mehr gibt – es ist alles schon dagewesen; ungewöhnliche Formen bieten mit der modernen Technik heute auch weniger Herausforderungen wie noch vor einigen Jahren.

    Thema

    raumPROBE

    „So lange man Äpfel nicht per E-Mail verschicken kann, müssen Materialien bemustert werden“, so lautet das Motto von raumPROBE. Im Interview mit den Initiatoren Hannes Bäuerle und Joachim Stumpp stellt Arcguide die Stuttgarter Werkstoff- und Materialsammlung vor. raumPROBE bietet seit dem vergangenen Jahr in großzügigen Räumen eine umfassende Ausstellung an Materialmustern, die permanent aktualisiert und erweitert wird. Die Sammlung zeigt neben neuen Materialien auch traditionelle und vergessene Werkstoffe zum Anschauen und Anfassen.

     
     
  • 20 FreizeitFreizeit
    20
    Freizeit
    Freizeit
     

    Editorial

    Freizeit

    Freizeit hat vielfältige Facetten. Die einen gehen shoppen, andere verbringen das Wochenende in Erlebnisparks, wieder andere pilgern von Fußballspiel zu Fußballspiel. Ebenso vielfältig ist auch der Anspruch und die Qualität von Freizeitarchitektur. Neben Erlebnisparks, die bisher nicht als architektonische Highlights gelten, sind in den letzten Jahren aber auch innovative Projekte entstanden.

    Thema

    Freizeit - eine fotografische Entdeckungsreise

    Freizeitarchitektur beginnt nicht erst in den Themen- und Erlebnisparks – vielmehr zeigen sich die unterschiedlichen Facetten von Freizeitarchitektur auch schon im Kleinen. Mobile Versorgungsstationen und Fahrgeschäfte prägen temporär die Innenstädte. In Erlebnisparks werden inszenierte Scheinwelten geschaffen, die die große weite Welt auf einigen Hektar unterbringen – ganz Europa kann während eines Sonntagsausflugs erlebt werden.

    Essay - Einmal Freizeit und zurück

    Die Wechselwirkungen zwischen Architekturdiskussion und Freizeitarchitektur sind komplex. Dabei ist erstaunlich, zu welch spannenden Auseinandersetzungen mit der Architektur des Scheins, der Illusion und des Vergnügens sich die Diskurse entwickelten. Auf oft unvermutete und erstaunliche Weise haben gesellschaftliche Prozesse einerseits und scharf beobachtende Architekten andererseits die Architektur bereichert.

     
     
  • 19 Die fünfte FassadeDie fünfte Fassade
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    Die fünfte Fassade
    Die fünfte Fassade
     

    Editorial

    Die fünfte Fassade

    Im Fünf-Punkte-Programm in dem Le Corbusier 1927 eine gänzlich neue Ästhetik für die Weissenhofsiedlung formulierte sind folgende Punkte enthalten: Pilotis, Dachgärten, freie Grundrissgestaltung, Langfenster, freie Fassadengestaltung. Flachdächer waren bis zu diesem Zeitpunkt in der Architektur kein Thema. Für Corbusier und die anderen Wegbereiter der Moderne war es die konsequente Weiterentwicklung der neuen Architektursprache.

    Thema

    Fünfte Fassade

    Ist ein Flachdach von oben einsehbar, wird es zur fünften Fassade am Gebäude. Eine Begrünung ist aus vielerlei Gründen sinnvoll. Bei der Planung ist jedoch das reibungslose Zusammenwirken der verschiedenen Disziplinen und Gewerke besonders wichtig. Daher fand in München eine Diskussionsrunde statt, in der Experten aus Wissenschaft, Stadtplanung, Architektur und Industrie am runden Tisch gemeinsam das Thema „Gründach als fünfte Fassade“ aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchteten.

     
     
  • 18 Besser sitzenBesser sitzen
    18
    Besser sitzen
    Besser sitzen
     

    Editorial

    Ergonomie und Design

    In westlichen Kulturkreisen ist das Sitzen auf Stühlen eine Selbstverständlichkeit. Niemand setzt sich heute mehr freiwillig auf den Boden, nur wenn man sich irgendwo besonders wohl fühlt, kann man den Fußboden als Sitzgelegenheit akzeptieren. Sitzen auf Stühlen ist allerdings erst seit etwa 150 Jahren in unserer Kultur so stark ausgeprägt, davor war es das Privileg der Herrschenden.

    Thema

    Ergonomie und Design

    Sie könnte beginnen wie ein Märchen: Es war einmal ein König. Er saß auf einem prächtigen, mit Gold verzierten Thron, der nur für ihn bestimmt war und zudem speziell für ihn angefertigt wurde. Stolz war er auf sein glanzvolles, kostspieliges Sitzmöbel – und das sah man ihm auch an. Das Sitzen auf seinem unerschwinglichen Möbelstück galt als deutliches Machtsymbol. Als Ausdruck seiner Herrschaft durfte der König nicht auf gleicher Höhe mit den Übrigen auf dem Boden sitzen. Auch wenn ihm das manchmal bequemer zu sein schien.

    Die Geschichte des Sitzens

    Sie könnte beginnen wie ein Märchen: Es war einmal ein König. Er saß auf einem prächtigen, mit Gold verzierten Thron, der nur für ihn bestimmt war und zudem speziell für ihn angefertigt wurde. Stolz war er auf sein glanzvolles, kostspieliges Sitzmöbel – und das sah man ihm auch an. Das Sitzen auf seinem unerschwinglichen Möbelstück galt als deutliches Machtsymbol. Als Ausdruck seiner Herrschaft durfte der König nicht auf gleicher Höhe mit den Übrigen auf dem Boden sitzen. Auch wenn ihm das manchmal bequemer zu sein schien.

     
     
  • 17 Nachhaltigkeit mit SystemNachhaltigkeit mit System
    17
    Nachhaltigkeit mit System
    Nachhaltigkeit mit System
     

    Editorial

    Nachhaltigkeit mit System

    Heute gilt dieser Begriff als Leitbild für eine zukunftsfähige Entwicklung der Menschheit – dem ‚sustainable development’. 1992 wird auf der „Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen“ die Agenda 21 erarbeitet. Ziel des Programms ist die gemeinsame Beseitigung globaler Missstände zur Ermöglichung eines würdigen Lebens in einer gesunden Umwelt für alle Menschen. Es baut auf eine allumfassende Umsetzung sowohl in Industrie- wie auch in Entwicklungsländern anhand von nationalen wie auch lokalen Aktionsplänen in den Bereichen der Politik und der Wirtschaft, aber auch im Bauwesen. Die Lösungsansätze in Architektur und Design sind vielfältig. Wie sehen Lösungen mit Systemen aus?...

    Thema

    Renaissance der Bausysteme

    Angesichts der dringenden Notwendigkeit, ressourcenschonend und nachhaltig zu Bauen, und der darin enthaltenen Forderung nach flexiblen und an die stetige Veränderung unserer Gesellschaft anpassungsfähigen Gebäuden stellt sich die Frage nach geeigneten Antworten in der Architektur. Kann das Bauen mit modularen Systemen zu einer wirklich nachhaltigen Architektur beitragen?

    Schrumpfen mit System

    eit Beginn der Industrialisierung ist städtebauliches Wachstum in den Industrieländern zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Diese Epoche neigt sich seit geraumer Zeit ihrem Ende zu. Die Bevölkerung der „alten“ Industriestaaten wie Deutschland, Italien, Japan oder auch Russland verringert sich. Speziell in Ostdeutschland setzte ein dramatischer Rückgang der Bevölkerungszahl durch massive Abwanderung und Geburtenrückgang ein.

     
     
     
  • 16 Bauen in WeißBauen in Weiß
    16
    Bauen in Weiß
    Bauen in Weiß
     

    Editorial

    Bauen in Weiß

    Die Lieblingsfarbe der Architekten ist nicht weiß sondern schwarz, das ist allgemein bekannt. Beim Bauen ist der Begriff „Bauen in Weiß“ das Synonym für Bauen mit weißen Steinen, als da wären Kalksandstein und Porenbeton. Gerne greifen Architekten besonders im Wohnungsbau auf die weißen Steine zurück, denn sie bieten neben sicherer Verarbeitung auch enorme wirtschaftliche Vorteile. Welche Möglichkeiten diese Baustoffe bieten und wie vielfältig die Einsatzbereiche sind, wollen wir in dieser Ausgabe des Arcguide Magazins näher beleuchten.

    Thema

    Von Stadien, Steinen und Arenen

    Stadionbauten basieren auf den architektonischen Grundformen der antiken griechischen Sportstätten, des römischen Circus’ und des Kolosseums.

    Moderne Monolithen

    Wer kleinere Wohngebäude plant, sieht sich häufig mit vermeintlich einengenden Bauvorschriften konfrontiert. Wie dabei dennoch avantgardistische Architektur entstehen kann, zeigen Beispiele aus Augsburg, Bern, Cottbus, Ludwigsburg und Puchheim.

     
     
  • 15 Raum für WasserRaum für Wasser
    15
    Raum für Wasser
    Raum für Wasser
     

    Editorial

    Raum für Wasser

    Bauen ist Kampf gegen Wasser. Und damit gegen die Natur. Gebäude sollen vor den Unbilden der Witterung schützen; seit Jahrhunderten bauen die Menschen gegen das nasse Element an und versuchen, es mit immer raffinierteren Konstruktionen auszusperren. Dachabdichtungen sollen verhindern, dass es in flüssiger Form ins Gebäude eindringt, dampfdichte Folien, dass es sich als Tauwasser an unerwünschter Stelle niederschlägt. Einerseits.

    Thema

    Wenn die Architektur baden geht

    Selten spielt Wasser in einem Gebäude die Hauptrolle, es sei denn, es handelt sich um ein Hallenbad oder eine Therme. Hier bietet das mit vielfältigen Assoziationen behaftete Element allerdings besondere Möglichkeiten für den Gestalter. Wir gehen der Frage nach: Wie lässt es sich räumlich inszenieren? Welche Lösungen finden Architekten heute für diese Aufgabe?

     
     
  • 14 Dem Kleber auf der SpurDem Kleber auf der Spur
    14
    Dem Kleber auf der Spur
    Dem Kleber auf der Spur
     

    Editorial

    Betreten verboten?

    Arcguide begibt sich in diesem Heft auf Spurensuche und senkt den Blick nach unten, Richtung Fußboden. Materialität und Farbe des Bodenbelages nehmen entscheidenden Einfluss auf die Wirkung eines Raumes. Was aber nützt der schönste Bodenbelag, wenn z.B. beim Verlegen von Linoleum der falsche Kleber benutzt wird und der Belag sich schon nach wenigen Stunden in eine Wellenlandschaft verwandelt hat!?

    Thema

    Dem Kleber auf der Spur

    Gunnar, der Architekt, geht auf Entdeckungsreise.

     
     
  • 13 Architektur für TiereArchitektur für Tiere
    13
    Architektur für Tiere
    Architektur für Tiere
     

    Editorial

    Den Tieren ein Zuhause

    In der Regel ist der Auftraggeber eines Architekten ein Mensch und auch die Nutzer der Gebäude sind in den meisten Fällen Zweibeiner. Was passiert, wenn nun der beste Freund des Menschen und andere Lebewesen ein Gebäude bewohnen, möchten wir in diesem Heft beleuchten. Beim Besuch des Berliner Tierheims (Seite 4) bekommt wohl so mancher Architekt feuchte Augen und zwar nicht nur wegen der treuen Hundeaugen, die sagen „Nimm mich mit!“, sondern vor allem wegen der Sichtbetonorgie in der Dietrich Bangert den Auftrag umgesetzt hat.

    Thema

    Stadt der Tiere

    Im neuen Tierheim Berlin finden heimatlose Tiere einen geschützten Ort der Zuflucht und Erholung: eine Art Durchgangsstation auf dem Weg in eine idealerweise sorgenfreie Zukunft. Ob ausgesetzt, abgeschoben oder anderweitig gequält – die Einrichtung im Nordosten der Stadt nimmt sich der Bedürfnisse und Nöte ihrer tierischen Bewohner an.

    Wind und Wasser im Pferdestall

    Die Errichtung eines Pferdestalls bildet wahrscheinlich kein alltägliches Ereignis in der Bautätigkeit unserer heutigen Zeit. Findet in Konzeption und Ausführung darüber hinaus die chinesische Lehre des Feng Shui Anwendung, so scheint ein genauerer Blick durchaus vielversprechend. Anlass genug, sich auf die Schwäbische Alb zu begeben und auch hier die bekannten Fragen nach erfüllten tierischen und menschlichen Bedürfnissen zu stellen.

     
     
     
  • 12 super Märkte und Haus(s)mannskostsuper Märkte und Haus(s)mannskost
    12
    super Märkte und Haus(s)mannskost
    super Märkte und Haus(s)mannskost
     

    Editorial

    Architekten an den Herd

    Zwischen Baukunst und Kochkunst bestehen erstaunliche Parallelen und tief verwurzelte Beziehungen. Beides gehört von jeher zu den grundlegenden kreativen Tätigkeiten des Menschen. Ohne Nahrung können wir nicht leben und ebenso lebensnotwendig ist die Architektur als Schutz vor Witterung und anderen Gefahren. Arcguide möchte das Thema in dieser Ausgabe des Magazins vertiefen.

    Thema

    Learning from St. Pölten

    Für Supermärkte scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu gelten: So niedrig wie die Preise ist auch der Anspruch an die Architektur. Nicht so in Österreich. Dort entstehen immer mehr Märkte, die ambitioniert gestaltet sind. Bei einem Streifzug durch alpenländische Warenregale gingen wir der Frage nach, welche Strategien die Konzerne verfolgen, welche Konzepte ihre Architekten entwickeln und unter welchen Bedingungen auch zwischen Toilettenpapier und Tütensuppe Baukultur entstehen kann.

    Wie kocht man einen Architekten?

    Diese Frage beantworteten die Studierenden der Universität Stuttgart und der Fachhochschule Wiesbaden in einem ungewöhnlichen Stegreifentwurf. Die Lehrveranstaltung trug den Titel „Pasta à la Corbusier oder wie kocht man einen Architekten?". Dipl.-Ing. Jens Peter Grunau von der Universität Stuttgart und Prof. Joachim Kieferle von der Fachhochschule Wiesbaden suchten eine Antwort auf die Frage, wie der Entwurfsstil und die Herangehensweise an Bauaufgaben von berühmten Architektinnen und Architekten in ein Pastagericht umgesetzt werden können.

     
     
     
  • 11 Kunst am BauKunst am Bau
    11
    Kunst am Bau
    Kunst am Bau
     

    Editorial

    Kunst und Architektur

    „Architektur als Kunst ist unerträglich“, sagte Jaques Herzog neulich in einem großen Interview mit der „Zeit“. Und er hat recht. Ohne dass Architektur und Kunst sich gegenseitig akzeptieren, kann keine geglückte Partnerschaft entstehen. Dabei hat Kunst im Zusammenwirken mit Architektur eine große Chance: Sie erreicht die Menschen bei dem, was sie normalerweise tun. Diese unkomplizierte Begegnung lässt Kraft für komplexere Auseinandersetzungen mit Exponaten. An anderen Standorten, wie z.B. Museen oder Kirchen können Kunstwerke eine Aura um sich haben, die erst einmal durchstoßen sein will.

    Thema

    Kunst am Bau - Blickfang für die Öffentlichkeit

    Für den einen ist es ganz klar definiert, für den anderen noch lange nicht: Kunst am Bau. Was heißt das eigentlich? Wo fängt Kunst am Bau an? Und wo hört die Grenze zu Kunst am Bau auf? Eine Antwort auf diese Fragen ist schwierig. Die Grenzen scheinen zu verwischen, aber in einem sind sich alle einig: Kunst am Bau ist ein Beitrag zur Umweltgestaltung. Sei es eine Wandbemalung oder ein Bild im Gebäude, eine Installation oder Lichtgestaltung, ein Kunstobjekt, das im Gebäude integriert ist, eine Skulptur vor dem Bau oder der Eingriff durch künstlerische Arbeiten am Bauwerk selbst.

     
     
     
  • 10 Master + moreMaster + more
    10
    Master + more
    Master + more
     

    Editorial

    Architekturstudium – und dann?

    „Ich weiß gar nicht, ob ich ins Architekturbüro möchte...”diese Aussage hört man in letzter Zeit immer öfter von Absolventen des Architekturstudiums. Bis weit in das 20. Jahrhundert hinein genoss der Beruf des Architekten ein hohes Ansehen, die Architektur wurde als „die Mutter aller Künste” bezeichnet.

    Thema

    Masterstudiengänge für Architekten und Stadtplaner

    Bis zum Jahr 2010, so sieht es die Umsetzung des „Bologna-Prozesses“ vor, soll ein europäischer Hochschulraum verwirklicht werden. Von der europaweiten Einführung konsekutiver Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor und Master, nach US-amerikanischem und britischem Vorbild, verspricht man sich straffere Strukturen, eine höhere internationale Vergleichbarkeit, größere Praxisnähe sowie mehr Flexibilität für den Zeitpunkt des Eintritts in den Arbeitsmarkt.

     
     
  • 09 Schöner reisenSchöner reisen
    09
    Schöner reisen
    Schöner reisen
     

    Editorial

    Schöner reisen

    „Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen“, Johann Wolfgang von Goethe. Dieses Sprichwort gilt erst recht für die Architekten dieser Welt. Architektur ist gebaute Umwelt und die schönsten Bildbände können das Erleben eines Bauwerkes nicht ersetzen. Dabei sind die Klassiker der Architektur wie die Casa Milà von Gaudi in Barcelona natürlich ebenso inspirierend, wie die innovativen Werke junger Architekten. In den letzten Jahren sind Netzwerke entstanden, die das Erleben von Architektur auf der ganzen Welt erleichtern wollen. Individuell zusammengestellte Exkursionen mit Fachleuten vor Ort bringen uns selbst die Architektur in Australien näher denn je.

    Thema

    Design-Hotels: Das Ripahotel in Rom

    Wer sich Architektur in den Städten dieser Welt anschauen möchte, kann sich über die Entwicklung der letzten Jahre freuen. Dienstleister in Sachen Architektur haben sich zu verschiedenen Netzwerken zusammengeschlossen. Architektur hierzulande, aber auch über die Grenzen Europas hinweg, wird zugänglich.

    Design-Hotels: Hotel Hi, Nizza

    Wer beruflich oder privat viel reist, der möchte sich auch in der Ferne wohl fühlen. Seit einigen Jahren entstehen deshalb immer mehr sogenannte Design- und Wellness-Hotels. Ganzheitliche und gestalterisch anspruchsvolle Konzepte sollen dem Gast ein positives Gefühl geben und das Übernachten zum (T)raumerlebnis machen. Zwei Hotels, in denen das Wohnen zum Erleben wird, stellen wir Ihnen auf den nächsten Seiten vor.

     
     
  • 08 BaustelleBaustelle
    08
    Baustelle
    Baustelle
     

    Editorial

    Baustelle

    Baustellen sind Stätten der stetigen Veränderung. Wer täglich eine Baustelle sieht, weiß um die Faszination, die von dem Vorgang Bauen ausgeht. Eine Baustelle gleicht einem Mikrokosmos. Nach außen unstrukturiert und chaotisch, herrschen dort in Wirklichkeit eigene Regeln und Gesetze. Schon immer wurden Baustellen fotografisch dokumentiert, wie z.B. die Errichtung des Eiffelturms. Noch heute üben diese Bilder eine starke Faszination aus. Viele Architekturfotografen entdecken Baustellen als faszinierende Motive. Dabei gehen sie oft über die reine Dokumentation hinaus. Baustellen werden zu Kunstobjekten.

     
     
     
  • 07 TapetenwechselTapetenwechsel
    07
    Tapetenwechsel
    Tapetenwechsel
     

    Editorial

    Tapetenwechsel

    Flexibilität, Veränderung und Umbruch sind Schlagworte, ohne die heutzutage kaum jemand auskommt. Durch Technologie und Fort-schritt sowie in Krisen wandeln sich die Bedürfnisse des Einzelnen und zwingen ihn häufig zu einem „Tapetenwechsel“. Sei es eine Verände-rung des Arbeitsplatzes, des Ortes oder der Tausch der Tapete selbst. Die Vielschichtigkeit des Begriffes ist kaum zu fassen, denn eigentlich kann er in jeden Lebensbereich transformiert werden.

    Thema

    Tapetenwechsel

    Das im Jahre 2002 gegründete Unternehmen Berlintapete lässt nicht nur individuelle Tapetenentwürfe dank digitaler Drucktechniken Realität werden.

    Metamorphose

    So wie sich die Menschen im Laufe ihres Lebens ändern, so wandeln sich Wohnräume und Stile im Laufe der Zeit: Von der Behaglichkeit der Fünfziger, der Sachlichkeit der Sechziger und der Farbigkeit der Siebziger, über Experimentelles der Achtziger, den neuen Minimalismus der Neunziger bis hin zum heutigen Stil.

     
     
  • 06 Temporäre StrukturenTemporäre Strukturen
    06
    Temporäre Strukturen
    Temporäre Strukturen
     

    Editorial

    Temporäre Strukturen in der Architektur

    Architektur ist längst nicht mehr allein auf Dauerhaftigkeit angelegt. Kaum eine Epoche hat derartig viele temporäre Bauten mit unterschiedlichsten Zweckbestimmungen hervorgebracht wie das 20. und begonnene 21. Jahrhundert. Der Bogen lässt sich von der einprägsamen Architektur auf den internationalen Weltausstellungen über Bruno Tauts Glaspavillon zur Werkbundausstellung 1914 in Köln und den Millenium Dome in London bis hin zu den provokativen Nomadenbehausungen des niederländischen Grenzgängers Lieshout spannen.

    Thema

    Review

    Mit der Architektenbühne präsentierte Arcguide erstmals auf der Orgatec 2002 ein umfassendes Forum für Architekten. Der komplett vom Arcguide-Team konzipierte und realisierte Messestand musste sich dabei den verschiedensten Anforderungen der täglichen Veranstaltungen stellen und seine Funktion als flexibles und temporäres Bauwerk beweisen.

    Preview

    Anforderungen - der 360 qm große Messestand musste die unterschiedlichsten Anforderungen erfüllen. Als feste Bestandteile waren ein Versorgungskubus, eine Abo-Theke und ein Bereich zur Präsentation der Onlineangebote vorgesehen. Zudem sollte die Möglichkeit bestehen, die Neuerscheinungen des DVA-Buchverlags zu präsentieren. An den Messetagen musste für die stattfindenden Podiumsdiskussionen ein Bereich mit 150 Sitzplätzen eingeplant werden. In der restlichen Zeit sollte die Fläche als Lounge- und Ausstellungsbereich genutzt werden.

     
     
  • 05 Hochhaus der ZukunftHochhaus der Zukunft
    05
    Hochhaus der Zukunft
    Hochhaus der Zukunft
     

    Editorial

    Ein Architekturwettbewerb der schlaumäßig Spaß macht!

    So ähnlich liest sich die zur Zeit an fast jeder Bushaltestelle prangende Werbung für das neue Legoland in Günzburg. Natürlich wirbt man hier nicht für einen Architekturwettbewerb, sondern für den Lego-Freizeitpark.

    Thema

    Architekturwettbewerb

    Wer erinnert sich nicht gerne an die ersten selbstgebauten Legohäuser? In den Kinderzimmern dieser Welt wurde wohl schon mancher Grundstein für die ein oder andere Architektenkarriere gelegt. Der kindlichen Phantasie entspringen andere Gebäude als dem realen Architektenleben, doch die Grundvoraussetzungen bleiben gleich: modulare Systeme als Basis für Architektur(phantasien).

     
     
     
  • 04 ArchitektenkongressArchitektenkongress
    04
    Architektenkongress
    Architektenkongress
     

    Editorial

    Architektenkongress

    Die Entwicklung der digitalen Welten stellt durch vernetzte und dezentrale Informationsflüsse und der damit verbundenen sozialen Beziehungen neue Herausforderungen an alle Beteiligten.

    Thema

    New Work Architecture

    Neuauflage einer Erfolgsstory: Der Architektenkongress "New Work Architecture" der bereits auf der Orgatec 2000 großen Zuspruch fand, wird auch zur diesjährigen Orgatec vom 22.–26. Oktober in Köln stattfinden. Die Mensch & Büro Akademie und die Internetplattform Arcguide laden mit Unterstützung der KölnMesse auch zur Orgatec 2002 Architekten in die Kölner Messehallen ein.

    Architekturbühne

    Die Architekturbühne präsentiert das Rahmenprogramm zum Architekten-Kongress. Zum Thema “New Work Architecture” wird neben Information in Form von Vorträgen auch die Möglichkeit angeboten, mit den vortragenden Personen direkt zu kommunizieren. Alle im Programm der Architekturbühne vorgestellten Internetprojekte werden auf der Architekturbühne auch online präsent sein.

     
     
  • 03 Inspiration und NutzwertInspiration und Nutzwert
    03
    Inspiration und Nutzwert
    Inspiration und Nutzwert
     

    Editorial

    Inspiration und Nutzwert

    Nachschlagewerke waren nicht nur, sie sind es heute noch, unentbehrlich wenn es um Recherche geht. Dabei hat die Bibliothek eine Ergänzung erhalten, das World Wide Web. Das weltweite Informationssystem im Internet, groß und unendlich, bietet eine unüberschaubare Wissensmenge. Diese ist theoretisch verfügbar, praktisch aber schwer greifbar. Manch einer stellt sich nach stundenlangem Surfen, und einer vielleicht nur dürftigen Anwort, die Frage, wo denn der Nutzwert im Netz liegt, in all der Verirrung und Verwirrung.

    Thema

    Arcguide im Büro

    Vom 26. April 2002 an öffnet die Landesgartenschau Baden-Württemberg ihre Tore in Ostfildern bei Stuttgart. Im "Scharnhauser Park", einem grün- und städteplanerischen Projekt mit überregionaler Modellwirkung, präsentieren sich bis zum 6. Oktober 2002 Region, Land und Partner dem Fachpublikum und der breiten Öffentlichkeit.

    Arcguide im Studium

    Einem Entwurf geht immer eine intensive Recherche voraus. Diese beinhaltet die Auseinandersetzung mit dem Ort, dem Thema, und umfaßt meist auch die Suche nach geplanten oder gebauten Beispielen. Im Laufe des Entwurfsprozesses kommen zahlreiche weitere Aspekte hinzu, die es mittels Literatur, über das Internet sowie durch Kontakt zu Fachleuten und Herstellern zu recherchieren gilt.

     
     
  • 02 Datenlandschaft und WettbewerbeDatenlandschaft und Wettbewerbe
    02
    Datenlandschaft und Wettbewerbe
    Datenlandschaft und Wettbewerbe
     

    Editorial

    Datenlandschaft und Wettbewerbe

    Konkurrenz belebt das Geschäft, lautet ein altes Sprichwort. Weil Bauherren das erkannt haben, veranstalten sie Architektenwettbewerbe, um so die optimale Lösung für eine Bauaufgabe zu finden.

    Thema

    Datenlandschaft und Wettbewerbe

    Arcguide Magazin Immer aktuell: der Arcguide-Newsletter. Hier anmelden >> weiterleiten drucken zurück > Datenlandschaft und Wettbewerbe Thema der 2. Ausgabe Hefttitel: Datenlandschaft und Wettbewerbe 2006 lässt sich ein RosenSchwarm in Oschatz nieder. Angehörige der Familie Rosaceae, illustre Gäste wie die reizvoll aprikotgelbe "Lady Hillingdon" die immer wieder aufs Neue den dunklen "Cardinal de Richelieu" mit ihrem Duft betört, die eifrig kletternde "Madame Sany de Parabère", der in seiner Wildheit kaum zu bändigende "Tridel Benenden" und der schneeweiße "Professor Sprenger". Persönlichkeiten berühmt oder unbekannt, hochkultiviert oder einfacher Natur aus nah und fern schwärmen zusammen. Ein vergnügliches Spektakel bevölkert die Döllnitzaue mit buntem Leben.

    Es macht Sinn und Spaß

    Mit dieser klaren Ausrichtung ist Arcguide angetreten – und daran wollen wir uns auch messen lassen. Wir haben sozusagen den "Lackmustest" gemacht und fünf Architekten mit ganz unterschiedlicher Biographie zu ihrem persönlichen Verhältnis zu Arcguide befragt.

     
     
  • 01 Wassermassen und DatenströmeWassermassen und Datenströme
    01
    Wassermassen und Datenströme
    Wassermassen und Datenströme
     

    Editorial

    Wassermassen und Datenströme

    Der 1961-66 erbaute Gateway Arch des finnischen Architekten Eero Saarinen in Saint Louis vermittelt als überdimensionaler Bogen zwischen der Stadt und dem Missisippi und schafft eine neue stadträumliche Qualität. Saarinens Bogen ist für die Hauptstadt von Missouri nicht nur ein Symbol für das Tor zum Westen, sondern dient auch als ungewöhnlicher Aussichtspunkt. Das Bauwerk steht am Ufer des Mississippi, der tagtäglich gewaltige Wassermassen mit sich führt; sehr zum Leidwesen der Stadt tritt der Fluss regelmäßig über die Ufer.

    Thema

    Wer

    Mit Arcguide haben die drei eine virtuelle Aussichtsplattform für Architekten entworfen und gebaut: man kann die Skyline der Architekturbranche überblicken und seinen fachlichen Horizont erweitern.

    Wozu

    Wer "Fassaden" sucht, findet bei Arcguide nur Häuserfassaden. Die ZDF-Pressemeldung, dass Kommissarin Rosa Roth "hinter die Fassade" von Verbrechern schauen möchte, wird dagegen übergangen!

     
     
  • 00 Fünf Jahre ArcguideFünf Jahre Arcguide
    00
    Fünf Jahre Arcguide
    Fünf Jahre Arcguide
     

    Editorial

    Sie suchen – wir finden

    Konfrontiert mit der schwierigen Aufgabe, immer mehr Informationen in immer kürzerer Zeit zu verarbeiten, stellten wir, drei Architektinnen, uns im Frühjahr 2001 eine folgenschwere Frage: Wie lassen sich architekturrelevante Informationen aus dem Internet übersichtlicher und fachspezifischer aufbereiten und damit besser nutzbar machen? Denn die rasante Entwicklung des Internets macht auch vor Architekten nicht Halt. Ein vernünftiges Wissensmanagement, ein schneller Zugriff auf relevante Informationen, ein Überblick über aktuelle Trends im hektischen Architektenalltag – all dies wurde immer drängender. Und so entstand eine neue Idee: Arcguide.de, der Internetführer für Architektur, gemacht von Architekten für Architekten.

     
     

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