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Restaurant | Maastricht

Witloof

AdresseSint Bernardusstraat 12, HL 6211 Maastricht, Niederlande 
ÖffnungszeitenMittwoch: 17.30 - 21.30 Uhr; Donnerstag: 17.30 - 22.00 Uhr; Freitag, Samstag: 17.00 - 22.00 Uhr; Sonntag: 17.00 - 21.30
Ø-Leserbewertung
  • von 5 Sterne bei Bewertungen

ArchitektenMaurice Mentjens

Das Witloof ist ein auf belgische Küche spezialisiertes Restaurant im historischen Zentrum von Maastricht. Neben den typischen regionalen, belgischen Gerichten werden im Witloof auch eine Auswahl belgischer Biere und nach traditionellen Verfahren hergestellte Produkte serviert.

Der Designer Maurice Mentjens nennt als Inspirationsquelle für die Gestaltung des Witloof Besuche in Antwerpen und Gent. Aus dem uneinheitlichen Stilmix typischer belgischer Cafés und Restaurants entwickelt er ein Raumkonzept, das drei verschiedene klar abgegrenzte Bereiche in unterschiedlichen Stilen entstehen lies.

Der komplett mit Holz verkleidete Eingangsbereich ähnelt, so Mentjens, einer Blockhütte in den Ardennen. Ein rotes Band grenzt den Eingangsbereich vom mittleren Abschnitt des Raums ab, es soll die Grenze zwischen der flämischen und der wallonischen Provinz Belgiens darstellen. Als alternative Bedeutungen für das Neonband nennt Mertens die Symbolisierung der starken Kluft, die es in Belgien noch immer zwischen Land und Stadt gibt sowie die roten Straßenmarkierungen im Rotlichtmilieu der belgischen Städte. Das Farbspiel wird durch einen weiteren gelben Farbstreifen ergänzt. Er stellt zusammen mit der benachbarten schwarzen Wand die Farben der belgischen Flagge dar.

Der mittlere Abschnitt des Restaurants ist rundum weiß gefliest. Dies trifft auch auf die Bar zu und drei in eine Wand integrierte Blumentöpfe, in denen sich Sansevieria-Pflanzen befinden: Eine Assoziation zu typisch belgischen Pommes-Frites-Buden. Statt in handelsüblichen Schränken sind Geschirr, Gläser und Flaschen in „barocken Bilderrahmen-Regalen“ untergebracht und wirken so wie gemalte Stillleben.

Der Salon, der sich im hinteren Teil des Restaurants befindet, ist mit Naturstein aus der belgischen Stadt Namur ausgelegt und die Wände sind mit grünen, barocken Mustern tapeziert.


Dezent leuchten die Zugänge zu den Waschräumen, deren Farben (Herren: rot, Damen: gelb) scheinen durch die herzförmigen Öffnungen in den schwarzen Türen hindurch und erinnern auch hier wieder an die Farben der belgischen Flagge.

Eine Wendeltreppe führt vom Salon aus in den komplett in schwarz gehaltenen, mittelalterlichen Kellerraum. Ein neugotisches Blumenmotiv wiederholt sich hier in gebrochenem Weiß in den schwarzen Bodenfliesen und in glänzendem Schwarz auf den matten, schwarzen Wänden.

 
 
 
 
 
 
 

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